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Das ist keine Mauer der Angst

Unter dem Strich könnte man zufrieden sein. Die Aktienmärkte klettern langsam weiter nach oben, immer unterbrochen von Korrekturen. Und genau so muss es auch sein, denn das führt dazu, dass nervöse Akteure durch besonnene Anleger ersetzt werden, die dann zugreifen, wenn die „zittrigen Hände“ die Geduld verlieren. Man nennt das die „Mauer der Angst“, an welcher die Kurse höher klettern. D.h. man weiß um die Risiken, aber diejenigen, die sie einzuschätzen wissen, kaufen eben dennoch – und halten die Aufwärtstrends stabil. Alles bestens also? Zumindest wirkt es so. Aber in Wahrheit ist das, was wie die „Mauer der Angst“ aussieht, etwas anderes.

Aus den Augen, aus dem Sinn

Die öfentliche Wahrnehmung von Entwicklungen in Wirtschaft und Politik ist entscheidend davon abhängig, ob und wie die Medien darüber berichten. Verschwinden negative Aspekte aus den Schlagzeilen, bekommen viele Investoren den Eindruck, das Problem habe sich erledigt. Bis es auf einmal wieder auftaucht und viele überrumpelt. Beispiel:

Am Wochenende erklärte der Internationale Währungsfonds (IWF), dass seiner Ansicht nach selbst dann ein erneuter Schuldenschnitt für Griechenland nötig wird, wenn alle Sparmaßnahmen und Reformen umgesetzt würden. War das Thema nicht erledigt? Man hatte so lange nichts mehr davon gehört, dass viele gedacht haben dürften, hier sei alles geregelt. Ähnlich wird es mit der Thematik des BrExit laufen. Auch dieser Aspekt ist von anderen Themen verdrängt worden. Aber er wird wieder hochkochen. Und deutlich machen, dass die EU in Schwierigkeiten steckt, die weiterhin ungelöst sind.

Nicht anders ist es mit den Notenbanken. Sie sind in Zwickmühlen geraten, die sie zwar zu verbergen versuchen. Und wer sich ausschließlich oberfächlich mit dieser Thematik befasst, könnte dem steten „alles im Grif“ auch auf den Leim gehen. Doch klar ist: Die angestrebten Infationsziele um zwei Prozent werden einfach nicht erreicht – was heißt, die umfassenden, mittlerweile jedermann erfassenden Maßnahmen greifen nicht.

Lassen Sie sich nicht unangenehm überraschen

Da fndet sich so allerhand, dessen man sich als Investor bewusst sein muss, um nicht unangenehm überrascht zu werden, wenn z.B. die längst begraben geglaubte Eurokrise wieder in den Mittelpunkt der Wahrnehmung rückt. Oder ein abfauendes Wachstum. Gerade in Deutschland fällt auf, dass der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich im August und September untere Druck gerät. Und es ist zuletzt vor allem der Dienstleistungssektor gewesen, der das Wachstum ausgemacht hatte.

Wenn man sich den Verlauf der Kurse in den letzten Jahren anschaut, stellt man fest, dass problematische Aspekte für Druck auf die Aktien sorgten, diese dann aber immer wieder stiegen. Man könnte in der Tat meinen, das sei das Phänomen der „Mauer der Angst“. Aber tatsächlich handelt es sich darum, die kritischen Elemente schlicht zu verdrängen, kaum dass sie aus den Schlagzeilen verschwinden. Das bedeutet, dass die scheinbar robusten Aufwärtstrends weniger solide sind, als sie scheinen.

Umso wichtiger ist es, sich konsequent an der charttechnischen Analyse als objektives Element zur Beurteilung von Chancen auszurichten und sich genau dort zu engagieren, wo das Chance/Risiko-Verhältnis wirklich passt!

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