Bild

Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

Bild

DAX: Befreiungsschlag oder gewaltige Bullenfalle?

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul … ein klassischer Spruch, der implizieren würde, dass man einfach nicht darüber nachdenken möge, warum der DAX heute Früh ein neues Jahreshoch markierte und aus der monatelangen Seitwärtsspanne nach oben ausgebrochen ist, sondern sich einfach nur freuen sollte. Ist das weise? Nein, das ist es nicht. Denn dieser Befreiungsschlag kann leicht zu einer gewaltigen Bullenfalle werden. Er muss nicht, nein. Aber er kann.

Denn worauf basiert diese Rallye, die den Dax nun in der Spitze von Montagmorgen bis Mittwochmittag um 500 Punkte höher katapultierte? Zum einen auf einer wackligen Erwartung, zum anderen aus Angst. Aus der Angst, die Kurse könnten davonlaufen. Die aber nur darauf basiert, dass die Kurse so schnell laufen. Die Rallye ernährt sich also aus sich selbst heraus, und das ist immer brisant. Denn leicht könnte es passieren, dass dem Markt so die Käufer ausgehen, wenn die Erwartung erfüllt wird und die, die unten zugegriffen haben, zugleich aussteigen wollen. Dann würde das Ganze schlagartig kippen. Aber – um welche Erwartung geht es?

 

Wie Sie die Überflieger von morgen finden, zeigen wir Ihnen in unserem brandneuen Exklusiv-Report, den Sie hier herunterladen können. Natürlich absolut kostenlos! Hier geht’s zum Download

 

Um die Erwartung, dass die EZB morgen weitere Maßnahmen beschließen wird, nur, um zu verhindern, dass die nach dem gescheiterten Referendum vom Wochenende noch mehr wankenden italienischen Banken eine neue Bankenkrise auslösen. Ob die EZB das tun wird, ist aber offen. Und selbst wenn sie es täte: Das muss der Markt erst einmal wirklich positiv nehmen. Immerhin hatte man vorher noch gehofft, die EZB würde ein Einsehen haben und von der sturen Negativzinspolitik abrücken, die so lange erfolglos geblieben ist, deren Nebenwirkungen aber Sparer und Banken massiv belasten. Und:

Parallel zu dieser Erwartung an die EZB ist der Euro gestiegen, ebenso die deutschen Anleihezinsen. Eigentlich aber müssten die fallen, würde man auch dort die EZB-Karte spielen. Das passt nicht gerade gut zusammen. Und wie gesagt: Beim DAX wird die Party schon gefeiert, bevor die Gäste da sind. Dem DAX kann also die Puste auch dann ausgehen, wenn die EZB morgen „liefert“, alleine, weil dieser Break über die massive Widerstandszone um 10.800 Punkte dazu geführt hat, dass jetzt fast alle Bären das Hasenpanier ergriffen haben und die Fonds und Versicherungen, die immer nah am Markt und hoch investiert sein müssen, bereits (ob mit oder ohne Überzeugung) haben mitlaufen müssen.

Diese Rallye muss nicht zum Bumerang werden. Aber sie kann. Daher würden wir hier nicht ausgerechnet jetzt erst neu einsteigen. Und wer bereits investiert ist, sollte sich überlegen, den Stoppkurs umgehend deutlich anzuheben, zumindest in den Bereich der bei 10.675 Punkten verlaufenden 20-Tage-Linie.

Diese Aktien steigen im Crash!

  • Die größten Biotech-Hoffnungen!


  • Bis zu 1.024% Kurspotenzial!


  • WKN und konkretes Kauf-Timing!

Exklusiver Bonus: Sie erhalten unseren kostenlosen Newlsetter „Börse am Mittag“ für mehr Erfolg an der Börse. Herausgeber: WRB Media GmbH, Berlin.


Datenschutzbestimmungen