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Datenflut aus den USA: Die wichtigsten Zahlen

Da kam vorhin in den USA allerhand an wichtigen Konjunkturdaten auf einmal auf den Tisch. In dieser Ballung durchaus ungewöhnlich – und es lohnt sich, da genauer hinzusehen. Wobei man gleich vorwegnehmen kann: Da war weder auf der positiven noch auf der negativen Seite Dramatisches dabei, aber unter dem Strich steht die Erkenntnis, dass es in den USA auch im August nicht wirklich vorangegangen ist. Was wurde gemeldet?

Am Interessantesten waren die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion für August sowie die Konjunkturindizes der regionalen US-Notenbanken von Philadelphia (Philly Fed-Index) und New York (NYESMI). Weniger bedeutsam waren die Verbraucherpreise für August und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Sehen wir uns nur die wichtigeren Daten an:

Einzelhandelsumsatz und Industrieproduktion gefallen

Der Einzelhandelsumsatz im August ist gegenüber dem Juli um 0,3 Prozent zurückgegangen, erwartet hatte man ein kleineres Minus von 0,1 Prozent. Rechnet man nur die Kernrate, in der die volatilen Umsätze im Bereich Kraftfahrzeuge und an den Tankstellen herausgerechnet werden, liegt das Minus zwar nur bei 0,1 Prozent, da hatten die Analysten aber auch einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. Keine besonders erfreulichen Daten. Was auch für die nächsten Zahlen gilt:

Die Industrieproduktion fiel im August um 0,4 Prozent und damit leicht stärker als erwartet. Zugleich wurde das Plus des Vormonats geringfügig von +0,7 auf jetzt +0,6 Prozent nach unten korrigiert. Das ist kein dramatisches Minus, zeigt aber, dass das Wachstum in den USA momentan nicht wirklich spürbar ist.

Konjunkturindizes liefern ein gemischtes Bild

Noch interessanter sind die Daten zum NYESMI und dem Philly Fed-Index, denn sie zeigen eine noch aktuellere Sicht der Wirtschaftslage. Für den September ist der Index für die Konjunkturlage in der Region Philadelphia gestiegen. Mit 12,8 Punkten hat er ebenso kräftig zugelegt, wie es für den März der Fall war. Allerdings war der Anstieg im März ein Ausreißer, der nur kurzzeitig eine seit September 2015 andauernde Stagnation unterbrach. Ob das auch für diese aktuellen September-Daten gilt – das werden wir erst wissen, wenn in vier Wochen die nächsten Daten dieses Index anstehen.

Der NYESMI, der New York Empire State Manufacturing Index, der die Lage in der Region New York wiedergibt, kam hingegen nicht aus dem Bereich der wirtschaftlichen Stagnation heraus. Mit -2 Punkten blieb er in der Zone geringfügiger wirtschaftlicher Kontraktion. Fazit:

Das für eine Zinserhöhung der US-Notenbank nötige, solide Wachstum liegt momentan offenbar nicht vor. Dass die „Fed“ das weiß und dennoch mit dem Zins-Säbel rasselt ist genau der Punkt, der die Anleger nervös macht. Und die US-Aktienmärkte in Bedrängnis bringt, mehr dazu noch heute Nachmittag in einer charttechnischen Analyse des Dow Jones-Index.

 

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