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Commerzbank: buy on bad news?

Jetzt sind es also 9.600 Stellen, die wegfallen sollen. Gut 20 Prozent der Belegschaft. Das verursacht Kosten, die massiv auf die Bilanz drücken, die Dividende dürfte wohl tendenziell für das laufende Jahr ausfallen. Das klingt nach steil fallenden Kursen, aber nein: Als diese Informationen am Dienstag durchzusickern begannen, fiel die Aktie zwar deutlich, hält sich seitdem aber relativ wacker. Warum?

Heute hart, übermorgen ein Segen

Weil viele Anleger darauf bauen, dass diese Maßnahmen, Teil eines Strategieprogramms zum Umbau bzw. zur Stärkung des Unternehmens, letztlich den nötigen Effekt erzielen, sprich mittelfristig mehr bringen als sie kosten. Man blickt also hoffnungsvoll voraus, ein Phänomen, das man oft beobachtet, wenn Stellen abgebaut werden, obgleich das für den Moment bedeutet, dass das betroffene Unternehmen in Schwierigkeiten ist. Heute Probleme, aber morgen mehr Profitabilität – ist das eine Denkweise, die sinnvoll ist, sprich: Wäre die Aktie denn nun ein Kauf?

Die Branche segelt in schwerer See

Der Haken dabei ist, dass die Negativzinsen einerseits und das schwache Wachstum in Europa andererseits nicht gerade ein Umfeld sind, das der Commerzbank den Weg zurück zu starken Profiten erleichtern würde. Es liegt ja nicht am Unternehmen alleine, die gesamte Bankenbranche in Europa hat es momentan schwer. So betrachtet sind Käufe in Bankaktien momentan zumindest als spekulativ anzusehen, denn sie setzen voraus, dass sich das Umfeld in absehbarer Zeit aufhellt.

Kleine Positionen und konsequente Absicherungen wären also geboten. Davon abgesehen sollte man sich der Mithilfe der Charttechnik versichern, d.h. den Einstieg nur dann erwägen, wenn der Chart grünes Licht gibt. Positiv hierbei:

Die Flagge muss verlassen werden

Die Anfang September entstandene konsolidierende Flagge hält, wurde nicht nach unten verlassen. Aber grünes Licht steht erst an, wenn sie nach oben verlassen würde, denn dann würden zugleich noch die markanten Widerstände bei 6,13 und 6,21 Euro und die 20-Tage-Linie bezwungen. Fazit:

„Buy on bad news“ ist durchaus eine Option – aber erst, wenn die Aktie die momentan entscheidenden Hürden überwunden hat, wäre es eine Option, die ein taugliches Chance/Risiko-Verhältnis und die Möglichkeit enger Stoppkurse mitbringen würde.

 

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