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DAS ROHÖL-WUNDER

Als am Sonntagabend über die Nachrichtenticker lief, dass die OPEC ihre Beratungen in Doha ergebnislos abgebrochen habe, fiel so manchem bullishen Investor die Kinnlade herunter. Zu sehr hatten viele darauf gesetzt, dass es nun endlich klappen würde mit dieser Deckelung der Rohöl-Fördermengen. Es klappte nicht – und das ließ Ungemach für den Ölpreis erwarten, wenn der dann am frühen Montagmorgen in Asien wieder gehandelt würde – und für die Aktienmärkte mit.

Denn die sind je momentan eng an den Ölpreis gekoppelt. Nicht, weil dahinter eine unwiderlegbare Logik stecken würde. Das wäre der Fall, wenn die Kursveränderungen bei Rohöl wirklich nur auf einer Zu- oder Abnahme der Nachfrage basieren würden und somit ein Anstieg des Ölpreises darauf hindeuten würde, dass die Weltwirtschaft wieder stärker wächst. Aber Rohöl wird momentan von der Spekulation dominiert. Das extreme Auf und Ab der Ölpreise wird durch kurzfristig agierende, große Akteure bestimmt und hat mit dem Wachstum nichts zu tun. Nichtsdestotrotz folgten diejenigen, die am Aktienmarkt ebenso spekulativ und kurzfristig agieren, diesen Vorgaben der Kurse von Rohöl Brent, Western Texas Intermediate und den anderen börsennotierten Ölsorten. Das „warum“ war da egal: Man musste fürchten, dass Rohöl nun kippt und die Aktienindizes mit in den Keller zieht.

EFFEKTIVE GEGENWEHR

So kam es auch zunächst. Rohöl Brent fiel zum Handelsstart in Asien fast 6,5 Prozent. Und entsprechend schwächer gingen die europäischen Aktienindizes in die Woche. Doch dann begann das „Rohöl-Wunder“: Das Minus dort verringerte sich Stunde um Stunde – und so auch die Verluste bei DAX & Co. Aber warum? Die OPEC war doch gescheitert?

Das wohl. Aber wie gesagt, die Kurse bei Rohöl werden momentan von sehr kurzfristig orientierten Marktteilnehmern dominiert. Und die versuchten, einen Absturz des Kurses zu verhindern, um ihre eigenen Positionen nicht tief in die Verlustzone laufen zu lassen. Und gerade der Umstand, dass Rohöl in der Nacht gleich mit einer großen Kurslücke nach unten eröffnete, war Basis dieses „Wunders“, dieser effektiven Gegenwehr, denn:

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Dadurch hatten diese „großen Adressen“ keine Chance, in fallende Kurse hinein rechtzeitig auszusteigen. Sie hatten die Wahl, direkt auf einem sehr viel tieferen Niveau massive Verluste hinzunehmen oder ihre Barreserven zu mobilisieren und weiter zu kaufen, um den Kurs wieder nach oben zu tragen. Und genau das gelang ihnen. Was aber auch bedeutet:

Dieses „Wunder“, das dann auch die Aktienmärkte in einen unerwartet positiven Wochenstart trug, basiert nicht auf einer nachhaltigen Veränderung der Rahmenbedingungen, sondern auf den typischen kurzfristigen Mechanismen der Börse. Den Schwung, den diese Trendwende innerhalb eines Tages bei Rohöl den Aktienmärkten verlieh, müssen sie jetzt aus sich heraus verstetigen und durch den Anstieg über wichtige Hürden (siehe Thema im Fokus“) dafür sorgen, dass auch weniger kurzfristig orientierte Anleger nun weiter zugreifen.

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