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Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

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Das ist mein Angebot für Sie

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

zuletzt sind wieder einige Neuleser zu diesem täglichen Newsletter dazu gestoßen. Ich nehme das zum Anlass, mich nochmals kurz bei Ihnen vorzustellen. Keine Sorge, Sie lesen im Folgenden nicht, wo ich geboren worden bin oder wo ich in den Kindergarten gegangen bin. Ich erkläre, welches Angebot ich in den vergangenen knapp 20 Jahren für Sie unter der Marke Parseval aufgebaut habe. Möglicherweise finden Sie in meinem Angebot eine Dienstleistung, die Sie als Börsianer weiter voranbringt.

Mein Dienstleistungs-Portfolio habe ich quasi wie eine Leiter aufgebaut. Zu Beginn starten Sie also mit meinem „kleinen“ Börsendienst RENDITE-TELEGRAMM. Hier lernen Sie mich und meinen Ansatz völlig unkompliziert kennen. Und das quasi für ein besseres Portogeld von 79 Euro pro Jahr.

Auch Börsenneulinge schätzen diesen Dienst. Hier finden Sie ein übersichtliches Technologie-Depot mit rund 10 Einzelpositionen vor. Dabei achte ich auf eine Mindestmaß an Stabilität und mische für Sie ganz bewusst offensive mit im positiven Sinne eher „braven“ Aktien. Hier sind Sie bereits voll im Aktienmarkt, ohne sich dabei risikoseitig zu überfordern.

Möglicherweise sagt Ihnen das RENDITE-TELEGRAMM zu. Dann gehen Sie folgerichtig auf die zweite Sprosse der Leiter und holen sich die Premium-Chancen. Das ist ein ausgewachsener und semi-professioneller Börsendienst für den ambitionierten Börsianer. Hier finden Sie alles, was Ihr Herz begehrt: Reichlich Startup-Geschäftsmodelle und andere stark wachsende Unternehmen aus den Segmenten wie Neue Mobilität, künstlich intelligente Software oder grüne Energie.

Daneben setze ich in diesem Börsendienst auf wachstumsstarke Dividendenaktien. Hier erwartet Sie also ein regelmäßiger und idealerweise stetig wachsender Kapitalrückfluss, Stabilität und gleichmäßige Wertentwicklung.

Wahrscheinlich haben wir im Rahmen der Premium-Chancen auch einmal telefoniert oder uns per Mail unter Börsianern ausgetauscht. Und Sie sagen sich, Mensch, der Parseval ist doch ganz kompetent und seriös. Mit dem Mann möchte ich noch enger zusammenarbeiten. Dann steht Ihnen ab einem Depotvolumen von 300.000 Euro die Vermögensverwaltung offen, die ich Ihnen in Kooperation mit dem Augsburger Vermögensverwalter BB Wertpapier-Verwaltung anbieten kann.

So, liebe Börsianerinnen und Börsianer, jetzt nehmen Sie doch einfach die erste Stufe und seien Sie gespannt, wie sich unsere Zusammenarbeit entwickelt. Hier geht es direkt zum RENDITE-TELEGRAMM.

Stelle Dich nie gegen die Fed!

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

seit dem vergangenen Freitag kennen alle Börsianer Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Dort kommt alljährlich vor reizvoller Naturkulisse die Crème der internationalen Geldpolitik zusammen. Besondere Beachtung finden dabei regelmäßig die Einlassungen des Präsidenten oder der Präsidentin der US-Notenbank.

Und Jerome Powell hat es dem Markt nochmal mit der ganz groben Kelle gegeben. Wenn zuvor noch Hoffnungen auf eine Zinspause oder sogar Zinssenkungen im Raum waren, seit Jackson Hole 2022 sind diese Hoffnungen nicht mehr.

„We will keep at it until we are confident the job is done”, so einer der Kernsätze des führenden Geldpolitikers dieser Welt. Ich übersetze für Sie: Die US-Notenbank wird die Leitzinsen weiter hochfahren, solange bis man den Eindruck hat, dass die Inflation wirklich besiegt ist. Im Hintergrund sind die US-Währungshüter von einer großen Sorge gequält. Wir laufen – ähnlich wie in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts – in ein Jahrzehnt der hartnäckigen Inflation ein.

Damit nun also die aufgezogene Inflation sich nicht langjährig in der Volkswirtschaft festbeißt, wird die Fed die Zügel der Geldpolitik weiter anziehen. Dabei wird man nicht zimperlich sein und zunächst auch keine Rücksicht etwa auf den US-Arbeitsmarkt oder die Konjunktur nehmen.

Ich will Sie jetzt nicht gänzlich verschrecken. Aber diese Aussage kann ich Ihnen nicht ersparen. Natürlich hat Jerome Powell keine genauen Vorstellungen für den Aktienmarkt. Trotzdem gilt: Wenn Ende des Jahres der NASDAQ 100 immer noch 20 % unter Wasser liegt, dann wird ihm dies garantiert keine Kopfschmerzen bereiten. Denn auch hohe Aktien- oder etwa Immobilienpreise sind immer Teil der Inflation.

Am Ende des Tages gilt eine einfache Wahrheit: Do not fight the Fed! Zu Deutsch: Wenn die Fed die Zügel der Zinspolitik anzieht, musst Du nicht unbedingt mit vollen Segeln im Aktienmarkt unterwegs sein. Vor allem am vergangenen Freitag haben die Börsianer diese Regel beherzigt und haben nochmals Ihre Depots reduziert.
Nun die positive Nachricht: In der Tat leidet der Aktienmarkt in Phasen stark steigender Zinsen. Es gibt allerdings auch eine durchaus umfangreiche Liste von Unternehmen, die mit dieser Konstellation leben können und teilweise sogar profitieren. Bis jetzt zogen sich die Branchen Pharma oder Telekom ziemlich gut aus der Affäre. Die Aktie der Deutschen Telekom ist derzeit so teuer wie seit 20 Jahren nicht mehr. Für T-Aktionäre ist Baisse in der Tat ein Fremdwort.

Interessant in diesem Zusammenhang auch Assekuranz-Aktien. Denn die global agierenden Versicherungskonzerne bunkern Milliarden in ihren Kapitalrücklagen. Und dieses Kapital kann man nun quasi von Woche zu Woche besser verzinst anlegen. Das ist ein ziemlich „cooles“ Gewinnprogramm für die Branche.

Sie sind aktiver Investor? Sie haben für sich entschieden, mein Depot wird nicht zum Opfer der Zinsrallye. Bravo, so ist es genau richtig!

Bei diesem Plan kann Ihnen möglicherweise das 7%-Dividendendepot der Premium Chancen helfen. Hier finden Sie zahlreiche Zinsprofiteure, mit denen Sie jedes Wackel-Depot rasch stabil machen. Das muss jetzt unser Weg sein. Hier können Sie gemeinsam mit mir diesen Weg gehen.

Die unterschätzte Wachstumsbranche des 21. Jahrhunderts: Cybersecurity

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

nicht erst seit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ist klar: Wir sind verwundbar. Und das nicht nur durch den Abwurf von Bomben und das Abfeuern von Raketen. Unsere Informations-Infrastruktur ist ein Angriffspunkt, der keiner offiziellen Kriegserklärung bedarf.

Deshalb werde ich das Thema Cybersecurity in den kommenden Monaten besonders für Sie im Auge behalten. Denn Hackerangriffe werden zu einem gefährlichen Trend, der unseren Wohlstand bedroht.

Das Internet ist Fluch und Segen zugleich. Die Vernetzung vereinfacht das Zusammenarbeiten und beschleunigt zahlreiche Prozesse. Auf der anderen Seite liefert sie ein Einfallstor für Kriminelle. Im besten Fall sind diese nur auf sensible Daten aus, im schlechtesten Fall könnten sie die Kontrolle über komplette Fabriken, Kraftwerke oder kritische Versorgungseinrichtungen erlangen.

Wenn es sich dabei um eine Produktionsanlage handelt, können die Fließbänder für mehrere Tage stillstehen. Das ist ärgerlich, aber verschmerzbar. Handelt es sich allerdings um ein Atomkraftwerk oder ein Krankenhaus, dann sind Menschenleben bedroht. Man sollte diese Gefahr also nicht unterschätzen!

Doch nicht nur Großunternehmen befinden sich im Visier der Kriminellen. Häufig sind auch kleine und mittlere Unternehmen das Ziel von Hackerangriffen. Hier lässt sich besonders leichte Beute machen, da diese Unternehmen oftmals nur ungenügend geschützt sind.

Die Corona-Pandemie hat zur signifikanten Beschleunigung der digitalen Transformation geführt. Viele Unternehmen haben ihre Systeme schnell auf Home-Office und digitalen Vertrieb umgestellt. Dabei blieb keine Zeit, für die richtige Absicherung zu sorgen. Der effektive Schutz hinkt der technologischen Entwicklung weit hinterher. Folgerichtig hat sich die Zahl von Hackerangriffen in den vergangenen zwei Jahren deutlich erhöht.

Selbst wenn die Unternehmen gewollt hätten, wäre ein effektiver Schutz vielfach nicht möglich gewesen. Es fehlen schlicht und einfach die Experten für die Gefahrenabwehr im Internet. Allein in den USA sind 600.000 Stellen für die IT-Sicherheit unbesetzt. Für Europa gibt es nicht einmal Statistiken. Fakt ist aber, dass weltweit hunderttausende Fachkräfte fehlen.

Die Cybersecurity wird schnell zu einer Frage der nationalen Sicherheit, wenn ausländische Hacker wichtige Konstruktionsdaten, geistiges Eigentum oder Kundendaten stehlen. Doch die Abwehr solcher Angriffe durch das Militär steckt noch in den Kinderschuhen. Vielfach wird gerade erst mit dem Aufbau entsprechend ausgebildeter Einheiten begonnen.

Häufig folgen die Hacker sogar einem mehrstufigen Plan. In einem ersten Schritt werden leicht angreifbare kleine und mittlere Unternehmen attackiert. Diese sorgen dann für einen Ansturm auf die wenigen Spezialisten bei Polizei und Kriminaldiensten, so dass diese keine Zeit mehr für die Überwachung wichtiger Infrastruktur haben. Dann erfolgt in diesem Chaos der eigentliche Angriff der Hacker.

Auf diese Weise wurde 2021 eine der wichtigsten Benzin-Pipelines der USA lahmgelegt. In Teilen des Landes gab es keinen Treibstoff mehr. Autofahrer standen vor den Tankstellen Schlange. Der Betreiber der Pipeline musste ein Lösegeld zahlen, damit der Betrieb wieder aufgenommen werden konnte.

In diesem Fall gaben sich die Hacker mit Geld zufrieden, aber es ist nicht auszuschließen, dass in Zukunft staatliche Hacker die Infrastruktur feindlicher Länder komplett lahmlegen könnten, wenn diese nicht adäquat geschützt wird.

Was bedeutet das für uns Investoren? Es ist eigentlich ganz einfach. Die Investitionen in die Cyber-Sicherheit werden sich in den kommenden Jahren vervielfachen. Spezialisierten Unternehmen steht eine goldene Zukunft bevor.

Sie interessieren sich für Technologie, Sie investieren in reale Wachstumswerte? Also in Unternehmen, die jetzt schon Gewinne schreiben und nicht erst in 5 Jahren?

Dann sollten wir uns näher kennen lernen. Das können wir unter anderem in meinem Börsendienst Premium Chancen tun. Hier finden Sie weitere Informationen.

P.S.: Morgen lesen Sie aus gegebenem Anlass meine Analyse zur aktuellen Marktverfassung. Ich erkläre Ihnen, warum die Börse abschmiert und wann die Wende wirklich kommt. Kein Wunschdenken, nur harte Fakten für Sie.

Klimawende: Wir reden, die Amerikaner machen

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

bekanntlich klemmt die deutsche Klimawende. Da muss man natürlich fair sein. Das ist nicht nur unsere Schuld. Vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs hat die Sicherstellung der Energieversorgung Priorität. Da interessiert die Quelle der Kilowattstunde erst einmal nicht so sehr. Aber auch schon vor dem erneuten Ausbruch des Ukrainekriegs haben wir großen Worten nicht immer entsprechende Taten folgen lassen.

So definierten die Bayern derart großzügige Abstandsregelungen für Windräder (10H-Regel), dass der Ausbau der Windkraft in diesem Bundesland praktisch zum Erliegen kam. Aber selbst das seit Jahren grün regierte Baden-Württemberg machte lange kaum noch einen Meter.

Anders hingegen die Situation in den USA. Einige Zahlen dazu: Zwischen 2010 und 2020 erhöhte man dort die installierte Nennleistung für Sonnenstrom um den Faktor 44. Die Windkraft wurde im gleichen Zeitraum gemessen an der Nennleistung fast vervierfacht. Das hat mich wirklich überrascht: Selbst in der Ära des Klimaleugners Trump brachten die Amerikaner die Klimawende voran. Für die Juristen unter Ihnen: Die Klimapolitik liegt wesentlich in der Kompetenz der US-Bundesstaaten. So konnte Washington blockieren, während Florida oder Kalifornien trotzdem ausbauten.

Noch ein Erfolgsfaktor: Die USA sind faktisch das Land schlechthin für alternative Stromproduktion. Im Süden ganzjährig Sonne satt und im Mittleren Westen reichlich platte Fläche für Windparks. Da können Sie Windräder für die halbe Welt hinstellen. Und weil da auch keiner wohnt, müssen Sie auch nicht über Abstandsregelungen diskutieren. Etwas sachlicher formuliert: Dünn besiedelte Flächenstaaten werden sich mit der Klimawende einfacher tun als Mittel-Europa.

So überrascht es auch nicht, dass der führende Entwickler und Betreiber von Wind- und Sonnenkraftwerken in den USA beheimatet ist. Es überrascht auch nicht, dass sich dieses Unternehmen bei dem Fortschritt der US-Klimawende bereits seit vielen Jahren die Taschen füllt. Dabei ist man nicht unbedingt als Klimaretter gestartet, sondern hat vor der Zeit eine simple Tatsache erkannt. Kombiniere einfach 300 Sonnentage in Florida mit einigen billigen Solarpaneelen aus China, und schon fließt das Geld.

Das ist keine Übertreibung: Die USA sind bereits seit einigen Jahren das Eldorado der Klima-Unternehmen. Die natürlichen Bedingungen dort sind ungleich günstiger als in Europa. Mittlerweile schiebt auch noch die Politik aus Washington wirklich an. So dürften in den nächsten Jahren aus dem Infrastructure Investment and Jobs Act – vorsichtig geschätzt – eine niedrige dreistellige Milliardensumme für die US-Stromwirtschaft abfallen. Das Gesamtvolumen dieses Programms liegt bei 1,2 Billionen USD. Das ist eine überflüssige Information für Sie: Mit den Mitteln aus diesem Programm wird Joe Biden keine Kohlekraftwerke fördern, sondern nahezu ausschließlich Wind und Sonne.

Als Patriot bin ich überzeugt, dass wir irgendwann im nächsten Jahr auch unsere Klimawende voranbringen werden. Als Börsianer werde ich mich aber zunächst in dem erwähnten US-Unternehmen engagieren. Denn hier stehen alle Parameter auf guten und verlässlichen Gewinn, und den will ich jetzt für mein Depot haben.

Ein organisatorischer Hinweis: In den nächsten Stunden wird der Verlag auf die Leser meines Börsendienstes RENDITE TELEGRAMM zugehen. Dabei wird man Ihnen ein Upgrade bzw. die sog. ProPlus-Variante anbieten. Genau dort werden Sie dann die Aktie des hier kurz besprochenen Entwicklers alternativer Stromkraftwerke kennenlernen.

Sind Sie noch kein Leser des RENDITE TELEGRAMM, haben Sie aus software-technischen Gründen erst einmal keinen Zugriff auf diese Kaufempfehlung. Ich bin allerdings bemüht, Ihnen in der nächsten Woche einen Bestell-Link zur Verfügung zu stellen, sodass auch Sie von der starken US-Klimawende profitieren.

Jim Rickards rechnet mit Deutschland ab

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

der Guru aus den USA, Jim Rickards, gibt uns jetzt harte Breitseiten. Er rechnet schonungslos mit dem deutschen Standort ab. Die folgende Worte werden wir nicht gerne lesen. Trotzdem, Wunschdenken hilft uns als Börsianer nicht weiter. Wir müssen seine provokativen Standpunkte kennen, um unsere eigene Analyse zu schärfen. Viele seiner Aussage lehne ich ab, einige allerdings sind für uns von höchster Relevanz.


Die globale Energiekrise vernichtet unsere Existenzgrundlagen

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

Der Krieg in der Ukraine zieht sich nun schon seit sechs Monaten hin und wird wahrscheinlich noch viele Monate oder sogar Jahre andauern, wenn die USA ihre Politik des “Kampfes bis zum letzten Ukrainer” nicht beenden.

Die Aufmerksamkeitsspanne ist geschrumpft. Die Bevölkerung hat sich an die Energiepreisschocks gewöhnt (in der Tat sind die Energiepreise im letzten Monat stark gesunken). Es hat sich eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber dem Krieg eingestellt. Doch das ist ein großer Fehler. In Wirklichkeit stehen die schlimmsten wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges erst noch bevor.

Europa hat bei seinen Bemühungen um eine Diversifizierung der Energieversorgung weg von Russland völlig versagt. Es ist nicht viel zusätzliches Öl verfügbar. Auch Erdgas ist knapp, was zum Teil auf die Energiewende hin zu erneuerbaren Energieträgern zurückzuführen ist.

Inzwischen hat Putin die Erdgaslieferungen nach Westeuropa schrittweise reduziert. Deutschland verlässt sich auf seine Energiereserven, auch wenn der Winter naht und die russischen Lieferungen zurückgehen.

In Deutschland könnten nicht nur Kohlekraftwerke wieder in Betrieb genommen werden, die Bevölkerung beginnt auch Brennholz zu horten. Deutschland ist auf dem Weg von der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt sowie einem der größten Exporteure von High-Tech-Geräten zu einer neolithischen Abhängigkeit von Kohle und Brennholz.

Politisches Gerede

Die Befürworter dieser Politik behaupten, dass die deutschen Gasspeicher zu 75 % gefüllt sind und dieses Ziel früher als geplant erreicht wurde. Das klingt wie eine gute Nachricht. Das Erreichen eines Ziels von 75 % vor dem Zeitplan klingt so, als ob Deutschland vor dem Winter in einer ziemlich guten Verfassung sein wird.

Doch die Fakten zeigen eine ganz andere Situation. Die deutsche Gasspeicherkapazität beträgt 23,3 Milliarden Kubikmeter. Tatsächlichen wurden im Jahr 2021 aber 100 Milliarden Kubikmeter Gas verbraucht. Die Speichermenge deckt also gerade einmal ein Fünftel der erforderlichen Gasmenge ab. Mit anderen Worten: Das Speicherziel von 75 % entspricht 75 % von 20 % des tatsächlich verbrauchten Gases, also nur 15 % des benötigten Gases. Es verbleibt also ein Defizit von 85 %, das nur durch weitere Lieferungen aus Russland gedeckt werden kann.

Putin hat jedoch die Lieferungen bereits auf nur 20 % der eigentlichen Kapazität reduziert und wird sie in den kommenden Monaten möglicherweise noch weiter drosseln. Deutschland steuert also immer noch auf eine Energiekrise zu.

Aber es ist den Preis wert!

Die Befürworter von Sanktionen behaupten, sie seien notwendig, um Russland wirtschaftlich zu schaden. Das ist in Ordnung, aber Russland hatte wenig Schwierigkeiten, seine Erdöl- und Erdgasexporte auf willige Abnehmer, darunter Indien und China, umzulenken.

Es gibt zwar einige logistische Probleme und Russland hat auf Preisnachlässe zurückgegriffen, aber der Energiefluss aus Russland hält an. Ebenso der Geldfluss nach Russland in Höhe von 21 Milliarden Dollar pro Monat. Dies gibt Russland die Möglichkeit, die Energielieferungen nach Westeuropa zu unterbrechen, ohne seine eigene Wirtschaft zu schädigen.

Irgendwann in diesem Winter wird Deutschland die Produktion einstellen müssen, das wenige verfügbare Erdgas rationieren und die Verbraucher auffordern, die Heizungen herunterzudrehen. Das ist ein trauriger Zustand für eine große Volkswirtschaft, aber so ist es eben, wenn Ideologen im Amt sind.

Es gibt noch eine weitere Lektion, die man hier lernen kann: Radikale “grüne” Politik ist realitätsfern und oft destruktiv.

Grüne Energie: Ein Triumph der Ideologie über die Realität

Klimaalarmisten behaupten seit Jahren, dass wir die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas beenden und auf Elektrofahrzeuge, Windturbinen, Sonnenkollektoren und andere Formen erneuerbarer Energie umsteigen müssten.

Länder wie Deutschland haben sich stetig in diese Richtung bewegt, um ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen so schnell wie möglich zu beenden. Aber Wind- und Sonnenenergie können ihren Energiebedarf unmöglich decken. Nur fossile Brennstoffe können den Energiebedarf einer modernen Wirtschaft decken. Die Kernkraft könnte eine Lösung sein, aber viele Klimaaktivisten wollen auch keine Kernkraft.

Außerdem sind Ladestationen für Elektrofahrzeuge (EV) stark von fossilen Brennstoffen abhängig. Wenn man die Umweltauswirkungen des Abbaus der Edelmetalle, die für die Batterien von Elektrofahrzeugen benötigt werden, des Transports zu den Produktionsstätten und der fossilen Brennstoffe, die für den Betrieb der Ladestationen benötigt werden, bedenkt, sind Elektrofahrzeuge alles andere als umweltfreundlich. In einer MIT-Studie wurde beispielsweise festgestellt, dass der Batterie- und Kraftstoffbedarf eines E-Fahrzeugs höhere Emissionen verursacht als die Herstellung eines herkömmlichen Fahrzeugs.

Wenn Sie glauben, dass radikale Umweltschützer “Baumschützer” sind, sollten Sie nochmal genau hinschauen. In Schottland werden 14 Millionen Bäume abgeholzt, um Platz für Windparks zu schaffen. Bäume absorbieren CO2, wenn sie also so besorgt über Kohlenstoffemissionen sind, sollten sie Bäume pflanzen, anstatt sie zu fällen.

Windkraftanlagen, von denen die meisten in China hergestellt werden, zerstören auch die Tierwelt. Man schätzt, dass allein in den USA jedes Jahr über eine Million Vögel durch Windkraftanlagen getötet werden. Abgesehen davon, hat dies auch erhebliche Auswirkungen auf die lokalen Ökosysteme. Und wofür?

Globale Hungersnot

Doch die drohende Energieknappheit ist nicht das einzige vom Menschen verursachte Fiasko, das uns bevorsteht. In diesem Herbst wird es zu Nahrungsmittelengpässen und in einigen Fällen zu Hungersnöten kommen, wenn die Erntevorräte aus 2021 aufgebraucht sind und die Ernte aus 2022 nicht geliefert wird, weil sie entweder wegen des Krieges (oder wegen Düngermangels) nicht angebaut wurde oder wegen des Krieges nicht geliefert werden kann.

Diese Nahrungsmittelknappheit wird sich am stärksten auf der südlichen Halbkugel auswirken, wo die Mehrheit der Menschen ohnehin schon mit dem Existenzminimum zu kämpfen hat.

Eine solche massive Nahrungsmittelknappheit könnte auch eine weitere globale Migrationskrise auslösen, da verzweifelte Menschenmassen in den wohlhabenden Ländern Hilfe suchen. Wenn Sie glauben, dass wir bereits jetzt eine Migrationskrise haben, dann warten Sie ab. Im Dunkeln zu frieren und zu verhungern ist kein Ausblick, den man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Leider könnte genau das im November dieses Jahres in vielen Teilen der Welt bevorstehen. Tragischerweise war das alles vermeidbar.

P.S.: Hier erfahren Sie, was jetzt konkret zu tun ist. Machen Sie jetzt Ihr Depot krisenfest, damit Ihr Vermögen auch in den neuen Zeiten sicher ist. Ich wiederhole mich: Träumen Sie nicht von der Hausse, sondern sehen Sie die harten Marktfakten. Nur wer jetzt realistisch denkt, kann sein Vermögen retten.

Die Fed gießt Öl ins Feuer

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

die Aktienmärkte streben wieder aufwärts. Die Stimmung der Anleger hellt sich auf. Jim Rickards hingegen warnt und sieht die US-Volkswirtschaft unverändert von steigenden Zinsen bedroht. Daneben zieht eine Rezession auf, deren Ende und Tiefe wir momentan noch kaum abschätzen können. Im Folgenden lesen Sie, was uns der Mahner aus den USA zu sagen hat.


Gastbeitrag von Jim Rickards

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

vergessen Sie das fröhliche Gerede aus dem Weißen Haus und den Mainstream-Medien: Die USA befinden sich bereits in einer Rezession. Sie können es so oft sie wollen versuchen, eine Rezession neu zu definieren, letztlich wird es keine Rolle spielen.

Wenn Sie ein regelmäßiger Leser meiner Artikel sind, dann wussten Sie, dass dieser Moment kommen würde, denn ich habe es seit Monaten vorhergesagt – jetzt ist es bestätigt. Das US-Handelsministerium berichtete, dass das BIP im ersten Quartal 2022 um 1,6 % und im zweiten Quartal um 0,9 % gesunken ist. Dies entspricht der Standarddefinition einer Rezession als zwei aufeinanderfolgende Quartale mit rückläufigem BIP.

Ob Sie es glauben oder nicht: Es gibt keine offizielle Regierungsbehörde, die eine Rezession ausruft. Diese Aufgabe wird in den USA von einer privaten Gruppe namens National Bureau of Economic Research (NBER) übernommen. Das NBER ist ein privates Gremium, das sich aus neun akademischen Wirtschaftswissenschaftlern zusammensetzt, die sich in Cambridge, Massachusetts, in der Nähe der Universitäten Harvard und dem MIT treffen.

Warten Sie daher nicht unbedingt auf eine Entscheidung des NBER. Die meisten Rezessionen dauern nur zwei oder vielleicht drei Quartale. In vielen Fällen wartet das NBER mit der Erklärung einer Rezession so lange, dass sie schon vorbei ist, bevor überhaupt das Anfangsdatum bekannt gegeben wurde.

Angesichts der Tatsache, dass die NBER-Mitglieder die Prioritäten der Demokraten vertreten und die Zwischenwahlen bevorstehen, erwarte ich nicht, dass das NBER den Beginn der Rezession zeitnah auf den Januar letzten Jahres festsetzen wird – zumindest nicht vor den Wahlen.

„Wem werden Sie glauben, mir oder Ihren eigenen Augen?“

Diese Formalitäten und Verzögerungen haben es Beamten der Biden-Regierung wie der US-Finanzministerin Janet Yellen ermöglicht zu sagen, dass sich die USA in keiner Rezession befinden. Sie berufen sich auf die Tatsache, dass nicht einmal das NBER inoffiziell eine Rezession festgestellt hat.

Inzwischen sind die Beweise für eine Rezession überall um uns herum zu finden. Es ist wie in dem alten Marx-Brothers-Spruch: „Wem wollen Sie glauben, mir oder Ihren eigenen Augen?“ In dieser Frage sollten Sie nicht auf Yellen hören, sondern Ihren eigenen Augen glauben. Man wird Ihnen weismachen wollen, dass die Wirtschaft im letzten Monat 528.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Dieser Zahl kann man aber nicht trauen. Sie ist hauptsächlich das Ergebnis von saisonalen Anpassungen, die die tatsächliche Schaffung von Arbeitsplätzen künstlich aufblähen. Es handelt sich um eine statistische Zahl, die die Realität nicht widerspiegelt.

Außerdem handelte es sich bei 303.000 um Teilzeitstellen, die viele regulär beschäftigte Amerikaner annehmen, um mit der Inflation Schritt zu halten. Es stimmt, dass die Nominallöhne um 5,8 % gestiegen sind. Aber nach 9,1 % Inflation sind die Reallöhne um 3,3 % gesunken. Das hört sich für mich nicht nach einer florierenden Wirtschaft an.

Die schlimmstmögliche Politik

In der Zwischenzeit haben die Demokraten versucht, im Vorfeld der Zwischenwahlen im November eine politische Antwort auf die (Nicht-)Rezession zu finden. Es überrascht nicht, dass es ihnen gelungen ist, die denkbar schlechteste Politik zu entwickeln.

Der Gesetzentwurf, den die Demokraten im US-Senat am Wochenende verabschiedet haben (mithilfe von Vizepräsidentin Kamala Harris, die die Pattsituation mit ihrer Stimme aufgehoben hat), ist eine aufgewärmte Version von Build Back Better. Erinnern Sie sich an diese Niete? Seit Anfang 2021 wurde das Build-Back-Better-Hilfspaket von 4 Billionen Dollar auf 2 Billionen Dollar auf jetzt etwas weniger als 1 Billion Dollar reduziert. Es enthält jedoch immer noch die Elemente des Green New Deals zusammen mit Preiskontrollen und neuen Almosen.

Die Demokraten haben beschlossen, dass sie für ihre Geschenke „bezahlen“ müssen, also werden sie natürlich die Steuern erhöhen. Es überrascht daher nicht, dass der Gesetzentwurf die Einstellung von 87.000 Steuerbeamten vorsieht. Und nicht nur das, sie werden auch Aktienrückkäufe von Unternehmen besteuern.

Steuererhöhungen in einer Rezession sind ein guter Weg, um eine Rezession in eine Depression zu verwandeln. Vielleicht nennen sie den Gesetzentwurf deshalb „The Inflation Reduction Act“. Die Wirtschaft in eine Rezession zu stürzen, ist ein todsicheres Rezept, um die Inflation zu bekämpfen. Gleichzeitig ist die Besteuerung von Aktienrückkäufen ein gutes Mittel, um den Aktienmarkt zu schädigen. Es sieht so aus, als ob diese schädliche Gesetzgebung bald beides tun könnte.

Geldverknappung auf Steroiden

In der Zwischenzeit hat sich der Aktienmarkt seit der jüngsten Zinserhöhung der Fed am 27. Juli allgemein erholt. Das liegt daran, dass die Wall Street der Meinung ist, dass das Schlimmste hinsichtlich der Zinserhöhungen vorbei ist und dass die Fed Anfang nächsten Jahres mit der Lockerung beginnen wird. Aber wird sie das tun? Die Fed führt eine aggressive Kampagne von Zinserhöhungen und einer weiteren Straffung der Geldpolitik durch quantitative Straffung (QT).

Die Fed hat die Zinssätze im März um 0,25 %, im Mai um 0,50 % und im Juni sowie Juli um 0,75 % erhöht. Damit stiegen die Zinsen in weniger als fünf Monaten von 0,0 % auf 2,25 %. Das ist das schnellste Tempo von Zinserhöhungen seit Anfang der 1980er-Jahre. Die Zinserhöhung im Juni war die erste Anhebung um 0,75 % seit 1994.

Die Verringerung der Basisgeldmenge um etwa 1 Billion Dollar pro Jahr hat schätzungsweise die gleiche Wirkung wie eine weitere Zinserhöhung um 1 %. Zusammengenommen ist das, was wir hier erleben, eine Geldverknappung auf Steroiden.

Die Wall Street glaubt, dass die lockere Geldpolitik zurückkommt

Analysten an der Wall Street kamen kürzlich zu dem Schluss, dass die Fed ihre Zinserhöhungen bald reduzieren und Anfang nächsten Jahres sogar mit Zinssenkungen beginnen wird. Diese Kehrtwende der Fed wird als „Pivot“ bezeichnet und ist einer der Gründe für die Erholung des Aktienmarktes nach der letzten Zinserhöhung am 27. Juli.

Die Pivot-Theorie begann mit der Tatsache, dass sowohl die Renditekurve der US-Staatsanleihen als auch die Kurve der Eurodollar-Futures invers sind. Ich möchte hier nicht zu technisch werden, aber eine Umkehrung bedeutet, dass die Kurven Zinssenkungen in der Zukunft anzeigen. Solche Zinsstrukturkurven sind normalerweise aufwärts geneigt, was bedeutet, dass die längerfristigen Zinssätze höher sind als die kurzfristigen. Die Renditekurve der US-Staatsanleihen geht etwa bei der zweijährigen Laufzeit in einen Abwärtstrend über. Die Eurodollar-Futures deuten auf eine Umkehrung der Tagesgeldzinsen bereits ab März nächsten Jahres hin.

Fed-Vorsitzender Powell goss auf seiner Pressekonferenz am 27. Juli Öl ins Feuer der Zinswende. Er vermied zwar Zinsprognosen, sagte aber, dass die Zinssätze seiner Meinung nach bis zum Jahresende in etwa dort liegen könnten, wo die „Dots“ (Fed-Prognosen) sie erwarten lassen. Die Prognose liegt derzeit bei 3,50 % am 31. Dezember. Das bedeutet weitere Zinserhöhungen um 1,25 %.

In diesem Jahr finden noch drei Fed-Sitzungen statt – am 21. September, 2. November und 14. Dezember. Man muss kein Mathegenie sein, um zu erkennen, dass Powell Zinserhöhungen von 0,50 % im September, 0,50 % im November und 0,25 % im Dezember erwartet. Das sind zwar weitere Erhöhungen, aber sie fallen geringer aus als im Juni und Juli. Setzt man diesen Trend weiter fort, dann deutet dies auf eine Pause im Zinserhöhungszyklus Anfang nächsten Jahres hin, gefolgt von Zinssenkungen.

Erwarten Sie keine Kehrtwende

Es gibt ein ernsthaftes Hindernis, das dem geldpolitischen Schwenk im Weg steht. Die bereits erwähnten Arbeitsmarktzahlen für Juli sind inzwischen veröffentlicht worden. Sie werden der Fed eine weitere Rechtfertigung für die Fortsetzung der aggressiven Straffung liefern. Die Fed geht davon aus, dass sie, wenn die Wirtschaft auch nach ihren jüngsten Maßnahmen immer noch viele neue Arbeitsplätze schafft, die Geldpolitik weiter aggressiv straffen kann, um die Inflation einzudämmen.

Das gibt der Fed die Hoffnung, dass sie eine „weiche Landung“ hinbekommt, bei der sie die Inflation drosseln kann, ohne eine Rezession auszulösen.

Damit verschiebt sich meine Prognose für die Zinserhöhung im September wieder auf 0,75 %. Die Fed glaubt (fälschlicherweise), dass sie grünes Licht für weitere aggressive Zinsschritte hat. Und nur weil die Wall Street eine Zinssenkung zu Beginn des nächsten Jahres wünscht, heißt das nicht, dass sie diese auch bekommen wird. Die Fed macht sich im Moment mehr Sorgen um die Inflation als um den Aktienmarkt.

Die Realität ist, dass die Rezession trotz der gegenteiligen Meinung der Fed bereits da ist, dass die geplanten Zinserhöhungen sie noch verschlimmern werden und dass die Fed die Geldpolitik weiter straffen wird, bis die Rezession noch viel schlimmer wird.

Das wird die Aktienkurse von ihrem derzeitigen Niveau aus steil nach unten fallen lassen. Die US-Notenbank Fed wird umschwenken, aber erst, wenn es viel zu spät ist, um den Aktienmarkt zu retten.

P.S.: Sie sind an harten Marktfakten interessiert, auch wenn diese sich nicht immer angenehm lesen? Sie legen Wert auf eine kritische und alternative Stimme im Chor der (optimistischen) Analysten? Dann müssen Sie Jim Rickards näher kennenlernen. Das können Sie hier tun.

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