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Daimler nach den Zahlen: Was jetzt nicht passieren darf

Eigentlich passte alles – und doch wieder nicht. Für das dritte Quartal meldete Daimler heute Früh Gewinn und Umsatz weit über Vorjahr und über den Analystenprognosen. Das wäre stark genug gewesen, um die Aktie weiter nach oben zu tragen, auch, wenn die Anleger im Vorfeld schon von guten Ergebnissen ausgehen durften. Aber da war ein Haar in der Suppe:

LKW-Sparte schwächelt – nicht ungefährlich

Für das Gesamtjahr korrigierte man die Umsatzprognose nach unten. Das ist allerdings keine Kleinigkeit. Denn wenn man drei gute Quartale bereits im Kasten hat, muss es momentan ziemlich trübe aussehen. Das US-Geschäft sei nicht erfreulich, vor allem aber schwächelt der LKW-Absatz so, dass das insgesamt trotzdem starke PKW-Geschäft dies nicht ausbügeln könne. Das ist nicht ohne, denn wenn die Unternehmen da zu sparen beginnen, ist das ein Warnsignal für das Wachstum weltweit – und würde, wenn sich diese schwächere Tendenz fortsetzt, schnell auch auf das PKW-Geschäft durchschlagen. Wenn sich das fortsetzt – das muss sich natürlich erst erweisen.

Die Anleger nehmen diese Nachricht heute Vormittag einigermaßen gelassen. Mit -2,5 Prozent ist die Aktie zwar der bisherige Tagesverlierer im DAX, aber noch ist charttechnisch nichts angebrannt. Doch Vorsicht, das kann so bleiben, muss aber nicht. Denn heute ist ein Verfalltermin an der Terminbörse – das kann die Aktie womöglich stützen. Was darf nun nicht passieren, ab wann würde es brenzlig?

Wo darf die Aktie nicht „durchrutschen“?

Sie sehen im Chart, dass sich Daimler gestern aus der Keilformation nach oben hinaus bewegt hatte, die das Geschehen in den letzten Wochen dominiert hat. Jetzt ist er Kurs wieder zurückgefallen. Das ist nicht schön, aber auch noch nicht tragisch. Anders wäre es, wenn die in diesem Keil laufende 20-Tage-Linie sowie der Keil selbst nach unten verlassen würde.

Gerade nach einem kurzen Ausbruch nach oben, als die bullishe Seite dachte, es sei nun alles klar, wäre das psychologisch höchst ungünstig. Wir meinen: Schlusskurse unter 62,50 Euro wären da ein negatives Signal, das zumindest aggressive Trader dazu bringen könnte, blitzschnell auf die bearishe Seite zu wechseln und so die Aktie weiter zu drücken. Das sollten Sie jetzt engmaschig überwachen!

 

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