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Bricht der Euro kommende Woche nach oben aus?

So langsam aber sicher schleicht sich der Euro zum US-Dollar weiter nach oben. Aktuell liegt er über allem, was an Chartmarken wichtig ist: 200-Tage-Linie, 20-Tage-Linie, Juli-Aufwärtstrendlinie. Was noch fehlt, ist der Ausbruch aus der übergeordneten Dreiecksformation, die auf der Oberseite durch die Mai-Abwärtstrendlinie bei aktuell 1,13 US-Dollar definiert wird. Das könnte nun auch noch nachgeholt werden … aber:

Basis des festen Euro: eine passive EZB

Davon mal abgesehen, dass eine starke Währung den Export behindert und so für die deutschen Aktienmärkte ein negativer Aspekt wäre, fragt man sich, wieso der Euro überhaupt steigt … und das ist ja der Punkt, der beantwortet, ob sich aus diesem momentanen, noch moderaten Aufwärtstrend überhaupt ein Aufwärtsimpuls etablieren kann, den man auf der Long-Seite effektiv nutzen könnte.

Richtig ist, dass man von der EZB erwartet hat, dass sie vergangene Woche entweder weitere Maßnahmen beschließen oder die wenigstens ankündigen würde. Das blieb aus, also fiel ein Argument, den Euro zu drücken, weg. Denn je niedriger die Zinsen, desto schwächer die dazugehörige Währung, um es mal auf diese einfache Formel zu reduzieren. Doch das ist zugleich ein Grund, der Nachhaltigkeit des zuletzt festeren Euro zum US-Dollar zu misstrauen.

Offene Frage: Handelt die US-Notenbank am Mittwoch?

Denn in den letzten Tagen und Wochen haben derart viele Mitglieder der US-Notenbank für eine US-Leitzinserhöhung bereits in der anstehenden Sitzung am Dienstag und Mittwoch geworben, dass es durchaus denkbar wäre, dass man am Mittwochabend eine Zinsanhebung von 0,5 auf 0,75 Prozent in der Fed Funds Rate beschließt. Und da man dann unterstellt, dass die nächste Zinserhöhung dann umso näher läge, sollte das den US-Dollar stützen – und die Relation Euro-US-Dollar wieder nach unten schicken. Daher:

Wir meinen, dass dieser Ausbruch nur dann möglich wäre und eine Chance auf Nachhaltigkeit hätte, wenn die US-Notenbank nichts unternimmt und auch keine Hinweise abliefert, dass dieser Zinsschritt in der nächsten Sitzung sechs Wochen später dann definitiv erfolgt. Das würde den Dollar wieder drücken und so die Relation Euro/US-Dollar „ziehen“. Das kann so kommen, ist momentan aber die etwas weniger wahrscheinliche Variante. Daher wäre es angeraten, diesem möglichen Ausbruch nicht vorzugreifen. Erst bei Schlusskursen über 1,1330 US-Dollar würde man hier auf charttechnisch festerem Boden agieren.

 

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