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Commerzbank: Mit dem „Prinzip Hoffnung“ zu neuen Hochs?

Hier tut sich was! Kurz nach Handelsbeginn und damit nach der Präsentation der Quartalsbilanz lag die Aktie der Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001) knapp vier Prozent im Minus, aber dann kamen die Käufer zurück. Die Aktie drehte genau auf Höhe der oberen Begrenzung des September-Aufwärtstrendkanals und damit an einer sehr wichtigen charttechnischen Unterstützungsmarke. Das Minus ist jetzt, per 10:30 Uhr, nur noch minimal und scheint schnell weiter zu schrumpfen. Würde es gelingen, das zu halten, womöglich sogar die Gewinnzone zu erreichen, wäre das ein starkes bullishes Signal. Vor allem wäre es dann auch nur noch ein Katzensprung bis zum bisherigen Jahreshoch bei 11,33 Euro. Aus einem drohenden Doppeltopp wären dann eine sauber abgeschlossene Konsolidierung und ein neuer Aufwärtsimpuls geworden. Ist das realistisch?

Im Prinzip schon. Denn hier geht es momentan zu wie bei kleinen Startups, die noch im Bereich der roten Zahlen operieren: Die Anleger setzen auf die Zukunft und das „Prinzip Hoffnung“. Darauf also, dass der momentane Umbau des Unternehmens – bei Banken ja derzeit en vogue, weil auch unumgänglich – zügig und erfolgreich verlaufen wird. Die am Morgen veröffentlichten Zahlen waren zwar etwas schwächer als gedacht, aber nicht viel. Dass das zweite Quartal ein herbes Minus aufweisen werde, war bekannt. Das Geldhaus hatte im Vorfeld bereits mitgeteilt, dass man die Restrukturierungskosten allesamt in dieses Quartal packen wolle. Und die Restrukturierung ginge gut voran, wurde gemeldet. Das nährte die Hoffnung, holte die Käufer zurück, nach der ersten, negativen Reaktion. So gesehen:

Ja, die Aktie könnte jetzt weiter zulegen, sofern die Mehrheit der aktiv agierenden Marktteilnehmer durch dieses Statement des Commerzbank-Vorstands in ihrem Optimismus bestätigt werden und hier weiter auf eine wieder profitablere Zukunft setzen. Ob es wirklich so kommt oder nicht, das spielt, wie immer in solchen Gemengelagen, keine Rolle, denn bis womöglich das Gegenteil bewiesen werden könnte, ließe sich die gute Stimmung ja durchhalten. Fazit: Solange die Aktie nicht unter das heutige, bisherige Tagestief von 10,77 Euro rutscht und auf Schlusskursbasis wieder in den Trendkanal zurückfällt, bliebe die Long-Seite hier die bessere Wahl.

 

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