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Daimler nach der Quartalsbilanz: War das zu wenig?

Was da heute Früh vor Handelsbeginn für das 2. Quartal auf den Tisch kam, war unstrittig gut. Aber vielleicht nicht gut genug. Die Daimler-Aktie (ISIN DE0007100000) notiert gegen 10 Uhr um die 0,7 Prozent im Plus, liegt damit aber im Kontext der DAX-Aktien nur im Mittelfeld. Immerhin, muss man indes sagen. Denn Umsatz und Gewinn waren zwischen April und Juni zwar gegenüber dem Vorjahresquartal solide gestiegen, blieben aber hinter den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten zurück.

Angesichts der angespannten Lage im Automobilsektor mit Blick auf die Berichte über ein mögliches, Jahre bestehendes Kartell und die daraus resultierenden Strafen ist selbst das kleine Plus beeindruckend. Aber das kann auch daran liegen, dass die Meldung umgeht, Daimler habe das Kartell und damit sich selbst als erster der großen deutschen Autobauer angezeigt und könnte so als Kronzeuge ohne oder mit einer glimpflichen Strafe davonkommen. Das … und die Charttechnik. Denn wenn man sich den Chart ansieht, wird klar: Dass hier Käufe aufkommen, ist kein Wunder. Der Haken:

 

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Ob das hilft, den Bruch der im Vorfeld erreichten, wichtigen Unterstützungszone 60,00/60,50 Euro zu verhindern, ist eine andere Sache. Denn bislang schließt die Aktie nur die zum Wochenstart gerissene Kurslücke. Wenn das passiert ist, wird sich herausstellen, ob das bearishe Lager dann nicht wieder zuschlägt. Immerhin wäre der „Lohn“ verlockend: Unterhalb der Zone 60,00/60,50 Euro wäre der Weg erst einmal frei. Und die grundsätzliche Marktstimmung, die ja schon im Vorfeld von Skepsis geprägt war und den gesamten Sektor zum Underperformer machte, dürfte sich kaum zeitnah nachhaltig aufhellen.

Sollte Daimler unter 60 Euro schließen, wären alle Versuche einer kurzfristigen Trendwende gescheitert und sogar eine Aufstockung von Short-Trades eine Überlegung wert. Vorsicht bleibt indes geboten, die Gegenreaktion kann allemal auch etwas größer ausfallen. Und da man einen sinnvollen Stopp auf der Short-Seite dadurch recht weit, in die Region knapp über 64 Euro, ansiedeln müsste, sollte man hier wenn dann mit eher kleinem Geld und großer Behutsamkeit auf Bärenpfaden wandeln.

 

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