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China: Import/Export-Daten machen Sorgen

Seit November 2014 sind die Importe nach China jeden einzelnen Monat gegenüber dem jeweiligen Monat des Vorjahres gefallen … 21 Monate in Folge, so auch im Juli 2016. Und sie fielen mit -12,5 Prozent zum Juli 2015 nicht zu knapp, deutlich stärker als die Analysten erwartet hatten (-7,0 Prozent). Wo liegt das Problem?

Die Importe nach China sind die Waren, die Europa, Japan, die USA, sprich das Ausland im Reich der Mitte absetzen können. Sinkt deren Volumen, heißt das, dass diese Exportunternehmen im Absatzmarkt China weniger Umsatz machen und somit auch weniger verdienen. Aber es war eben gerade China, das den Wachstumsmotor der „alten“ Wirtschaftsregionen stellte. Jetzt wird das Stück, was diese Zonen vom „Kuchen“ China abbekommen, immer kleiner.

Wichtig für uns, sekundär für China selbst

Dass China laut offiziellen Angaben immer noch im Bereich zwischen 6,5 und 7,0 Prozent pro Jahr wächst, hilft diesen Exporteuren nach China dabei wenig. Dass zugleich die Exporte aus China heraus gesunken sind (was sich ebenso verstetigt hat, für Juli sind es -4,4 Prozent) ist ein weiteres Zeichen dafür, dass China immer mehr selbst produzieren und konsumieren kann. Das Wachstum wird also zusehends ein „internes“ Wachstum. Das stützt die Statistik für das Wachstum der Weltwirtschaft … aber immer weniger das Wachstum der Eurozone oder der USA.

Dass man an den chinesischen Aktienmärkten am heutigen Montag gelassen auf diese Daten reagierte, sie sogar tendenziell positiv wertete, ist daher nicht überraschend, aber eben auch keine taugliche Vorlage für DAX & Co. Denn im Gegensatz zu den am Freitag, den 12.8. anstehenden Daten zu Industrieproduktion, Einzelhandel und Investitionsausgaben sind diese vorhin veröffentlichten Import/Export-Daten nicht so entscheidend für das eigene Wachstum. Im Gegenteil: Je weniger ausländische Unternehmen eine Rolle spielen, desto größer wird die Rolle der chinesischen Unternehmen selbst.

Hang Seng China Enterprises Index vor Long-Signal

Und so ist der Hang Seng China Enterprises Index, den wir hier regelmäßig als für uns interessantesten Repräsentanten des chinesischen Aktienmarktes abbilden, nun dabei, die Super-Hürde aus den markanten Tiefs vom vergangenen September sowie den gleitenden Durchschnitten der letzten 20 und 200 Tage signifikant zu überwinden. Hält der Index diesen Level bis zum Handelsende, wäre das ein klar bullishes Signal von Seiten der Charttechnik… das man indes mit Vorsicht behandeln muss, bis die vorgenannten, für den chinesischen Aktienmarkt selbst wichtigeren Daten am kommenden Freitag ebenfalls auf dem Tisch liegen.

 

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