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Commerzbank: Jetzt mehr Chance als Risiko?

Die Commerzbank hat im Vorfeld des heutigen Handels Vorab-Daten zum Ergebnis des 2. Quartals bzw. des ersten Halbjahres 2016 veröffentlicht. Die detaillierten Zahlen zum ersten Halbjahr sollen am 2. August folgen. Bislang wurde ein Rückgang des operativen Ergebnisses im 2. Quartal auf 342 Millionen Euro gemeldet (2. Quartal 2015: 419 Millionen). Vor allem aber sank die Kapitalquote gegenüber dem 1. Quartal 2016 von 12,0 auf 11,5 Prozent. Diese Kennzahl soll die Fähigkeit einer Bank, Verluste aufzufangen, anzeigen. Reaktion der Märkte:

Am späten Vormittag liegt die Aktie sechs Prozent im Minus. Ist das jetzt die Gelegenheit, um die Hand aufzuhalten, bei einem Kurs von nur noch ca. fünfeinhalb Euro? Ist die Commerzbank-Aktie jetzt ein Schnäppchen?

Vorsicht, fallendes Messer

Vorsicht. Richtig ist, dass diese Zahlen ernüchternd sind. Richtig ist zwar auch, dass die Reaktion womöglich deswegen so harsch ausfällt, weil am Freitag (29.7.) die Veröffentlichung des diesjährigen Stresstests ansteht, in dem geprüft wurde, wie die europäischen Banken mit kritischen Situationen fertig würden. Es ist somit also möglich, dass dieser Kursrutsch der Aktie gleich mit hineinpackt, dass die CoBank diesen Test eventuell nicht oder nur mit Abstrichen bestanden haben könnte. Dann wären alle „bad news“ also schon im Kurs drin. Aber!

Das ist nur eine Möglichkeit, keine Gewissheit! Der Kurs ist aus charttechnischer Sicht jetzt in einer kritischen Lage. Das auf Wochen-Schlusskursbasis Anfang Juli noch gehaltene alte Rekordtief aus dem Sommer 2013 ist nun erneut im Fokus der Trader. Wer jetzt einfach einsteigen würde, würde in ein fallendes Messer greifen. Das kann gutgehen. Muss es aber nicht!

Erst sollten Widerstände bezwungen werden

Vernünftiger wäre abzuwarten, ob dieses Tief von 5,56 Euro am Ende dieser Woche, wenn die Stresstest-Daten auf dem Tisch liegen, verteidigt werden konnte. Und auch dann wäre ein Einstieg hochspekulativ. Wer weniger Risiko fahren möchte, sollte abwarten, ob die Aktie nicht nur Unterstützungen halten, sondern auch charttechnische Widerstände überwinden kann. Da wäre ein potenzieller Ankerpunkt ein mit Schlusskursen über 6,25 Euro ausreichend deutlicher Anstieg über das Juli-Hoch als nächstgelegener Hürde. Hier ließe sich dann eine kleine Position erwägen, die ausbaubar wäre, wenn die Aktie die momentan um 7,35 Euro verlaufende Abwärtstrendlinie aus dem Herbst 23015 bezwingen kann. Fazit:

Es mag spannend sein, in stark fallende Kurse hinein auf Schnäppchenjagd zu gehen, aber die Spannung kann einen eben auch bisweilen teuer zu stehen kommen. Wir meinen: Noch ist das Risiko größer als die Chance: abwarten!

 

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