Bild

Die moderne Art der Geldanlage.
Für clevere Anleger.

Bild

Britisches Pfund testet Jahrestief: Da geht noch was für die Bären!

Ein ganz entscheidender Grund dafür, dass der britische Aktienmarkt dem Rest Europas davonläuft, ist der dynamische Abstieg des Britischen Pfunds. Denn je schwächer die eigene Währung, desto besser für die Konjunktur, solange man nicht allzu sehr auf Importe vor allem von Rohstoffen angewiesen ist.

Export-Effekt überwiegt Nachteile

Denn die werden natürlich teurer, insbesondere, wenn die eigene Währung zum US-Dollar in die Knie geht, denn die Import-Rohstoffe werden in Dollar gehandelt. Nun fällt das Pfund zwar zum Greenback ebenso deutlich wie zum Euro, aber im Fall Großbritanniens sieht man diesen „Import-Effekt“ als weit weniger bedeutsam an als die Vorteile, die sich aus einer schwachen Währung ergeben.

Denn dadurch werden britische Waren im Ausland billiger, man erreicht also gegenüber der US- und EU-Konkurrenz einen Preisvorteil, der in steigende Umsätze und steigende Gewinne mündet. Hinzu kommt, dass Großbritannien für Touristen attraktiver wird. Denn je schwächer das Pfund, desto billiger die Shopping-Tour oder der Urlaub dort.

Bank of England beeindruckt die Trader

Während die EU betont, das schwache Pfund sei Ausdruck der Abkehr der Anleger von Land, Börse und Währung, freuen sich die britischen Exporteure also. Mit diesem Effekt können sie leben … und die britische Notenbank beeindruckte zuletzt durch markante, aktive Mithilfe daran, dass einerseits die Währung durch niedrige Zinsen schwach bleibt und so andererseits mögliche Auswirkungen des „BrExit“ aufgefangen werden, bevor sie überhaupt festsetzen können. Das muss nicht gelingen, aber die Chance ist da. Zumal die Agilität der Bank of England die Trader am Devisenmarkt überzeugt:

Jahrestief wird aktuell getestet

Sie drücken das Pfund, das zuvor nach dem ersten Abwärts-Impuls unmittelbar nach dem EU-Referendum eine Gegenreaktion nach oben zeigte, erneut. Und das nun an eine charttechnisch interessante Linie, konkret an das bisherige Jahrestief bei 1,1607 Euro pro Pfund. Wenn diese Linie fallen sollte, wäre aus charttechnischer Sicht Luft bis an die Unterstützungszone, die sich aus den beiden markanten Tiefs des Jahres 2013 im Bereich 1,1345/1,1403 Euro zusammensetzt. Und es wäre keineswegs sicher, dass der Abstieg des Pfundes dort dann auch endet. Da geht noch was für die Bären, scheint es!

 

PS: Sie hätten gerne mehr Analysen dieser Art? Gerne! Testen Sie doch einfach unseren investoralert PREMIUM, der Sie jeden Dienstag mit neuen, aktuellen Setups für interessante Tradingchancen versorgt. Hier geht es zum kostenlosen Test:

investoralert PREMIUM

Diese Aktien steigen im Crash!

  • Die größten Biotech-Hoffnungen!


  • Bis zu 1.024% Kurspotenzial!


  • WKN und konkretes Kauf-Timing!

Exklusiver Bonus: Sie erhalten unseren kostenlosen Newlsetter „Börse am Mittag“ für mehr Erfolg an der Börse. Herausgeber: WRB Media GmbH, Berlin.


Datenschutzbestimmungen

Cookie-Einstellungen