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CHINA: DIE DATEN LIEGEN AUF DEM TISCH

Jetzt sind sie also da, die Daten zu den Importen und Exporten Chinas im April. Die Daten, anhand derer man abschätzen wollte, ob die Belebung, die sich im Reich der Mitte im März abzeichnete, sich stabilisieren würde. Und die Ergebnisse sind nicht gut ausgefallen. Mit -10,9 Prozent gegenüber April 2015 lagen die Importe nach China sehr deutlich schwächer und bleiben unter der Prognose (-5,0 Prozent). Und auch die Exporte waren gesunken, dort aber betrug das Minus nur 1,8 Prozent (Prognose war ein unverändertes Niveau zum April 2015). Die Reaktion am chinesischen Aktienmarkt war klar negativ. Aber eigentlich müssten es die Anleger in Europa und den USA sein, die da zusammenzucken. Denkbar, dass man die Daten nicht genug überdacht hat. Also tun wir das an dieser Stelle.

DAS PROBLEM HABEN DIE IMPORTEURE

Die Importe sind die entscheidende Größe, wenn es darum geht einzuschätzen, wie viel des chinesischen Wachstums auch den Unternehmen in den USA, Japan oder der Eurozone zugutekommt. Wenn diese Importe so deutlich niedriger sind, das Wachstum Chinas aber – zumindest nach den offiziellen Daten – nicht nennenswert sinkt, bedeutet das, dass die Chinesen vermehrt heimische Produkte kaufen und weniger die importierten Güter. Dass die Industrieproduktion (zumindest im März, die April-Daten kommen jetzt am Samstag) weiter zulegt, belegt diese These. Und das hieße: Wenn man schon am chinesischen Aktienmarkt bekümmert über dieses unter dem Strich dennoch dünne Wachstum ist, wie das Minus des Shanghai Composite um erneute 2,8 Prozent zeigt, sollte man in Europa und an der Wall Street erst recht nervös werden. Denn die Exporteure der Eurozone und der USA sind es, die nun spürbar weniger vom Kuchen der chinesischen Wirtschaft abbekommen.

Aus charttechnischer Sicht ist damit die Chance, den Shanghai Composite in der Unterstützungszone 2.910/2.930 wieder mit Schwung nach oben zu ziehen, vergeben worden. Die nächste markante Unterstützung ist nun das zweimal angesteuerte, bisherige Jahrestief bei 2.638 Punkten. Ob dieser Bereich angesteuert, vielleicht sogar unterboten wird oder aber die Notierungen schon oberhalb dieser Linie wieder mit Schwung nach oben drehen, wird vom nächsten Datenpaket abhängen. Das steht in Form der Industrieproduktion, der Einzelhandelsumsätze und den Investitionsausgaben erneut am Wochenende, konkret am Samstagmorgen, an. Die kommenden Tage dürften in China damit spannend werden!

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