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CHINA, CHINA UND NOCHMAL CHINA

China ist eines dieser Menetekel, die seit Monaten über den Märkten hängen. Das Risiko, dass die Flut der von der chinesischen Notenbank und den dortigen Behörden beschlossenen Maßnahmen das Wachstum nicht wiederbeleben kann, ist nicht zu unterschätzen. Und gelingt das nicht, würde dies die Investoren daran erinnern, dass man auch seitens der EZB und der Bank of Japan bislang nicht so recht erkennen kann, dass deren Aktivitäten, die nun langsam die Grenze des Möglichen erreicht haben, fruchten.

Also verbannt man China so gut es geht aus dem täglichen Geschehen. Man blickt auf den Euro, auf Rohöl, auf Gold. Aber China? Viele trösten sich mit dem oft gebrachten Argument, dass das Land ja nun keine wirklich entscheidende Rolle spiele, was das Wachstum in Europa und den USA angeht. Aber selbst, wenn man keine volkswirtschaftlichen Kenntnisse mitbringt, sollte man bei solchen Statements skeptisch sein. Man muss sich nur erinnern, dass (meist dieselben) Experten vor der Krise in China immer wieder betont haben, wie wichtig dieser „Wachstumsmotor“ für uns alle sei.

ERSTER DATENBLOCK AM MITTWOCHMORGEN

Nein, man sollte besser nicht daran zweifeln: „China matters“, China ist wichtig. Und dementsprechend wichtig wird diese Handelswoche. Denn da tischt China alles auf, was an Konjunkturdaten entscheidend ist:

Am Mittwochmorgen stehen die Importe und Exporte im Monat März an. Beide sind in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen. Setzt sich dieser Prozess fort? Man hofft darauf, dass sich dieser Abstieg nun relativiert. Denn immerhin bedeutet der jüngste Einbruch der Importe, dass auch deutlich weniger Waren aus der Eurozone und den USA eingeführt wurden, was natürlich nicht ohne Konsequenzen für unser Wachstum bleiben kann. Aber noch deutlich spannender wird es am Freitag, denn:

ZWEITER DATENBLOCK AM FREITAGMORGEN

Da kommen dann die Einzelhandelsumsätze, die Industrieproduktion und die Investitionsausgaben für März. An sich schon ein Rundumschlag, der in einem Aufwasch die wichtigsten Daten bringt, die hierzulande immer nur Stück um Stück und mit deutlich größerer Zeitverzögerung veröffentlicht werden. Aber zusätzlich steht noch das Bruttoinlandsprodukt des ersten Quartals an. Wird es gelingen, sich weiterhin im Bereich einer jährlichen Wachstumsrate von knapp sieben Prozent zu halten? Oder rutscht das Wachstum doch deutlicher ab?

Es ist etwas geboten in dieser Woche … und die Marktteilnehmer sind hellwach und bereit, zu reagieren, wie wir heute Vormittag bereits bewiesen bekamen (siehe „Märkte im Überblick“). Aber Vorsicht, immer wenn alle mit dem Messer zwischen den Zähnen bereit stehen, sofort auf alles zu reagieren, nimmt auch die Zahl der Fehlausbrüche in beide Richtungen zu. Verwechseln Sie Spannung daher bitte nicht mit einer Aufforderung zum Leichtsinn!

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