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Jetzt noch schnell verkaufen?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

heute Morgen müssen die europäischen Aktienmärkte erneut einen spürbaren Dämpfer hinnehmen. Es sind allgemeine Konjunktursorgen, die die Investoren umtreiben. Kaum jemand will zur Stunde Risiko in sein Depot nehmen.

Momentan sprechen einige Faktoren dafür, dass sich die Korrektur erst einmal fortsetzen wird. Vor diesem Hintergrund stellt sich für uns logisch die Frage: Jetzt noch verkaufen oder die Zähne zusammenbeißen und den Rest der noch bevorstehenden Korrektur aussitzen?

Persönlich arbeite ich praktisch immer mit einer Art zweigeteilten Depot. Dabei setze ich ungefähr zur Hälfte auf konservative Substanzaktien, die sehr oft auch noch eine Dividende ausschütten. Hier plane ich langfristig und lasse mich selbst von schärferen Korrekturen nie aus der Ruhe bringen.

Auch diesmal werde ich an meiner Langfrist-Strategie nichts ändern. Denn erstens schlägt sich Substanz in einer Korrekturphase immer relativ besser als typische Wachstumsaktien. Zweitens profitiere ich von laufenden Dividendenzahlungen, die mir in jeder Marktphase Cashflow bringen.

Ein Beispiel: Seit über 10 Jahren halte ich die Aktie der Münchener Rück. Gerechnet auf meinen Einstandskurs sacke ich hier eine laufende Dividendenrendite von fast 11 % ein. Ich kann den Dividendenbringer natürlich jetzt verkaufen. Dann erspare ich mir kurzfristig einige Buchverluste im Depot, langfristig verzichte ich freilich auf eine Dividendenrendite von 11 %.

In diesem konservativen Teil meines Depots verkaufe ich nur in besonders begründeten Ausnahmefällen. Hier bin ich als echter Investor engagiert.

Im dynamischen Teil meines Depots – in den Premium-Chancen das NextGeneration-Depot – halte ich üblicherweise zukunftsorientierte Risikogeschäftsmodelle. Daneben mische ich gerne einmal einen Turnaround-Kandidaten bei oder einen jungen Börsenneuling (Startup) bei.

Diese Aktien haben in den letzten Monaten besonders gelitten. In harten Korrekturphasen meiden die allermeisten Investoren Risiko und ziehen sich auf bewährte Qualität aus den großen Indizes wie dem Dow Jones oder mit Abstrichen auch dem DAX zurück.

Der Performancevergleich bestätigt diese These: So hat der NASDAQ 100 in den vergangenen 3 Monaten über 23 % eingebüßt, während der Dow Jones nur rund 12 % im Minus liegt. Es ist schon ein Unterschied, ob ein 100.000 Euro-Depot jetzt noch 88.000 Euro (-12 %) oder nur noch 77.000 Euro (-23 % wiegt. Möglicherweise wird sich diese Performance-Schere in den nächsten Wochen noch weiter zugunsten der großen Substanzaktien öffnen.

Deshalb mein Rat: Gehen Sie bitte nochmals Ihr Depot durch und forsten Sie nach Risikoaktien, die momentan noch keinerlei Gewinne schreiben! Verkaufen Sie bitte auch Explorer-Aktien aus dem Rohstoffsegment! Die Zinswende spielt diesen notorisch klammen Unternehmen überhaupt nicht in die Karten. Auch Turnaround-Kandidaten wie etwa ThyssenKrupp oder Nordex müssen jetzt noch entsorgt werden. Denn in einer (denkbaren) Rezession ist ein operativer Turnaround bestimmt kein Selbstläufer.

Ignorieren Sie bei Ihrer Depotbereinigung bitte auch Ihre persönlichen Einstandskurse! Denn aus einem Buchverlust von – sagen wir – 20 %, können in den nächsten Tagen schnell einmal 30 % oder mehr werden. Seien Sie immer objektiv und prüfen Sie jetzt Ihr Depot streng! Nur harte und unbestrittene Qualität wie Münchener Rück, Nestlé, Microsoft oder Versorger wie NextEra soll bleiben. Alles andere machen wir wieder zu gegebener Zeit.

Sie möchten jetzt Ihr Depot crash- und krisenfest machen? Sie erwägen möglicherweise eine Depotversicherung (Short) für Ihr Depot zu installieren? Im Dividendendepot der Premium-Chancen führe ich Ihnen Tag für Tag vor, wie das funktioniert. Hier sind Sie dabei und sichern jetzt Ihr Vermögen. Einfach hier klicken!

Flüssiggas plus Logistik: Ist das die neue Gewinnformel?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

der britische Energiemulti Shell hat Anfang des Jahres eine Studie (Outlook) zum Markt für Flüssiggas (LNG) publiziert. Essenz dieses Ausblicks: Die LNG-Nachfrage wird sich bis 2040 ungefähr verdoppeln. Sie wird angetrieben vor allem von der Nachfrage aus China, Japan und Südkorea, so die Shell-Analysten.

Seit dem 24. Februar 2022 (Ukrainekrieg) ist diese Studie ganz kalter Kaffee. Die Verdoppelung der Nachfrage wird nicht in den kommenden knapp 20 Jahren stattfinden, sondern praktisch jetzt. Denn Europa wird nun aus bekannten Gründen einen veritablen Nachfragesturm nach dem kalten Gas auslösen. Deutschland etwa wird zur Jahreswende zwei mobile Rückverflüssigungsanlagen in Norddeutschland ans Pipelinenetz anschließen (Uniper/Dynagas).

Ganz nebenbei: Die Kapazitäten werden gewaltig sein und theoretisch auf einen Schlag fast 5 % unseres jährlichen Gasverbrauchs abdecken. Theoretisch deswegen, weil wir als gute Europäer natürlich einige Kubikmeter unseren Nachbarn abgeben werden.

Daneben werden Frankreich und Italien die nationale Infrastruktur ergänzen, um das begehrte Gas ebenfalls in großem Stil einpumpen zu können. Keine Frage, die Europäer machen den Asiaten die Kontingente aus Katar und den USA streitig. Das Ergebnis kennen Sie: Kein anderer Rohstoff – nach Lithium – hat sich in den vergangenen Monaten stärker verteuert als Erd- oder Flüssiggas.

Im Prinzip sind Öl und Gas in dieser Welt nicht wirklich knapp. Freilich haben wir derzeit maximale Probleme, das Material dorthin zu transportieren, wo es gebraucht wird. Stichwort: gestörte und unterentwickelte Lieferketten. Generell gilt, die Branche der maritime Logistik leidet unter zu geringen Transportkapazitäten. Diese Knappheit gilt ungefähr gleichermaßen für die Untersegmente Container, Schüttgut oder Tanker. Dieser Mangel ist bei aller Anstrengung, weder kurz- noch mittelfristig aufzulösen. Denn zwischen der Bestellung und Auslieferung eines Tankers oder eines Container-Schiffes vergehen gerne einmal 4 oder 5 Jahre.

Erschwerend wirkt für die Branche zudem der globale Zinsanstieg. Mit anderen Worten: Vor allem kleine und mittlere Reeder können derzeit gar nicht so viele Schiffe bestellen, wie sie eigentlich in Dienst stellen sollen.

Jetzt komme ich zu meiner Idee für Sie: Kombinieren Sie die Knappheit Flüssiggas mit jener der Logistikbranche! Dann werden Sie für Ihr Depot eine ganz neue Gewinnformel entwickeln. Denn doppelte Knappheit bedeutet für uns als Börsianer letztlich immer ungefähr doppelte Rendite.

Deshalb werde ich den Lesern meines Börsendienstes Premium-Chancen jetzt die Aktie eines Betreibers von LNG-Tankern empfehlen. Bei diesem norwegischen Unternehmen hat sich der Gewinn, die Charterraten, der Umsatz und auch die Dividende in den letzten Quartalen teils vervielfacht. Der Kurs der Aktie hat sich auch sehr günstig entwickelt. Mit dem enormen Unternehmenserfolg konnte er freilich nicht mithalten. Zu Deutsch: Diese LNG-Aktie ist noch nicht teuer.

Sie suchen aktuell nach einem potenziellen Durchreißer für Ihr Depot? Sie möchten die Doppelknappheit im Segment LNG-Transport spielen? Hier können Sie es tun. Einfach klicken!

Jetzt Substanz mit Innovation und Wachstum verbinden

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

große Unternehmen werden häufig als schwerfällige Dickschiffe wahrgenommen, die längst an Innovationsgeist verloren haben und allein wegen ihrer schieren Größe erfolgreich bleiben. Daran ist wahr, dass sich große Strukturen mit ihren beamtenähnlichen Stabsabteilungen nur langsam verändern lassen. Doch es geht auch anders. Das zeigen uns die Giganten aus der Unternehmenswelt immer wieder.

Amazon beschäftigt mittlerweile 1,3 Millionen Menschen. Dennoch treibt der Internetgigant eine gesamte Branche vor sich her. Mit innovativen Lösungen hat sich der Internethändler eine beinahe monopolistische Stellung erarbeitet und baut diese kontinuierlich aus.

Amazon bestimmt, wie wir einkaufen. Und bei seinen Kunden bestimmt Amazon mittlerweile auch ein Stück weit, was sie einkaufen. Durch ausgeklügelte Werbung und Empfehlungen werden die Kunden gezielt zu weiteren Käufen verleitet.

Auch Apple ist ein Paradebeispiel für eine starke Innovationskraft in großen Unternehmen. Nach der Erfindung des iPod blieb das Unternehmen nicht stehen, sondern revolutionierte einen Markt nach dem anderen. Zunächst war der Handy-Markt dran. Das iPhone revolutionierte die Art und Weise unserer Kommunikation.

Von den alten Marktteilnehmern ist nicht mehr viel übrig. Nach Apples Markteintritt mussten Nokia, Blackberry, Siemens & Co. schmerzhafte Rückgänge verzeichnen. Im Windschatten des iPhones erlebten Konzerne wie Samsung und Huawei eine Blütephase.

Danach erschuf Apple mit dem iPad eine völlig neue Produktkategorie, die einst getrennte Welten von Smartphone und Computer verschmelzen ließ. Seit ein paar Jahren mischt Apple den Uhrenmarkt auf und verkauft mittlerweile mehr Uhren als die gesamte altehrwürdige Schweizer Uhrenindustrie. Es gibt bereits Gerüchte, dass sich Apple als nächstes den Automarkt vorknöpfen will. Sie sehen: Es mangelt den Ingenieuren von Apple nicht an neuen Ideen, um die nächste Industrie vor sich herzutreiben.

Auch in Deutschland gibt es viele innovative Großunternehmen. Bayer ist ein Schwergewicht in der Gesundheits- und Agrarwirtschaft. Rund 100.000 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Um flexibel und innovativ zu bleiben ist bei dieser Größe manchmal allerdings ein bisschen Schwung von außen hilfreich. Und den holt sich Bayer immer wieder ins Haus.

Bayer hat bereits gute Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Start-Ups gemacht. Mit „Leaps by Bayer“ wurde sogar eine eigene Unternehmenseinheit geschaffen, die Kooperationen mit kleinen innovativen Unternehmen koordiniert und fördert. Damit versucht Bayer gezielt Quantensprünge (engl.: Leaps) in den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft herbeizuführen. Durch die Organisationsstruktur abseits des Konzernverbunds können die Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen freier agieren und innovativer arbeiten.

Nicht jedes Unternehmen ist zu jeder Zeit als Investment geeignet. Stellen Sie sich immer die Frage, ob es das von Ihnen gewählte Unternehmen auch in 20 oder 30 Jahren noch geben wird. Die Innovationskraft ist dafür ein wichtiger Indikator. Nur wenn es Unternehmen gelingt, auch Zukunftsthemen anzugehen und sich immer wieder neu zu erfinden, kann es sich auf verändernde Marktsituationen einstellen. Wir leben in einer Welt des schnellen Wandels. Ihre Unternehmen sollten daher flexibel sein.

Bleiben Sie daher auch als Anleger stets flexibel. Achten Sie darauf, wie Ihre Unternehmen bei der Bearbeitung wichtiger Zukunftsthemen vorankommen. Ich identifiziere für Sie Unternehmen, die auf der Höhe der Zeit agieren und bei wichtigen Zukunftsthemen die Nase vorn haben.

Gerade in diesen Zeiten müssen Sie mehr Substanz in Ihr Depot bringen. Und diese Substanz kombinieren Sie im Idealfall mit Innovation und Wachstumskraft. Schon haben Sie die Aktien, die Ihnen genau jetzt weiterhelfen. Eine dieser Aktien können Sie jetzt hier kennenlernen.

Gehen Sie mir doch weg mit Wasserstoff! Nein, tue ich nicht.

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

auf Jahressicht liegt der europäische Wasserstoff-Index rund 36 % unter Wasser. Hinter dieser Durchschnittszahl verbirgt sich viel Elend. So sackte das Indexschwergewicht Plug Power in diesem Zeitraum sogar um 44 % ab, während Ballard Power satte 59 % zurücksetzte. Was für eine Enttäuschung!

Deshalb haben sich in den vergangenen Monaten immer mehr Investoren desillusioniert von den Wasserstoff-Aktien abgewendet. Denn, wohin man blickt nur Rohrkrepierer, so die verbreitete Wahrnehmung. Wasserstoff ist Fake und bringt nichts außer tiefen Minusrenditen. So rufen Sie vielleicht: Herr von Parseval, gehen Sie mir weg mit diesem Wasserstoff-Zeugs. Das ist doch alles Müll!

Nun, ich werde sicherlich nicht weggehen, zumal der Wasserstoffmarkt derzeit boomt wie noch nie zuvor. Das Industriegas tritt nun in den Massenmarkt. Was ist zuletzt passiert?

Derzeit betreibt der britische Energiemulti Shell den weltweit größten Wasserstoff-Elektrolyseur im Rahmen der Rheinland Raffinerie (Wesseling, Nordrhein-Westfalen). 10 Megawatt grünen Wasserstoff schafft die Anlage. Nächstens wird Shell allerdings den Titel des Rekordhalters an das deutsch-amerikanische Unternehmen Linde verlieren. Die nehmen nämlich in den nächsten Wochen einen Elektrolyseur in Leuna (Sachsen-Anhalt) mit einer Kapazität von 24 Megawatt in Betrieb. Damit wird man seine Industriekunden vor Ort bedienen und ferner ein regionales Tankstellennetz aufbauen.

Die Kapazitäten der Leuna-Anlagen sollen reichen, um bis zu 600 Brennstoffzellenbusse anzutreiben. Mehr noch: „Dieses Projekt zeigt, dass die Kapazität von Elektrolyseuren weiter zunimmt und ist ein Sprungbrett zu noch größeren Anlagen.“

Es geht also immer weiter: 2025 wird die aktuelle Rekordanlage von Leuna klein sein. Denn dann läuft am Roten Meer eine Produktion im kleinen Gigawatt-Bereich an. Wer hat hier seine Finger im Spiel? Plug Power oder PowerCell? Mitnichten. Dieses gigantische Projekt realisieren die Amerikaner von Air Products mit Unterstützung der Wasserstoff-Tochter der ThyssenKrupp.

Nur ganz am Rande: Alle hier genannten Standorte produzieren oder werden grünen Wasserstoff produzieren. Alle drei Anlagen kommen ohne Subventionen aus und werden bald in den schwarzen Zahlen arbeiten. Und da will mir jemand sagen, Wasserstoff sei Fake?

Was will ich Ihnen eigentlich sagen? Wir müssen selbstkritisch erkennen, dass wir den Boommarkt Wasserstoff bislang mit den falschen Aktien bzw. Unternehmen bespielt haben. Wir haben auf irgendwelche kleinen Herausforderer-Unternehmen gesetzt. Stattdessen aber machen die Big Player das Rennen. Unternehmen wie Linde oder auch Air Liquide aus Frankreich hantieren bereits erfolgreich seit Jahrzehnten mit dem Material Wasserstoff. Und die großen Adressen haben sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen.

Mehr noch: Man hat die Kleinen gnadenlos an die Wand geschoben und mit seiner übermächtigen Kapitalkraft weitgehend erdrückte. Wer aufbegehrte, wie das britische Herausforderer-Unternehmen ITM Power, wurde ins Glied zurückbestellt bzw. in ein Jointventure (hier ITM Linde Electrolysis) gezwungen. In der Welt der Wasserstoff-Marktführer um Linde, Air Liquide oder Air Products haben Ballard Power, Plug Power oder NEL ASA nicht mehr als eine dienende Funktion als billiger Zulieferer. Wer damit nicht zufrieden ist, wird den Markt verlassen müssen.

Sie möchten jetzt mit Wasserstoff endlich einmal nachhaltig verdienen? Dann kommen Sie mit mir in die Aktien der echten Wasserstoff-Champions! Erkennen Sie den Markt und vor allem seinen Boom, gerade jetzt vor dem Hintergrund der zunehmend dramatischen Energieknappheit! Hier erfahren Sie, wie Sie den Wasserstoff-Boom erfolgreich investieren.

Was bedeutet der Gasschock für uns?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

der Kreml spielt also nun seinen Trumpf aus und bringt seine schärfste nicht-militärische Waffe in Stellung. Wladimir Putin lässt uns das Gas abdrehen. Durch die Nordstream-Pipeline fließt derzeit nur die Hälfte der Kapazität. Aller Orten werden nun die Notfallpläne ausgerollt. Die deutschen Speicher sind zwar relativ gut gefüllt, freilich zum Jahresende dürfte die Versorgung dünn werden. Den Industrie-Unternehmen droht die Rationierung des Rohstoffes.

Überraschenderweise ist der große zweite Preisschock allerdings ausgeblieben. So verteuerte sich das für Mitteleuropa maßgebliche TTF-Gas auf Wochensicht lediglich um 5 %. Britisches Gas sackte sogar prozentual zweistellig ab. Auch die US-Notierungen liefen in dieser Woche stramm südwärts. Die Ölpreise sind ebenfalls sehr weich und könnten in der kommenden Woche sogar unter die Marke von 100 USD je Barrel unterbieten. Wie erklärt sich dieser eigentümliche Befund?

In der Tat spielt der Markt mittelfristig keineswegs eine Knappheit, sondern ganz im Gegenteil, viele Investoren preisen eine Überversorgung des Marktes ein. Deshalb rauschten zuletzt gemeinsam mit dem Ölpreis auch die Aktien der Branche in den Keller. Chevron, BP oder die Zulieferer wie Schlumberger und Halliburton wurden breit aus den Depots verkauft. Auch Tanker-Aktien wie Dynagas oder Flex LNG sackten prozentual zweistellig zusammen.

Man befürchtet, dass die Zinskeule, die derzeit der US-Notenbank schwingt, die Konjunktur weltweit spürbar abkühlen wird. Gestern hat Jerome Powell vor einem Ausschuss in Washington dabei eingeräumt, dass die US-Konjunktur sogar in eine vorübergehende Rezession einlaufen kann. Und Rezession wirkt sich auf Rohstoffpreise immer dämpfend aus.

Gleichzeitig wird derzeit natürlich jeder Kubikmeter Gas praktisch weltweit mobilisiert. So werden die Unternehmen in den USA, in Katar, aber etwa auch in Israel die Gasquellen jetzt ganz breit machen. Diese Kombination aus Rezession und Fördererausweitungen kann uns im kommenden Jahr einen veritablen Crash der Öl- und Gaspreise verschaffen.

Ich gebe zu, so richtig schmeckt mir diese Perspektive noch nicht, da ich aktuell in den von mir betreuten Depots den Komplex Öl/Gas spiele. Dennoch: Im Kern wäre natürlich ein spürbarer Preisabschwung im Energiemarkt die spektakuläre Nachricht für den breiten Aktienmarkt schlechthin.

Denn wenn der Ölpreis sich spürbar ermäßigt, wäre mit einem Schlag oder binnen kurzer Zeit rund 40 % der Inflationsdynamik aus dem Markt genommen. Das wiederum würde der Geldpolitik die Möglichkeit geben, die laufende Zinswende zeitlich zu strecken und generell weit flacher als bisher zu gestalten. Eine solche günstige Konstellation kann den nächsten Haussezyklus im Aktienmarkt auslösen.

Ich werde nicht gleich jetzt schon euphorisch, zumal dieses Szenario für den Markt im Moment noch keine Relevanz entwickelt, wie man an weiterhin weichen Aktienkursen sieht. Trotzdem, ich sehe Anzeichen, dass sich das wirtschaftliche Umfeld in den nächsten Monaten deutlich aufhellen wird.

Zum Abschluss noch eine geopolitische Bemerkung: Wladimir Putin unterstützt übrigens diese Sichtweise indirekt. Er hat aus guten Gründen genau jetzt seinen Trumpf ausgespielt und das Teilembargo für Gas gegen Europa verhängt. Der mächtige Mann muss nämlich davon ausgehen, dass sein Schwert in einigen Monaten ziemlich stumpf sein wird. Wenn nämlich etwa Deutschland ab Januar 2023 Flüssiggas in großem Stil aus Katar und den USA importiert, hat er kein Folterwerkzeug mehr für uns.

Deutschland ist kein Einzelfall. So machen die Italiener derzeit ihre Kontakte nach Algerien wieder frisch, um dort Gas zu beziehen. Zur Info: Algerien war lange der große Gasversorger Italiens und wird es nun wieder. Aller Orten reparieren die Staaten also ihre Gas-Lieferketten.

Wenn diese Lieferketten funktionieren, werden wir ganz andere Öl- und Gaspreise im Markt sehen. Spätestens dann werden wir auch wieder ganz andere Notierungen am Aktienmarkt sehen. Vertrauen Sie mir!

Die neue Kauftaktik: Bereiten Sie sich auf die kommende Hausse vor!

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

ohne Frage, der Aktienmarkt hat bereits geblutet. Vor allem die Technologie-Aktien des NASDAQ 100 haben zuletzt versagt. Rund 20 % liegt hat der US-Index in den letzten 3 Monaten verloren. Nehmen wir das Rekordhoch von der letzten Jahreswende als Maßstab, notieren die NASDAQ-Aktien sogar rund 30 % im Minus.

Die Aktien der Hochwachstums-Unternehmen wie etwa UpStart, Okta oder CrowdStrike haben sogar durch die Bank rund 70 % abgegeben. Zuletzt wackelten ebenfalls typische Dauerbrenner wie Microsoft oder Apple.

Das nämliche Bild im DAX: Autobauer oder Banken werden dort aktuell zu Bewertungen angeboten, wie Sie sie ansonsten bei russischen Problemaktien finden. Anderes Beispiel: Bei dem konservativen Immobilien-Unternehmen Vonovia schwillt die Dividendenrendite aufgrund der schwachen Kurse (- 50 %) nun auf rund 6 % an. Sicher, alle die genannten Unternehmen haben ihre kleineren oder größeren internen Probleme. Trotzdem: Allmählich betreten wir die Marktphase, in der Aktien halb verschenkt werden.

Trotzdem gehe ich davon aus, dass wir zunächst noch einen bösen „Schepperer“ brauchen. Ganz konkret nochmal eine wirklich schwache Woche mit weiteren Abschlägen zwischen 5 und 10 %. Dann wird der Aktienmarkt wieder frei sein für die nächste Hausse. Folglich arbeite ich jetzt schon an diversen Kauflisten für mich und meine Leser.

Eine taktische Frage: Wie werde ich vorgehen, damit ich im Idealfall unmittelbar nach dem abschließenden Schepperer möglichst rasch und zu schönen Einstiegskursen in den Markt komme?

Ich nehme eine Handvoll unbestrittener Qualitätsunternehmen und setze für deren Aktien tiefe Abstauberlimits, sagen wir, rund 15 bis 20 % unter dem aktuellen Kurs. Dabei nehme ich von vorneherein an, dass nicht alle dieser gewünschten Transaktionen aufgehen werden. Denn nicht jedes Abstauberlimit wird immer erreicht. Das ist allerdings auch nicht unbedingt das Ziel dieser Kauftaktik.

Wichtiger ist: Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie, sofern Sie kaufen, den Titel wirklich günstig erwerben. Aktien, die ihr Abstauberlimit nicht berühren, lassen Sie zunächst außen vor und ziehen das Kauflimit auch nicht nach. Denn diese Titel sind erst einmal zu teuer und passen daher nicht in das gegenwärtige Marktumfeld.

Idealerweise verbinden Sie diese defensive Kauftaktik mit unbestrittenen Qualitätsunternehmen aus den großen Indizes. Das können die eingangs bereits erwähnten Microsoft und Apple sein oder auch NextEra oder Waste Management. Aus Europa eignen sich unter anderem Münchener Rück, Linde oder mit kleinen Abstrichen auch Nestlé oder Novo-Nordisk.

In der aktuellen Hauptausgabe des RENDITE TELEGRAMM wende ich diese Kauftaktik erstmals konkret an. Dabei setze ich auf einen Marktführer aus der Industrie, der sogar das Kunststück geschafft hat, in der Pandemie zu wachsen. Ich behaupte, dieses Unternehmen hat nicht eine einzige Schwäche. Hier wachsen wirklich alle Segmente und alle Töchter, und das sogar gleichzeitig. Dabei agiert man in einem weltweiten Oligopol. Zu Deutsch: Man muss sich einen vielfachen zweistelligen Milliardenmarkt nur mit zwei anderen Konkurrenten teilen.

Vielleicht gelingt es uns, in den nächsten Tagen oder Wochen diese Top-Aktie mittels eines Abstaubers zu einem wirklich fairen Kurs zu ergattern. Sind Sie interessiert an diesem Unternehmen? Sind Sie interessiert an einer intelligenten Kauftaktik? Dann holen Sie sich mit jetzt hier mit nur einem Click das RENDITE TELEGRAMM.

Im RENDITE TELEGRAMM erfahren Sie exklusiv, wie Sie mit der gegenwärtigen Marktlage konstruktiv umgehen, um sich auf die kommende Hausse vorzubereiten.

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