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Commerzbank: Warnsignal im Candlestick-Chart

Ein Plus von über fünf Prozent gestern, der damit verbundene, dynamische Ausbruch über die wichtige Charthürde in Form des Rallye-Hochs vom November, starke Umsätze … die Commerzbank-Aktie ist zurück und viele haben den Eindruck: Jetzt muss man sie erst recht haben. Nichts wie rein?

So bullish das Chartbild auch ist, es verbergen sich jetzt, nach einem Run von in der Spitze gut 22 Prozent seit dem Tief des Montags, zumindest ganz kurzfristig mehr Risiken als Chancen dahinter. Denn eines sollte man nicht vergessen:

 

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Die deutschen Banken wünschen sich wieder höhere Zinsen, um operativ gewinnbringend agieren zu können. Und genau das lieferte die EZB gestern ja nicht. Im ersten Moment dachte man zwar, die avisierte Kürzung des Anleihekaufvolumens ab April würde genau das nach sich ziehen. Aber die daraufhin blitzschnell angestiegenen Anleihezinsen fielen wieder zurück, als Mario Draghi in der Pressekonferenz betonte, dass das Volumen ebenso wie die Dauer der Anleihekäufe immer variabel sein, man weiterhin auf die jeweils herrschenden Notwendigkeiten reagieren werde. Ob diese Kappung des Volumens also wirklich kommen wird, ist offen … bis fraglich.

Die Finanztitel stiegen aber trotzdem. Die Commerzbank wurde mehr vom eigenen Schwung und den charttechnisch basierten Käufen nach dem Break über die Charthürde bei 7,35 Euro höher getragen als von einer positiven Veränderung der Rahmenbedingungen. Und hat dabei gestern im Hoch gleich die nächste Widerstandsmarke angelaufen:

Das Ende Mai markierte Hoch bei 7,85 Euro steht nun im Feuer. Es ist möglich, dass auch dieser Widerstand kurzfristig herausgenommen wird. Aber darauf zu wetten, erscheint gewagt. Die Aktie ist kurzfristig überkauft und sendet, zumindest aktuell, am späten Vormittag, ein Warnsignal in Form eines „bearish harami“ aus, eine kleine Kerze nach einer langen weißen Kerze, die im Bereich des weißen Kerzenkörpers liegt und andeutet, dass die Schwungkraft nachlässt. Aber:

Ein „bearish harami“ ist ein Warn- und kein Verkaufssignal, also noch kein Grund, das Handtuch zu werfen. Und ja, eine moderate Korrektur wäre auch kein Beinbruch. Aber allzu weit unter das gestern überbotene November-Hoch, das nun bei 7,35 Euro als Support dient, sollte es nicht gehen, wir würden daher Stoppkurse knapp unterhalb dieser Linie ansiedeln und erst einmal nicht mehr zukaufen.

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