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BRINGT DER NEUE MONAT DIE WENDE?

Oft sind Monatswenden auch Wendepunkte am Aktienmarkt. So zuletzt Anfang Oktober mit einer deutlichen Wende nach oben, Anfang Dezember nach unten. Bringt der Februar nun Erleichterung für die Bullen … womöglich gar einen neuen, starken Aufwärtsimpuls? Das ist nicht ausgeschlossen, aber noch sind Zweifel angebracht.

Der Gedanke an eine Wende entstand bei vielen Investoren vor dem Wochenende, als zum einen die japanische Notenbank mit der Senkung ihres Einlagesatzes für eine Rallye an der Tokioter Börse sorgte, zum anderen die US-Börsen kräftig zulegten, getragen von einem weit über den Erwartungen ausgefallenen Einkaufsmanagerindex der Region Chicago und einem wenigstens nicht allzu viel unter den Erwartungen gelegenen Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal 2015. Aber:

DATEN BLEIBEN BEARISH

Die Rahmenbedingungen insgesamt bleiben kritisch. Die heute Früh veröffentlichten Daten zu den Einkaufsmanagerindizes des verarbeitenden Gewerbes bargen weder für China noch für die Eurozone positive Überraschungen. Das Gros der Quartalsbilanzen ist nun auf dem Tisch und könnte ebenso wenig stützen wie die Notenbanken, denn dort stehen nun in den kommenden Wochen keine Sitzungen mehr an.

Entscheidend wären daher die „Internals“ hinsichtlich der Frage, ob der Februar eine Wende bringt. Konkret heißt das: Ist den institutionellen Investoren wie Fonds, Versicherungen und Pensionskassen zur Monatswende neues Geld der Sparer zugeflossen oder wurde unter dem Eindruck des schwachen Jahresstarts Kapital abgezogen? Und, wichtiger noch:

NOCH IST DAS RENNEN OFFEN

Werden die Hedgefonds, die gerade in volatilen Phasen das Geschehen dominieren, aktiv das Ruder herumreißen und nach ihrem Performanceausweis des Januars nun auf Hausse spekulieren? Dreht der Ölpreis wieder nach unten … oder setzt sich die Rallye fort und suggeriert den Anlegern, dass der Abstieg des weltweiten Wachstums doch nicht so dramatisch ist wie befürchtet? Wird der Euro zum US-Dollar endlich aus seiner monatelangen, engen Handelsspanne ausbrechen und dadurch entweder für die USA (im Fall eines Steigenden Euro) oder für die Eurozone positive Impulse liefern?

Noch haben wir, am ersten Handelstag des neuen Monats, mehr offene Fragen als Antworten. Noch sind die Abwärtstrends per Saldo intakt und wir sehen nur eine Gegenreaktion, die der Volatilität der letzten Wochen von ihrer Größe her durchaus entspricht. Noch sollten Sie daher nicht auf eine Wende setzen, die noch nicht da ist … und möglicherweise eben auch nicht kommt.

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