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Die ganz platte Botschaft: Zinsen steigen nicht

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

am Euro-Markt geht nach den massiven Zinsschritten der Fed nun eine Angst um. Die EZB folgt dem Vorbild der US-Währungshüter und würgt den ohnehin angegriffenen europäischen Aktienmarkt völlig ab. Bekanntlich scheut der Börsianer den steigenden Zins wie der Teufel das Weihwasser.

Auch in meiner Branche geht einigen Leuten mächtig die Düse. So schrieb der Vermögensverwalter Flossbach von Storch zuletzt auf ellenlangen Seiten in seinem Kundenmagazin, dass und warum die Zinsen in der Euro-Zone gar nicht steigen können. Die Argumentation der Herren Flossbach und von Storch lässt sich auf einen Kernsatz herunterbrechen: Wenn die Zinsen steigen, geht Italien insolvent. Und im Hintergrund wabert dann stets die Sorge im Raum, dass der Euro kippt. Und das wird die EZB kaum wollen, oder?

Erst in der letzten Woche stieß der n-tv-Moderator Raimund Brichta in seinem Facebook-Kanal ins gleiche Horn. Ich formuliere hart: Die Argumentation meiner Kollegen ist an Plattheit kaum zu überbieten. Hier regiert das pure Wunschdenken.

Verfolgt man diese Argumentation und diverse Medienberichte zur Zinsthematik, gewinnt man unweigerlich den Eindruck, die Euro-Zone besteht nur aus Italien, Griechenland und Portugal. Folglich hat die EZB keine andere Aufgabe, als diesen Staaten bei der Finanzierung ihres Haushaltes unter die Arme zu greifen.

Die Realitäten sind freilich ganz andere: Die Euro-Zone ist nicht nur Mittelmeer-Raum, und die Mehrheit der Euro-Mitglieder hat keine echten Probleme der Haushaltsfinanzierung, sondern ein ganz handfestes Inflationsproblem. So müssen die Verbraucher im Baltikum aktuell mit Teuerungsraten von rund 20 % umgehen. Die Benelux-Staaten habe sich im Juni mit rund 10 % Teuerung herumgequält. Ich habe im EZB-Vertrag keinen Passus entdeckt, der mir sagte, dass die Sorgen der Balten, Niederländer oder Luxemburger weniger schwer wiegen als diejenigen der Griechen oder Italiener. Natürlich muss und wird die EZB die Interessen Nord- und Mitteleuropas berücksichtigen. Und dort will man jetzt eben Zinserhöhungen sehen und also werden diese auch kommen.

Ein Wort zur inner-deutschen Diskussion: Wir jammern bereits seit Jahren, dass unsere Stimme in den Institutionen der EU vermeintlich nicht gehört wird. An den wichtigen Schalthebeln sitzen überall angeblich nur Südeuropäer. Und die Christine Lagarde halt es sowieso eher mit Italien oder Spanien als mit uns. Ich gebe unumwunden zu: In diesen Zeiten der Inflation hätte ich auch lieber einen Niederländer, Österreicher oder Deutschen an der Spitze der EZB.

Dabei vergessen wir manchmal, dass Deutschland für 29 % der Euro-Wirtschaftskraft steht. Wir wiegen so viel wie Franzosen und Spanier gemeinsam. Aber wir sind immer gut beraten, nicht nur einfach unsere schiere Wucht in die Waagschale zu werfen, nach dem Motto: Wer zahlt, schafft an. Die deutsche Politik ist richtigerweise konstruktiv und pro-europäisch. Dennoch werden unsere Sorgen (Inflation: 8,2 %) selbstverständlich in der EZB gehört. Die hat nämlich ihre Niederlassung in Frankfurt, also mitten in Deutschland. So weiß die EZB-Spitze immer genau, wo dem deutschen Michel der Schuh drückt.

Meine Botschaft: Die EZB ist kein Papiertiger, sondern sie wird im Kampf gegen die Inflation angemessen reagieren und die Leitzinsen weiter erhöhen. Die Sorgen der Deutschen, der Balten, Österreicher oder Finnen werden ganz oben in Frankfurt Gehör finden. Italien ist nicht der Nabel der Euro-Zone, Griechenland schon gleich gar nicht.

Natürlich wird die Euro-Zinswende den Aktienmarkt zunächst stören. Die Nachfrage muss runter, und wir müssen durch eine mittelprächtige Rezession. Damit werden wir die beschädigten Lieferketten wieder reparieren und Angebot und Nachfrage wieder in die Balance bringen. Dann wird auch der Euro wieder stabil und kaufkräftig. Und von einer geschrumpften Wirtschaftsbasis aus starten wir dann die nächste Hausse. So war es immer, so wird es immer bleiben.

Lassen Sie sich von den platten Werbebotschaften meiner Branche nicht einlullen! Kommen Sie dahin, wo man Ihnen die Wahrheit sagt! Das wird am Ende des Tages Ihrem Depot mehr helfen als das Wunschdenken vom ewig niedrigen Zins.

Lernen Sie mich jetzt näher kennen, beispielsweise in meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM!

Revoltieren Sie gegen die Allianz der Profis! Seien Sie renitent!

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

das ähnelt einer groß angelegten Verschwörung. In den letzten Jahrzehnten hat sich eine Art unheilige Allianz aus Fondsmanagern, Vermögensverwaltern, Depotbanken und anderen Marktteilnehmern gebildet. Das Ziel dieser Elite: Privatanleger sollen möglichst keine Anleihen erwerben. Man soll das Geschäft den Profis überlassen, damit die einfach und risikolos Geld verdienen können. Dabei stören Privatanleger nur und erhöhen möglicherweise die Kurse für die Profis an der falschen Stelle.

Deshalb bieten viele Neobroker, aber auch lang eingeführte Handelsplattformen den Handel mit Anleihen für Privatanleger erst gar nicht an. Der deutsche Michel soll vor allem Aktien und Zertifikate in möglichst hoher Frequenz hin und her handeln. Das bringt schöne Transaktionsgebühren. Unerwünscht sind hingegen Anleger, die langfristig Anleihen erwerben. An dieser Klientel lässt sich nämlich kaum Geld verdienen (buy and hold).

Auch Fonds, Pensionskassen und andere institutionelle Anleger sehen keinen vernünftigen Grund, warum man etwa Unternehmensanleihen von Boeing, Micron oder General Motors mit Privatanlegern teilen soll. Da holen sich die Profis zurzeit ohne größere Anstrengungen im US-Dollar-Raum je nach Laufzeit Renditen von 5, 6 oder 7 % pro Jahr. Auf diese quasi garantierten Renditen holten sich zumindest Euro-Profianleger zudem noch satte Währungsgewinne, nachdem der Dollar massiv aufgewertet hat.

Für solches lukrative Geschäft gilt eine einfache Regel: Je weniger Käufer, desto besser die Einstiegskurse und desto besser die garantierte Zinsrendite. Also hält man den Privatanleger einfach außen vor.

Da gehen die Geldmanager der Fondsgesellschaften oder Pensionskassen ganz ungeniert vor. So spricht man eben die Schuldner-Unternehmen an und verlangt von diesen eine Mindestanlagesumme pro Anleihe. So können viele Unternehmensanleihen erst ab 100.000 Euro, Dollar oder Franken gekauft werden. Das ist natürlich der beste Weg, um ungeliebte Kaufkonkurrenz aus der privaten Anlegerschaft von vorneherein aus dem Spiel zu nehmen.

Und die Medien machen sich zum willfährigen Handlanger der Profis und erzählen Land auf Land ab, wie wenig lukrativ Anleihen sind. Mit Aktien verdient man angeblich immer besser, und außerdem bieten Anleihen (vermeintlich) keinen Inflationsschutz. Diese Aussagen sind auch nicht in jeder Marktphase völlig falsch. In den Zeiten der Zinswende, wenn der Aktienmarkt schwindsüchtig ist, ist die Erzählung von der langweiligen Unternehmensanleihe allerdings ein Märchen.

So sacken die Profis derzeit angenehme Renditen auf Basis des US-Dollars oder auch auf Basis des australischen Dollars ein, während das private Depotkapital im Aktienmarkt verheizt wird.

Ich muss Sie persönlich ansprechen: Leider sind Sie gehorsam und fügen sich in den Plan der Finanzelite ein. Für viele von Ihnen ist der Begriff der Zinswende abstrakt. Sie verstehen nicht, welche einfachen Renditen auch auf Sie im Dollar-Rentenmarkt warten.

Bitte nehmen Sie meine offene Ansprache nicht persönlich! Aber es wird Zeit für eine Revolte der Privatanleger. Es wird Zeit, dass Sie den Profis das lukrative Geschäft mit Garantierenditen streitig machen. Protestieren Sie bei Ihrer Depotbank, wenn man Sie vom Anleihenhandel pauschal ausschließt!

In den Premium Chancen führe ich die Revolte der intelligenten und kritischen Anleger an, die den Reiz der Zinswende verstehen und jetzt Ihren Depots planmäßig einige festverzinsliche Garantierenditen beimischen. Hier kommen Sie zu uns und erfahren sofort, wie auch Sie jetzt profitieren.

Dieses Krypto-Handy kann das iPhone vernichten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Next-Gen-Effekt ist wieder da. Das ist der Begriff, den ich geprägt habe, wenn 2.0 größer, besser und schneller ist als 1.0.

Wie damals, als Facebook Myspace überholte oder Google Altavista überwältigt hat und das iPhone BlackBerry in den Schatten stellte.

Smartphones werden wieder einmal von brandneuer Technik überrollt. Und das könnte diese Branche in ihren Grundfesten erschüttern.

Bedenken Sie Folgendes: Im Jahr 2021 verbrachten die Verbraucher 4,8 Stunden pro Tag mit ihren Geräten. Und rund 7,26 Milliarden Menschen besitzen ein Smartphone. Das sind etwa 92 % der Weltbevölkerung. Das ist ein riesiger Markt. Und er ist reif für einen Umbruch.

Es gibt einen Grund für den Siegeszug des Smartphones: Es ist nützlich (und macht ein bisschen süchtig).

Doch vor Kurzem hat die Krypto-Industrie einen Blick auf die nächste Generation von Smartphones geworfen. Und sie könnte die Art und Weise, wie wir online interagieren, für immer verändern.

Die nächste Generation von Smartphones kommt

Letzte Woche war ich in New York City auf der NFT.NYC. Dabei handelt es sich um die größte jährliche Konferenz, die Künstler, Sammler und Unternehmer im NFT-Bereich zusammenbringt.

Es gab Kunstausstellungen, Vorführungen und eine Konferenzfläche, die sich über neun Stockwerke des Marriott-Marquis-Hotels erstreckte.

Der Höhepunkt der Woche war jedoch die Ankündigung des Saga, eines neuen Android-Smartphones von Solana-Labs.

Mit unseren aktuellen Smartphones sind wir an das Web 2.0 gebunden. Sicher, mit unseren aktuellen Apps können wir mit wenigen Fingertipps und Wischbewegungen mit jedem überall auf der Welt in Verbindung treten. Aber das Web 2.0 hat auch seine Tücken. Unternehmen sind beispielsweise in der Lage, Ihre Daten für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Und was ist mit Solanas Saga? Nun, es ermöglicht Ihnen den Zugriff auf das Web 3.0 direkt von Ihrem mobilen Gerät aus. Es enthält auch eine Hardware-Wallet zum Speichern Ihrer Kryptowährungen und NFTs.

Dazu stellte das Unternehmen den Solana Mobile Stack vor, einen offenen App-Store für Blockchain-basierte Anwendungen, der künftig auch von anderen Android-Herstellern genutzt werden kann. Damit können Entwickler native Anwendungen erstellen, die die Blockchain nutzen. Es wird die Art und Weise ändern, wie Sie Ihre Daten nutzen und weitergeben.

Denken Sie an die Nutzung sozialer Medien, ohne Ihre Fotos an Facebook zu übergeben.

Oder das Bezahlen eines Kaffees, ohne dass dem Händler eine Kreditkartengebühr berechnet wird.

Der Next-Gen-Effekt ist für Smartphones im Kommen – und er wird durch Krypto eingeläutet.

Machen Sie sich bereit für die nächste Kryptowelle

Es wird geschätzt, dass nur etwa 3,9 % der Weltbevölkerung Kryptowährungen besitzen.

Das entspricht 300 Millionen Nutzern weltweit. Dies ist nur ein winziger Bruchteil der 92 % der Menschen, die ein Smartphone besitzen.

Selbst wenn das Smartphone von Solana nicht das nächste iPhone wird, ist es wahrscheinlich, dass viele seiner Android-basierten Apps populär werden.

Und wenn sich Smartphone-Besitzer zum Schutz ihrer Daten kryptobasierten Apps zuwenden, könnte dies dazu beitragen, dass die Nutzerbasis von Kryptowährungen in die Höhe schießt.

Zur Erinnerung: Mobile Geräte brachten eine Welle von Web-2.0-Unternehmen wie Uber, Airbnb und Facebook hervor.

Ich glaube also, dass dezentralisierte mobile Apps eine neue Welle von Krypto-Start-ups auslösen werden. Und das bedeutet, dass dem Kryptomarkt große Dinge bevorstehen.

Sie haben Blut geleckt? Themen wie Web 3.0 oder Metaversum begeistern Sie? Dann brauchen Sie die Crypto Profits. Hier holen Sie sich weitere Infos.

P.S. Der Gasschock 2022! Bereits im Dezember will Deutschland erstmals Flüssiggas in großem Stil importieren. Es wird auch höchste Zeit, denn der Winter wird kommen und Nord Stream 1 pumpt möglicherweise nie mehr. Morgen lesen Sie in Börse am Mittag alles, was Sie über den neuen Flüssiggas-Boom wissen müssen.

Diese Tech-Trends zählen selbst im Bärenmarkt

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

das ist völlig normal und sehr richtig. Technologie-Investoren überdenken derzeit Ihre Depots. Denn richtig erfolgreich waren wir alle in den vergangenen Monaten nicht. Was waren unsere Fehler?

Erstens: Wir haben zu lange an den Trends der Vergangenheit festgehalten. Ein Beispiel hierfür ist unter anderem die Aktie der Zalando. Das Geschäftsmodell E-Commerce oder Online-Handel hat 2020 im Rahmen der Pandemie seinen Höhepunkt erreicht. Zur Vermeidung von Missverständnissen: Zalando ist ein gutes Unternehmen. Es ist eine deutsche Erfolgsgeschichte, die sich im europäischen Markt etabliert hat. Trotzdem gilt: Wer den Markt erobert hat, dessen Wachstumsraten nehmen ab. Deshalb musste der Kurs runter.

Zweitens: Wir haben uns einige Trends selbst „erfunden“, damit wir weiter offensiv investieren konnten. Bestes Beispiel dafür sind die Kryptowährungen. Haben Sie einen fähigen und erfolgreichen Informatiker im Bekanntenkreis? Dann fragen Sie den bitte einmal nach der Perspektive der rund 11.000 Kryptowährungen! Wenn er oder sie nicht Profiteur dieses Schneeballsystems ist, wird er oder sie Ihnen die Wahrheit sagen, über eine große Luftnummer.

In den vergangenen Tagen habe ich mich mit meinem US-Kollegen Ian King zusammengeschlossen. Nach der Fehleranalyse, die ich Ihnen gerade geschildert habe, haben wir die Trends definiert, die auch im Bärenmarkt funktionieren werden. Denn natürlich wird auch unsere kurz- und mittelfristige Perspektive in dieser Welt von Trends und Technologie bestimmt sein. Hier sehen Ian King und ich drei zentrale Komplexe.

Erstens E-Mobilität: Auto-Aktien – inklusive Tesla – liegen derzeit im Keller. Die Investoren erwarten aufgrund der denkbaren Rezession einen spürbaren Rückgang der Auto-Nachfrage. Dieser Rückgang wird allerdings ausschließlich das konventionelle Marktsegment betreffen. Ich lehne mich aus dem Fenster: Die Nachfrage nach E-Fahrzeugen wird gegen jede Rezession steigen.

Die Kraft der Sonne: Richtig spannend wird die E-Mobilität erst, wenn die E-Autos mit Strom aus erneuerbaren Quellen „betankt“. Hierzulande belegen immer mehr Eigentümer ihre Hausdächer mit Solarmodulen, um den erzeugten Strom an ihre Mieter zu den üppigen Marktpreisen zu verkaufen. Generell gilt: Photovoltaik gewinnt im globalen Energiemix zunehmend an Bedeutung. Wussten Sie übrigens, dass im US-Bundesstaat Florida lediglich ein niedriger einstelliger Prozentsatz der Dachflächen mit Solarzellen belegt ist? Auch in Südeuropa bleibt noch viel zu tun. Die Aktien von Entwicklern und Herstellern komplexer Groß- und Kleinsysteme sind auch im Bärenmarkt ein attraktiver Kauf.

Die Speichertechnologie: Die Energiewende wird nur dann gelingen, wenn wir den erzeugten Strom auch speichern können, um ihn dann in den Nachtstunden allmählich abzurufen. Tatsächlich waren fehlende oder bezahlbare Speicher in der Vergangenheit das große Problem der Klimawende. Das werden wir allerdings in den nächsten Jahren ändern. Nicht überraschend wird das Geschäft mit großen containerisierten Stromspeichern etwa für den Autobauer Tesla zunehmend wichtiger. Denn Elon Musk weiß, wer die offene Frage der Stromspeicherung löst, wird der Meister und der große Profiteur der Klimawende sein.

Das will ich gar nicht verhehlen. In einem Punkt sind wir uns nicht ganz einig. Ich wiederhole mich: Ich bin kein Anhänger mehr der Krypto-Welten und ihren Währungen. Ian hingegen sieht hier nun Erholungspotenzial, nachdem Bitcoin und Co oder etwa die Coinbase-Aktie böse abgestraft worden sind.

Diese kleine Meinungsverschiedenheit schmälern allerdings den Wert unseres Anti-Bärenmarkt-Programms überhaupt nicht.

Exportweltmeister Deutschland – Ist unser Wohlstand in Gefahr?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

vorige Woche wurde die Außenhandelsstatistik der Bundesrepublik Deutschland für den Monat Mai veröffentlicht. Und die hatte es in sich. Erstmals seit 2008 wies die Statistik ein Defizit aus. Das bedeutet, es wurde mehr importiert als exportiert.

Selbstverständlich ist die Statistik nur eine Momentaufnahme für einen Monat, aber dennoch ist es ein Warnsignal für den Exportweltmeister Deutschland. Die internationale Konjunktur stottert. Zudem fehlen durch die Störungen in den Lieferketten wichtige Teile für deutsche Maschinen und Autos. Es wird ganz einfach weniger produziert.

Auf der Importseite schlagen vor allem die hohen Energiekosten zu Buche. Deutschland zahlt dadurch viel mehr für seine Importe, ohne mehr Waren zu bekommen. Volkswirte sprechen bei dieser Konstellation von einer importierten Inflation. Jeder von uns kann diese sehr gut an der Tankstelle oder auf der Stromrechnung nachvollziehen.

Auf den ersten Blick sieht es also nicht gut aus für den Exportweltmeister Deutschland. Doch eine Katastrophe ist ein Defizit im Außenhandel auch nicht. Viele Länder – allen voran die USA – haben Deutschland für seine starke Exportorientierung kritisiert. Den Kritikern wird jetzt der Wind aus den Segeln genommen.

Zudem ist das Defizit durch externe Einflüsse zu begründen, die sich vielleicht in den kommenden Monaten wieder relativieren können. Unser Wohlstand ist also definitiv noch nicht in Gefahr. Trotzdem zeigt sich in der Statistik die gefährliche Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen. Hier muss die deutsche Wirtschaft nachbessern und unabhängiger werden.
Zahlreiche Unternehmen reagieren bereits. Sie treiben den Ausbau erneuerbarer Energien voran, die sie direkt in Deutschland produzieren können. Außerdem werden robustere Lieferketten aufgebaut, um Ausfälle oder Verzögerungen von Lieferanten zu kompensieren. Kritische Teile werden wieder vermehrt auf Vorrat gehalten, statt sie Just in Time zu bestellen.

All diese Maßnahmen drehen das Rad der Globalisierung zurück. Die Unternehmensgewinne werden darunter leiden. Aber die meisten großen deutschen Konzerne sind echte Gewinn-Maschinen und können sich ein bisschen mehr Unabhängigkeit leisten.

Wenn die Konzerne weniger Aufgaben auslagern und mehr vor Ort produzieren, besteht zudem die Chance, auf mehr gut bezahlte Jobs in Deutschland. Das würde die Binnennachfrage und den privaten Konsum stärken. Auch der Staat profitiert: Höhere Steuereinnahmen sind die Folge.

Insofern ist jede Untergangsstimmung fehl am Platze, auch wenn es zwischenzeitlich an den Märkten ungemütlich werden kann. Meine Prognose lautet: die Turbulenzen werden anhalten. Wichtig ist, dass wir Anleger uns davon nicht verrückt machen lassen, sondern unsere Strategie mit kühlem Kopf weiterverfolgen.

Derzeit schließen sich einige Türen am Markt, dafür öffnen sich andere. Mein Kollege Ian King wird in den nächsten Tagen durch zwei dieser Türen gehen. Dazu erfahren Sie gleich morgen an dieser Stelle mehr. Wer ungeduldig ist, kann sich jetzt schon hier vorab informieren.

Warum ich von der Premium-Strategie überzeugt bin

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

lassen Sie es mich etwas zuspitzen! Im Prinzip finden Sie im deutschsprachigen Börsenbrief-Markt zwei verschiedene Konzepte: nämlich die klassischen Renditedienste sowie eher pessimistische Krisendienste.

Die Renditedienste wie etwa der X-Performer oder die 1000%-Chance funktionieren ausnehmend gut in der Hausse. Gerade diese beiden Dienste haben in der zurückliegenden Haussephase teils ganz enorme und weit überdurchschnittliche Renditen erwirtschaftet. Hier wird regelmäßig fokussiert zugepackt und in der richtigen Marktphase dann entsprechend verdient.

In einer Korrekturphase tun sich diese Konzepte natürlicherweise schwer, da der Markt wenig anbietet. Hier treten dann mitunter deutliche Verluste auf.

Das Konzept Krisendienst: Hier denkt und plant man bevorzugt in Worst-Case-Szenarien. Man spielt etwa maximale Inflation und den Untergang der Papierwährungen durch und bereitet seine Leser entsprechend vor. Das Finanzsystem sieht man permanent bedroht. Diese Dienste haben für Ihre Leser vor allem in den Jahren nach 2008/9 (Finanzkrise) beste Arbeit geleistet. So hatte man in diesen Formaten die langjährige Goldhausse erkannt und umfassend gespielt. Schwachpunkt dieses Ansatzes: In der Praxis spielt man nur selten Technologie- und Wachstum, sodass die Renditen in starken Marktphasen oft enttäuschen.

Die Premium-Chancen habe ich ganz bewusst ungefähr in der Mitte zwischen den beiden vorgenannten Konzepten etabliert. So liefert Ihnen das sog. NextGeneration-Depot eine stark fokussierte Wachstumsstrategie rund um das NASDAQ-Segment. Gleichzeitig biete ich meinen Lesern das sog. 7%-Dividendendepot an. Hier steht vor allem zurzeit eher Kapitalerhalt und hoher Cashflow aus Dividenden auf dem Programm. Daneben sichere ich dieses Depot regelmäßig in komplexen Marktphasen durch Shorts ab, die ich intern auch als Depotversicherung bezeichne. Crash-Dienste greifen ebenfalls gerne auf solche Instrumente zurück.

Das Dividendendepot unterstellt zwar nicht unbedingt den Untergang des Finanzsystems. Allerdings kalkuliere ich hier immer auch Bad-Case-Szenarien ein, um auch in der Korrektur gut vorbereitet zu sein.

Die Vorzüge dieser hybriden Strategie liegen auf der Hand. Je nach Marktlage schiebe ich eines meiner beiden Depots nach vorne. So habe ich in der starken Pandemie-Hausse (2020) hauptsächlich im NextGeneration-Depot gearbeitet. Aktuell hingegen agiere ich eher im Dividendendepot, um Stabilität in die Depots meiner Leser zu bringen.

Lassen Sie mich witzeln! Der Premium-Ansatz ist also eine lauwarme Kompromiss-Strategie. Nein, ist er natürlich nicht. Die Premium-Chancen „schmiegen“ sich im Idealfall immer an die Marktentwicklung an und gehen dorthin, wo ich die (relativ) besten Chancen für Ihr Kapital sehe. Folglich agiere ich in der Hausse offensiv und suche die überdurchschnittliche Rendite. In der Baisse hingegen strebe ich vor allem Kapitalerhalt an.

Ich bin da ganz offen: Das gelingt mir nicht immer, so wie ich es zuvor für Sie am Reißbrett geplant habe. 2021 konnte beispielsweise das NextGeneration-Depot sein Renditepotenzial nicht abrufen, weil ich zu früh im konservativen Dividendendepot agiert habe, statt weiter den Fokus auf hohe Renditen zu legen.

Trotzdem: Die Premium-Chancen scheuen keinen Performancevergleich. Weder mit irgendwelchen Konkurrenzprodukten, noch mit irgendwelchen Fonds oder Vermögensverwaltungen.

Grau ist alle Theorie. Lernen Sie jetzt hier in der Praxis meine Strategie kennen! Ich bin der Überzeugung, dass ich Ihnen kurz- wie langfristig erheblich weiterhelfen kann.

Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit bzw. auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit.

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