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SPDR Select Sector Energy (XLE): Was passiert hier gerade?

Rückblick: Energieaktien ( ISIN: US81369Y5069 ) sind in den letzten Monaten zusammen mit dem Ölpreis absolut unter die Räder gekommen. Der Abwärtstrend könnte klarer nicht sein und so sehen wir seit Anfang des Jahres eine klare Folge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Nach wie vor haben hier die Bären das Zepter in der Hand.

Meinung: Noch haben wir kein wirklich starkes Setup für ein nachhaltiges Kaufsignal. Dieses könnte aber, wie bereits eingangs erörtert, vom Ölpreis selbst kommen, wenn wir den Widerstand bei 47 US- Dollar je Barrel brechen könnten. Parallel dazu dürfte dann auch hier der Abwärtstrendkanal gebrochen werden. Dies könnte der Start für eine fulminante Rallye werden.

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RWE: Wenn rauf, dann jetzt sofort!

Der Euro saust nach oben, der DAX kippt – und es trifft vor allem diejenigen Unternehmen, die vom schwachen Euro profitiert hatten. Die EZB hat zwar gestern die Sorgen vor einer unmittelbar anstehenden Zinswende nicht bestätigt. Aber der Euro wird trotzdem höher gezogen. Gezielte Spekulation? Möglich. Aber was tun? Den exportorientierten Unternehmen kann es egal sein, warum der Euro steigt. Fakt ist: Das ist unerfreulich. Aber es gibt ja auch Unternehmen, für die das ziemlich egal ist. Und deren Kapitalbasis unlängst auf stabilere Füße gestellt wurde, weil es Geld vom Finanzamt zurückgibt – in Milliardenhöhe. Und da gibt es eines, bei dem einem auch noch eine Sonderdividende ins Haus stünde, so dass man als Aktieninhaber nächstes Jahr beeindruckende 1,50 Euro kassiert – bei einem Kurswert der Aktie aktuell 17,66 Euro: RWE.

Eine Alternative, wenn sich die Abwärtsbewegung des Gesamtmarkts ausweitet? Allemal. Das Problem: RWE (ISIN DE0007037129) steht charttechnisch gerade selbst auf der Kippe. Wenn sie also anziehen soll, dann jetzt, sofort. Sie sehen im Chart, dass die Aktie gerade an die Anfang des Monats schon einmal verteidigte Februar-Aufwärtstrendlinie herangelaufen ist, von oben durch die 20-Tage-Linie gedrückt. Wenn die zurückerobert wird, wenn RWE die Hochs der letzten zwei Wochen mit Schlusskursen über 18,15 Euro bezwingt, wäre der Weg nach oben wieder frei. Wenn diese Trendlinie jedoch fällt, kann sich RWE erst einmal der momentan schwachen Tendenz am Gesamtmarkt anschließen und in die Auffangzone 15,75/16,50 Euro durchgereicht werden.

Dass man die Aktie dort dann erst recht aufsammeln müsste, ist eine Sache. Aber hier kaufen, um dann nach unten mitgerissen zu werden, muss deswegen trotzdem nicht sein. Daher: Wenn, muss RWE jetzt anziehen. Und bevor sie über 18,15 Euro schließt, ist offen, ob dieser defensive Wert sich im Umfeld aggressiver werdender Bären behaupten wird, daher: Ab auf die Beobachtungsliste, aber noch nicht sofort zugreifen.

 

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Deutsche Lufthansa: Warum dieser Absturz?

Wenn eine DAX-Aktie derart abstürzt wie gestern die Lufthansa-Aktie (ISIN DE0008232125), sucht man sofort nach „bad news“ in den Nachrichten. Aber da fand man eigentlich nichts. Im Gegenteil, die zu Wochenbeginn vor der Zeit veröffentlichten Quartals- und Halbjahreszahlen waren stark. Anfang des Jahres hatte man noch ein unter dem Gewinn des Jahres 2016 liegendes Ergebnis avisiert, jetzt hieß es, das Vorjahresgewinn könnte doch übertroffen werden. Es fiel auf, dass die Aktie da schon nicht positiv reagierte. Aber dieser Absturz kam zwei Tage nach den Zahlen – unter hohen Umsätzen. Warum?

Das ist eben nicht zu ermitteln – zumindest bisher. Und das bedeutet: Vorsicht. Auch, wenn die Aktie dadurch jetzt auf eine massiv wirkende Kreuzunterstützung aufsetzt, konkret auf die obere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals und der Januar-Aufwärtstrendlinie (18,60/18,80 Euro). Möglich wäre, dass wir hier nur eine Verkettung aus fehlenden Unterstützungen und dem heutigen Terminbörsen-Verfall sehen. Durch den Bruch der 20-Tage-Linie könnten gestern viele Stop Loss-Verkaufsorders ausgelöst worden sein, was wiederum zusätzlichem Abgabedruck führte, weil sie diejenigen großen Akteure am Terminmarkt, die mit einer Abrechnung ihrer Optionen um 21 Euro rechneten, sofort hedgen, sprich absichern mussten und das über Leerverkäufe taten. Das hieße:

Diese Kreuzunterstützung könnte halten, die Aktie wieder nach oben sausen, wenn der Verfalltermin über die Bühne ist. Aber sich blind darauf zu verlassen wäre brandgefährlich. Besser wäre: Erst einmal abwarten und schauen, ob die Aktie wirklich im Bereich 18,60/18,80 dreht. Denn fundamental ist die Aktie auch nach den besseren Quartalszahlen relativ teuer. Und wenn diese Supportzone fällt, finden sich kaum tragfähige Unterstützungen oberhalb der nächsten markanten Auffangzone bei 14,60/15,10 Euro!

 

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Commerzbank: Besser noch nicht dagegenhalten?

Man hatte sehr den Eindruck, dass die großen Akteure am Terminmarkt den Willen hatten, die  Commerzbank-Aktie (ISIN DE000CBK1001) zum heutigen Verfall der Juli-Optionen bei 11 Euro abzurechnen. Das ging schief. Die Aktie ist einer der Verlierer der gestrigen EZB-Aussagen. Denn da machte Mario Draghi klar:

Eine Abkehr von der Niedrigzinspolitik steht vorerst nicht an. Selbst der Termin, an dem man das erstmals diskutieren sollte, stünde erst an, so Draghi. Und von da bis zur Umsetzung kann es dauern. Lange. Also vorerst kein komfortableres Zinsniveau für die Banken. Bleibt die Hoffnung, dass die Quartalszahlen nebst Perspektive für das zweite Halbjahr gut ausfallen werden. Es könnten jetzt jederzeit vorläufige Zahlen kommen. Aber das muss nicht so laufen, es wäre ebenso möglich, dass man da bis zum geplanten Veröffentlichungstermin der Bilanz des 2. Quartals am 2. August nichts in die Hand bekommt.

 

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Wenn da dann auch nichts auf den Tisch kommt, was die Ende Juni losgetretene Rallye nachträglich unterfüttert, kann sich das negative Signal, das der Chart mit dem aktuell vollzogenen Bruch der Kreuzunterstützung aus 20-Tage-Linie und der oberen Begrenzung des September-Aufwärtstrendkanals noch ausweiten, die nächstliegende Supportlinie bei 9,80 Euro fallen und die Aktie wieder in die Spanne 9,00/9,80 Euro zurückfallen. Einfach, weil die Erwartungen, mit denen der Ausbruch im Vorfeld vollzogen wurde, sich dann eben nicht erfüllt hätten.

Daher scheint es derzeit nicht ratsam, in die fallenden Kurse hinein auf der Käuferseite dagegenzuhalten. Dazu sollte die Aktie ein klares Signal von sich geben, indem sie zumindest 10,80 Euro erreicht und damit die 20-Tage-Linie klar zurückerobert, besser wäre aber, wenn das als Reaktion auf positive Quartalsergebnisse geschähe und nicht nur in der Hoffnung auf diese.

 

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ADVA Optical Networking: In den Absturz hinein einsammeln?

Der Telekommunikationsdienstleister ADVA Optical Networking war gestern der große Verlierer im TecDAX – und heute gehen die Verkäufe weiter. Basis des Absturzes waren verfehlte Umsatz- und Gewinnerwartungen und eine eher magere Prognose für das laufende, dritte Quartal. Vom Schlusskurs am Mittwoch aus gerechnet liegt die Aktie (ISIN DE0005103006) damit bereits 20 Prozent tiefer. Da juckt es einen natürlich in den Fingern, zumal:

ADVA steuert auf eine zwischen 6,75 und knapp 7,00 Euro gelegene Unterstützungszone zu, in der die Aktie im Vorjahr gleich dreimal mit Schwung wieder nach oben gedreht hat. Das klingt nach einem kalkulierbaren Risiko – fünf, sechs Prozent Risiko vom aktuellen Level bis zu einem Stoppkurs knapp unterhalb dieser Zone? Grundsätzlich stimmt das, aber:

 

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Die Dimension, mit der die Prognosen der Analysten verfehlt wurde (der Umsatz fiel gegenüber dem 2. Quartal 2016 und lag ganz am unteren Ende der unternehmenseigenen Prognose) ist schon dergestalt, dass sie zwar nicht dramatisch ist, aber nicht gerade dazu einlädt, sofort einzusteigen. Was heißt: Einfach darauf zu setzen, dass dieser Abschlag umgehend aufgeholt wird und ADVA schnell wieder bei neun Euro notiert, wäre verwegen. Also ist das Potenzial nach oben nicht zwingend allzu viel größer als das Risiko nach unten.

Daher sollte man zumindest mal abwarten, wie sich der Kurs in dieser jetzt näher kommenden Supportzone 6,75/7,00 Euro verhält. Wenn die Aktie dort dreht und mit Closings über 7,80 Euro beginnt, die Kurslücke zu schließen, indem sie dadurch über den Eröffnungskurs des Absturz-Tages, sprich des Donnerstags läuft, ist das ein Indiz, dass die Käufer wirklich zurückkommen. Dann wäre zwar die Distanz zum Stoppkurs größer, dafür aber die Chancen besser. Hier aber direkt in ein fallendes Messer zu greifen, wäre in der aktuellen Konstellation nur etwas für hartgesottene und sehr risikofreudige Trader.

 

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Marktüberblick und Ausblick: Devisen

Wird der Euro zum US-Dollar auch auf mittelfristiger Ebene eine Trendwende vollziehen? Das bisherige Jahreshoch wurde am Morgen als Widerstand herausgenommen, Euro/US-Dollar steuert auf die Hochs des Jahres 2016 bei 1,1616 US-Dollar zu. Darüber läge bei 1,1714 US-Dollar noch das markante Zwischenhoch aus dem Sommer 2015 – darüber wäre eine immens breit angelegte, zweieinhalb Jahre dauernde Bodenbildung vollendet. Der Grund für diese Entwicklung: Für die Eurozone setzt man darauf, dass die stabilisierte Lage die EZB dazu bringt, ihre Niedrigzinspolitik jetzt schrittweise zu beenden – da werden wir am Donnerstag im Zuge der EZB-Sitzung mehr wissen. Und was die USA angeht, gehen Trumps Pläne Stück für Stück in Rauch auf und das Wachstum bleibt mäßig, so dass ein kräftiger Anstieg der Leitzinsen nicht mehr zu erwarten ist. Bleibt es dabei, wird der Euro stärker, der US-Dollar schwächer und der Weg an und über 1,20 US-Dollar wäre frei.

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Marktüberblick und Ausblick: Gold, Öl & Co.

Erstmals seit Wochen sehen wir eine technische Gegenreaktion im Goldpreis. Ob diese jedoch für eine neue Rallye nach oben reichen wird, ist eher fraglich. Das Interesse am vermeintlich sicheren Hafen ist zurzeit nicht gerade groß und viele wichtige Unterstützungen wurden jüngst nach unten gebrochen. Aktuell sehen wir also noch keine nachhaltig starken Kaufsignale. Wesentlich interessanter zeigt sich derzeit der Ölpreis. Der Abverkauf der letzten Monate war nicht zu übersehen und bislang konnte der Rohstoff keinen Boden fnden. Nun könnte sich die Lage aber ändern, denn technisch hat sich im Juli nun erstmals ein höheres Tief gebildet. Gelänge der Ausbruch über das Niveau von 47 US-Dollar je Barrel, wäre dies das erste klare Kaufsignal in diesem Jahr.

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Marktüberblick und Ausblick: S&P500

Der S&P 500-Index in den USA zeigt sich indes wesentlich stärker. Die wichtige Marke bei 2.400 Punkten konnte gehalten werden und wir sahen zudem einen technisch sauberen Ausbruch nach oben. Der Aufwärtstrend geht hier somit munter weiter und von Schwäche ist hier vorerst nichts mehr zu sehen. Erst wenn wir die besagte Unterstützung nach unten brechen würden, wäre dies ein Anzeichen für eine größere Korrektur. Spannend sind in den kommenden zwei Wochen vor allem die Quartalsergebnisse, welche jetzt von einer Vielzahl der US-Unternehmen präsentiert werden. So werden über 60 Prozent aller US-Aktien bis Anfang August ihre Zahlen melden. Entscheidend wird hierbei vor allem der Ausblick auf das restliche Kalenderjahr sein. Apple, Facebook, Amazon und Co. machen sich schon für neue Kurssprünge bereit.

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Marktüberblick und Ausblick: DAX

Der DAX konnte im Laufe der vorigen Handelswoche die im Juni begonnene Korrektur vorerst beenden. Die Kurse schossen über das wichtige Niveau von 12.500 Punkten hinaus und sorgten somit wieder für etwas Höhenluft. Dennoch sind wir noch nicht aus dem Gröbsten heraus, denn technisch sehen wir nun sowohl ein tieferes Hoch als auch ein tieferes Tief im Chart. Der weitere Weg des deutschen Aktienmarktes wird nun weitestgehend davon abhängen, welche Unterstützungen oder Widerstände wir als nächstes brechen. Schaffen die Bullen es wieder zurück an die Spitze und brechen das Hoch der vorigen Woche, wäre dies ein Indiz für die Fortsetzung des Aufwärtstrends. Gehen wir jedoch unter das Niveau von 12.300 Punkten, würde dem DAX weiteres Ungemach drohen. Wir warten also auf weitere Signale.

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Blicken Sie immer über den Tellerrand!

Verehrte Leserinnen und Leser!

Sich bei unmittelbaren, konkreten Entscheidungen für Long oder Short, Ein- oder Ausstieg auf die klaren Vorgaben der Charttechnik zu verlassen, ist eine vernünftige Entscheidung. Denn es existieren derart viele externe Einflüsse auf die Börsen, die weder klar vorhersehbar noch in ihren Auswirkungen auf die Entscheidungen der Investoren eingrenzbar sind, dass es letzten Endes immer der Kurs selber ist, der entscheidet:

Solange ein Trend intakt ist, sollte man ihm folgen. Sich „aus dem Bauch heraus“ gegen einen Trend zu stellen kommt meist, ob bei Hausse oder Baisse, teuer. Aber es gibt ein „aber“: Was die Größenordnung der Trades angeht, bezogen auf ihre Zahl ebenso wie beim Kapitaleinsatz, was die Verteilung des Vermögens auf einzelne Bereiche und die Höhe der Barreserven betrifft, sind diese so wankelmütigen Rahmenbedingungen entscheidend dafür, ob man es ein wenig vorsichtiger oder ein wenig spekulativer angeht. Wobei eine Faustregel sich seit ewigen Zeiten bewährt: Wenn alle anderen glauben, jetzt sei die Zeit, um mehr zu riskieren, weil einem nichts passieren kann, gilt es, selbst umso vorsichtiger vorzugehen. Denn Leichtsinn ist der Sargnagel jedes Trends. Und der grassiertmomentan. Nur zwei Beispiele:

Keine Angst vor China?

Zu Wochenbeginn kamen wieder einmal Konjunkturdaten aus China. Zum einen das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal, wie üblich doppelt so schnell auf dem Tisch wie in den USA und Europa, dafür aber dann später nie revidiert und mit +6,9 Prozent zufällig genau so stark wie es die Regierung geplant hatte. Zum anderen Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion und Investitionsausgaben für Juni – allesamt besser als erwartet. 2015 und 2016 kam es zu kräftigen Abwärtsschüben an den Aktienmärkten, weil man sich sorgte, China könnte seine Wachstumsdynamik verlieren. Damals zweifelte jedermann daran, dass die von dort gemeldeten Zahlen stimmen. Heute scheint es niemanden zu interessieren – obwohl man wissen kann, wenn man es denn will, dass Chinas Wachstum immer mehr auf schnell wachsenden Schulden bei Unternehmen und Privathaushalten fußt. Ein immenses Risiko. Das nicht bei eigenen Trading-Entscheidungen im Hinterkopf zu haben wäre leichtsinnig.

US-Regierung im „Erfolgsstau“

Das andere Beispiel ist der anhaltende Erfolgsstau der USRegierung. Knapp ein halbes Jahr ist sie im Amt. Außer dem Einreisestopp ist keine der zahlreichen Versprechungen erfüllt. Obwohl im Vorfeld betont wurde, dass das alles blitzschnell gehen werde. Und selbst dieser Einreisestopp greift nur mit Einschränkungen. Trotzdem scheinen die US-Anleger ungebrochen optimistisch zu sein. Aber worauf  basiert dieser Optimismus?

Darauf, dass die Rahmenbedingungen optimal wären? Kaum, denn sie sind es nicht. Oder darauf, dass die Trends intakt sind und immer, wenn es eng wird, von denen gekauft wird, die sicher sind, dass ihnen nichts passieren kann? Schon eher. Und das bedeutet: Besonnen zu traden ist jetzt oberste Anlegerpflicht. Klare Signale abwarten, zeitgerecht Teilgewinne mitnehmen um das Gesamt-Engagement  abzusichern und konsequent enge Stoppkurse bei nicht zu hohem Kapitaleinsatz sind zwingend. Oder anders formuliert: Folgen Sie den Hinweisen auf den folgenden Seiten!

Wir wünschen eine erfolgreiche Handelswoche!

Herzliche Grüße, Ihr
Stefan Hoffmann & das gesamte Team

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