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Daimler: Gewinnwarnung – was passiert mit der Aktie?

Kurz vor 15 Uhr korrigierte Daimler (ISIN: DE0007100000) seine Gesamtjahres-Gewinnprognose nach unten. Das dritte Quartal werde deutlich unter den Markterwartungen liegen, hieß es da. Und das Gesamtjahres-EBIT (Gewinn vor Steuern und Zinsen) werde deutlich unter dem Vorjahresniveau bleiben. Nach BMW und Continental ist das nun der dritte im Bunde der vier Autobauer bzw. Autozulieferer im DAX, der den Daumen senken muss. Und die Aktie?

Reagiert kräftig, liegt gegen 15 Uhr gut vier Prozent im Minus, bricht aber derzeit nicht wirklich ein. Das kann zwei Gründe haben. Zum einen wurde dadurch die nächste charttechnische Zielzone 50,83/52,00 Euro, die Tiefs des Jahres 2016, erreicht und sogar unterboten. Gut möglich, dass einige ihre Leerverkäufe da einzudecken beginnen, um sich den Gewinn zu sichern. Was aber die Aktie stützen würde, denn Leerverkäufe zu schließen erfordert, die Aktie zu kaufen. Zum anderen …

 

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… läuft gerade der Abrechnungstermin für Optionen an der Terminbörse. Möglich, dass diejenigen, die hier Short Put sind, also Put-Optionen an andere verkauft haben, gerade versuchen, in höchster Not zu stützen, um nicht unverhofft immense Verluste hinnehmen zu müssen. Beide denkbaren Gründe, warum der Kurs nicht stärker reagiert, sind aber kurzlebiger Natur. Durchaus denkbar also, dass die Aktie kommende Woche weiter nachgibt. Sicher ist so etwas aber, natürlich, nie, vor allem nicht in einem derart volatilen Umfeld. Daher wäre es opportun. Stop Loss Short eng nachzuziehen … im Gegenzug aber besser nicht zu überlegen, in dieses fallende Messer hineinzugreifen und die Aktie jetzt als „Schnäppchen“ einzusammeln.

 

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MorphoSys: Geben die Bären jetzt noch einmal Gas?

Wenn eine Aktie binnen drei Monaten fast 40 Prozent fällt, geht man automatisch davon aus, dass da äußerst negative Nachrichten aufgetaucht sein müssten. Doch gerade bei den ohnehin volatilen Biotech-Unternehmen ist das keineswegs immer so. Ob MediGene, Evotec oder wie in diesem Fall MorphoSys (ISIN: DE0006332003), hier agieren die Trader vor allem nach charttechnischen Gesichtspunkten – und reizen Trends bis zum Exzess aus.

Da MorphoSys zudem in der Verlustzone operiert, fallen klassische Orientierungen wie das Kurs/Gewinn-Verhältnis weg, andere Größen wie das Kurs/Umsatz-Verhältnis sind extrem unsicher, weil längere Entwicklungsphasen starke Verzerrungen mit sich bringen, Einnahmen wie Meilensteinzahlungen nicht vorab absehbar sind. Was bleibt, sind die Trader und das Chartbild. Und das würde den Bären jetzt eine gute Gelegenheit bieten, im Zuge dieser dynamischen Abwärtsbewegung noch einmal ordentlich nachzulegen, wenn es dem bullishen Lager nicht umgehend gelingt, Zeichen zu setzen. Denn die entscheidenden Widerstandsmarken sind nahe. Werden sie bezwungen, wäre das massiv bullish. Aber dreht die Aktie dort ab, ist nach unten erneut ordentlich Luft. Der Blick auf den Chart zeigt:

 

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MorphoSys hat nach dem letzten Abwärtsimpuls eine Gegenbewegung aufs Parkett gelegt, die jetzt aber an eine super-massive Widerstandszone herangelaufen ist. Die liegt zwischen 86,90 und 91,40 Euro, zusammengesetzt aus 20-Tage- und 200-Tage-Linie, den Zwischenhochs von Januar, März und April sowie der Juli-Abwärtstrendlinie. Würde MorphoSys da nach oben durchgehen, wäre die Kuh für die Bullen vom Eis und erst einmal satt Spielraum nach oben. Aber:

Heute sehen wir, als Momentaufnahme zur Mittagszeit zumindest, eine rote Kerze, die unterhalb dieser Widerstandszone ein „bearish engulfing pattern“ bildet, ein negatives Signal in der Candlestick-Lehre. Das deutet darauf hin, dass die Bären diese Widerstandszone aktiv verteidigen, den Kurs dort nach unten abweisen. Gelingt das, bliebe diese rote Kerze zum Handelsende erhalten, wäre die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass MorphoSys das letzte Zwischentief bei 77 Euro erneut angeht – und diese Linie möglicherweise mit nächstem Ziel des bisherigen Jahres-Verlaufstiefs vom Februar bei 70,55 Euro auch durchbricht. Über der 200-Tage-Linie bei 91,40 Euro wäre MorphoSys eine äußerst spannende Trading-Chance Long. Aber darunter „gehört“ sie weiterhin den Bären.

 

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Tesla: Auf verlorenem Posten

Erst diese zurückgenommene Ankündigung, die Aktie von der Börse zu nehmen und jedem „Abtrünnigen“ für seine Aktie 420 US-Dollar zahlen zu wollen, dann die Anklage der US-Börsenaufsicht, die Tesla-CEO Elon Musk noch einmal mit einem blauen Auge davonkommen ließ, indem er zwar eine Strafe von 20 Millionen berappen und den Aufsichtsratsvorsitz räumen muss, aber Vorstandschef bleiben darf. Das ist kein Umfeld, um für Tesla (ISIN: US88160R1014) allzu optimistisch zu sein. Immerhin ringt man dort gegen die Übermacht der Schulden. Der Wettlauf Produktionssteigerung gegen Schuldenanstieg ist offen. Zumindest, soweit man das bislang weiß.

Genaueres dürfte Anfang November im Zuge der Quartalszahlen auf den Tisch kommen. Aber die Produktionszahlen des dritten Quartals lagen nicht so hoch, wie man das Anfang des Jahres bei Tesla geweissagt hatte. Und dass Elon Musk sich, gerade erst mit einem blauen Auge davongekommen, danach sofort über die SEC, die US-Börsenaufsicht, via Twitter lustig machte, ist nicht gerade ein Indiz dafür, dass Tesla noch in den Händen liegt, in denen es liegen sollte, um die Rentabilitätsschwelle zu erreichen, bevor die Geldgeber den Hahn zudrehen. Doch sollte Musk irgendwie von seinem Thron entfernt werden, was so leicht nicht sein würde: Wer könnte umgehend so übernehmen, dass das Unternehmen nicht erst einmal Zeit verliert? Musk hält so viele Fäden allein in seinen Händen, dass mit ihm gefährlich viel Wissen gehen würde. Eine Situation, die reichlich brenzlig ist. Und da verblüfft es schon ein wenig, wie wacker sich die Aktie dennoch hält:

 

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Natürlich steht sie unter Druck, seit diese ominöse Privatisierungs-Aktion platzte. Aber die mittelfristig entscheidenden Unterstützungen im Bereich 242/245 US-Dollar haben erst einmal gehalten. Anfang September ebenso wie Anfang Oktober gelang es, die Aktie von diesem Level fernzuhalten. Aber ist das ein Argument, um Tesla relative Stärke gegenüber der Nachrichtenlage zu attestieren und optimistisch zu werden?

Eher nicht. Es wirkt wie eine Weigerung all derer, die so fest an große Gewinne geglaubt hatten, die graue Realität mit der Option auf eine rabenschwarze Zukunft anzuerkennen. Und aktuell wirkt die Charttechnik, als würde der Bruch der Zone 242/245 US-Dollar recht bald nachzuholen sein. Anfang Oktober drehte die Aktie an der 200-Tage-Linie nach unten, in dieser Woche scheiterte sie bereits an der 20-Tage-Linie. Das sieht aus, als würden die Bären die Schlinge sukzessiv enger ziehen: Vorsicht, hier ist der Weg nach oben äußerst steinig!

 

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Commerzbank: Das Jahrestief sehen … und durchbrechen?

Die Stimmung ist mies am Aktienmarkt. Und was die Banktitel angeht sowieso. Die EZB zaudert mit der Zinswende, so dass die Chance, durch taugliche Zinsen wieder eine einigermaßen akzeptable Gewinnmarge zu erreichen, vorerst nicht existiert. Und dann kippen auch noch die Kurse der italienischen Anleihen, drücken auf den Wert der Anleihe-Portfolios auch deutscher Banken. Zudem ist die Sorge groß, dass der Druck sich nicht auf Italien beschränken könnte, der Konflikt Italiens mit der EU zum Flächenbrand wird. Konsequenz für die Commerzbank-Aktie (ISIN: DE000CBK1001): Es geht abwärts.

Und der Chart weist eine Konstellation aus, bei der sich die Bären freuen dürften: Für sie sieht das nach „Mehr“ aus. Nachdem die Käufe als Reaktion auf das Gerücht, eine Fusion mit der Deutschen Bank könne sehr nahe sein, sich im September erschöpft hatten, fiel die Aktie wieder zurück, rutschte unter die 20-Tage-Linie und konsolidierte unterhalb dieses gleitenden Durchschnitts zunächst seitwärts. Zur Wochenmitte versuchte man sich daran, die Aktie wieder nach oben zu bekommen. Aber nahe an der 20-Tage-Linie kam sofort Druck auf. Ein Szenario, das deutlich macht, dass das bearishe Lager Widerstände konsequent verteidigt. Und effektiv, wie der Chart zeigt. Wie oft bei Aktien der Fall, die unter der Kontrolle der Leerverkäufer stehen, wird der Versuch, den Kurs nach oben zu bugsieren, gerade zu einem Bumerang:

 

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Die Bären haben dadurch nur neuen Schwung aufgenommen. Die Aktie steuert dynamisch auf das bisherige monatstief bei 8,39 Euro zu. Wenn das unterboten werden sollte, ist der Weg aus charttechnischer Sicht an die Supportzone 7,92/7,99 Euro, die bisherigen Jahrestiefs, frei. Und es wäre allemal verlockend zu versuchen, dieses Tief zu unterbieten, denn aus charttechnischer Sicht läge die nächste Unterstützung von Bedeutung in Form des Jahrestiefs 2017 dann erst wieder bei 6,97 Euro. Hier haben derzeit die Bären das Kommando … Long-Trades wären in dieser Konstellation ein äußerst heißes, zu heißes Eisen.

 

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Kursrutsch bietet großartige Chance – Einstiegsgelegenheiten voraus!

Guten Tag liebe Anlegerinnen und Anleger,

für rund 80% der Deutschen, die wegen „der großen Risiken“ vor den Aktienmärkten als Anlageform zurückschrecken, dürfte der jüngste Einbruch eine Bestätigung ihrer Ignoranz sein. Sie als erfahrener Börsianer wissen es natürlich besser: Genau solche Rücksetzer eröffnen herausragende Chancen! Konkret:

Die Aktienmärkte steigen langfristig rund 9% (inklusive Dividenden). Wenn Sie jetzt aber die Chance bekommen, mit einem Abschlag von 20% einzusteigen, erhöht das Ihre Rendite ganz beträchtlich. Zudem bieten solche Einbrüche auch für uns als aktive Trendfolger hervorragende Gelegenheiten. Denn in sechs, spätestens in zwölf oder 24 Monaten werden die großen Indizes mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit höher notieren als heute. Das bedeutet:

Wir hatten zuletzt eine beachtliche Cash-Quote aufgebaut, die uns jetzt zugutekommen dürfte. Wir werden unser Depot zeitnah um weitere langlaufende Hausse-Derivate erweitern. Dabei werden wir in der nächsten Verkaufswelle zugreifen, die dann bereits die untere Wende markieren könnte. Sobald die Kurse wieder anziehen, werden wir diese Positionen dann aufstocken.

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Ihr

Nils Schröder

Chef-Redakteur Projekt: Börsenmillion

Über den Autor

Nils Schröder ist Börsianer durch und durch. Seit mittlerweile rund 15 Jahren beschäftigt sich Schröder mit den Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Bei dem einzigartigen Projekt: Börsenmillion können alle Teilnehmer auf seinen erfolgserprobten Ansatz zurückgreifen, der herausragende Ergebnisse erwarten lässt.

Apple: Achtung, Trompeten-Formation!

Noch gibt es offenbar nichts, dass Apple (ISIN: US0378331005) dazu zwingen würde, günstiger anzubieten. Die Gewinnmargen sind gewaltig, aber die Kunden zahlen, was man verlangt. Das würde sich ändern, wenn es Apple nicht mehr gelingt, neue Produkte zu Blockbustern zu machen. Ob auch die im September neu vorgestellten Produkte wieder diesen Status erreichen, man weiß es noch nicht. Auch die anstehende Bilanz des für Apple vierten, im Kalender dritten Quartals wird da noch nicht entscheidend sein, dafür sind die Produkte noch nicht lange genug auf dem Markt. Es wird, wie immer, auf das Weihnachtsquartal ankommen, dieses jetzt laufende vierte Quartal, das für Apple die mit Abstand höchsten Umsätze bedeutet. Bis dahin bleiben die Charttechnik und die Anlegerstimmung die entscheidenden Elemente.

Dass die Apple’schen Gewinnsteigerungen nicht zuletzt daher stammen, dass das Unternehmen für gigantische Summen eigene Aktien zurückkauft, mögen die meisten Anleger durchaus wissen. Aber da sie auch eine auf diese Weise künstlich hervorgerufene Verteilung des Gewinns auf immer weniger Aktien erfreut hinnehmen, muss das nicht drücken. Es fällt aber dennoch auf, dass der Chart langsam einen neuen Aufwärtsimpuls brauchen könnte. Das Bild zeigt sich ein wenig „toppish“ … da wäre ein Ausbruch nach oben dringend erforderlich, denn die Alternative wäre:

 

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Der Bruch des vergangene Woche markierten Tiefs bei 212,32 Euro mit einem Abverkauf in Richtung der Zone 180 bis 190 US-Dollar. Dieses Vorwochentief lag genau auf Höhe der April-Aufwärtstrendlinie. Damit ist klar: Die Akteure haben diese Linie im Blick. Fiele sie, würde man umgehend handeln. Hinzu kommt, dass sich zuletzt höhere Hochs und tiefere Tiefs ausgebildet haben, dadurch ein nach rechts offenes Dreieck, eine sogenannte „Trompete“, bisweilen auch „Megaphon“ genannt, entstanden ist.

Das zeugt von zunehmender Volatilität und deutet an, dass da in den kommenden Wochen ein großer Impuls anstehen dürfte. Diese Formation wird auch deswegen so genannte, weil sie förmlich „Vorsicht!“ brüllt … aber die Richtung, in der die Aktie aus der Trompete ausbricht ist, solange es nicht de facto passiert ist, offen. Im Auge behalten!

 

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Dialog Semiconductor: Jetzt bloß nicht nachlassen!

Dass Apple einen Teil des Chipherstellers Dialog Semiconductor nebst Personal übernimmt, dafür insgesamt 600 Millionen US-Dollar zahlt und Dialog Semiconductor (ISIN: GB0059822006) dieses Geld nutzen will, um eigene Aktien zurückzukaufen, ließ die Hoffnungen der Bären zerplatzen, dass das im April 2017 entstandene Gerücht doch noch wahr wird, Großkunde Apple könnte womöglich abspringen. Die Aktie machte auf diese „good news“ hin einen gigantischen Sprung nach oben, eröffnete vor einer Woche mit einem Aufwärts-Gap von 27 Prozent. Dass es da zu Gewinnmitnahmen kommen würde, schien vielen sicher zu sein. Aber allzu groß fielen die gar nicht aus … und aktuell liegt die Aktie sogar über dem Niveau dieses Eröffnungskurses vom vergangenen Donnerstag. Warum?

Weil nur diejenigen hätten Gewinne mitnehmen können, die vorher schon Long waren … aber auf der anderen Seite so mancher „Shortie“, der keinen oder einen zu weiten Stop Loss hatte, die Aktie „oben“ noch eindecken, sprich kaufen musste. Da Dialog Semiconductor auf diesen Level nicht „hochgehandelt“ wurde, sondern der Kurs aufgrund dieser Kurslücke einfach plötzlich dort „oben“ war, müssen die, die auf diese veränderte Gemengelage hin dabei sein wollen, eben „oben“ kaufen. Es sei denn, der Kurs käme zurück – aber nur, wer daran zweifelt, dass dieses Zusammenrücken von Dialog Semiconductor und Apple, also das genaue Gegenteil dessen, was als Gerücht so lange auf die Aktie drückte, kein Grund für weiter steigende Kurse sei, würde da jetzt aussteigen – das sind wenige. Und viele, die auf den Rücksetzer warten, was bedeutet:

 

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Dieser Rücksetzer könnte ausfallen, wenn die Akteure, die hier auf der Käuferseite auf eine Gelegenheit warten, die Geduld verlieren. Dazu wäre es wichtig, dass Dialog Semiconductor diese Woche im Plus beendet, über dem Vorwochen-Schlusskurs, der bei 21,67 Euro lag. Das wäre ein sehr positives Signal, das auch aus charttechnischer Sicht wertvoll wäre, denn:

Sie sehen in diesem Chart auf Wochenbasis, dass dieser Sprung den Kurs über die wichtige Widerstandslinie um 21,50 Euro getragen hat. Über eine Linie, die zugleich die Nackenlinie einer umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter-Formation ist, die im Fall einer jetzt nicht nachlassenden Aktie als bezwungen und die Trendwende aus charttechnischer Sicht als vollendet gelten würde. Ein guter Grund für die Bullen, jetzt bloß nicht nachzulassen!

 

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Allianz: Dieser Chart macht nur die Bären optimistisch

Das ansonsten die Risiko-Listen dominierende Thema der aggressiven US-Handelspolitik betrifft den Versicherungskonzern Allianz (ISIN: DE0008404005) eher nicht. Aber dass die Aktie deswegen zu einem „sicheren Hafen“ würde, könnte man anhand dieses Charts auf Wochenbasis nicht unterstellen. Seit Januar geht es auch hier abwärts. Moderat und immer wieder von Gegenbewegungen durchzogen, aber die grobe Tendenz weist nach unten. Wo liegt das Problem?

Das findet sich in zwei Bereichen. Zunächst ist es natürlich der schwache Gesamtmarkt, der auch an der Allianz zerrt. Zum anderen aber sind es die Anleihekurse. Steigende Zinsen in den USA, aber auch in Italien, drücken den Kurs bestehender Bonds. Und die lagern in den Depots der Allianz reichlich, als Versicherer muss man das Geld der Kunden ja irgendwie anlegen. Dass es zugleich nicht zur Zinswende innerhalb der  Eurozone kommt und die Perspektive auf höhere Renditen in Deutschland damit düster sind, bedeutet ein Renditeproblem. Würde sich das ändern, hätte eine Aktie wie die Allianz eine Menge Luft nach oben. Aber die EZB macht bislang keine Anstalten, dahingehende, vage Andeutungen wirklich umzusetzen. Daher sollte man das, was dieser langfristige Chart an Risiken auf der Unterseite zeigt, durchaus ernst nehmen. Sehen wir hin:

 

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Die Aktie hatte im September einen Befreiungsschlag versucht, lief über die 200-Tage-Linie und sogar kurzzeitig über die mittelfristige Abwärtstrendlinie hinaus. Aber Sie sehen: In beiden Wochen, in denen die Allianz über diese Linie hinaus lugte, wurde sie am Ende doch wieder darunter gedrückt. Er folgte in der vergangenen Woche ein herber Abverkauf, der den Kurs dorthin zurückwarf, von wo aus der Versuch, sich nach oben abzusetzen, gestartet wurde. Derzeit läuft zwar ein erneuter Anlauf, den Kurs wieder in höhere Gefilde zu tragen, aber besonders dynamisch kommt der nicht daher. Entscheidend ist, was das Risiko eines größeren Abwärtsschubes angeht, die Linie bei 170 Euro:

Sie sehen: Diese Linie ist durch das bisherige Jahrestief zur Halbjahreswende definiert, war aber schon vorher eine wichtige Chartmarke in Form zweier sehr markanter Zwischenhochs aus dem Jahr 2015. Da darf die Aktie nicht durch … ansonsten wäre es allemal drin, dass die untere Begrenzung des hier im Chart dick schwarz markierten Abwärtstrendkanals, der bis in das Jahr 2011 zurückreicht (damals war die Aktie noch unter 60 Euro zu haben), getestet würde. Und die liegt derzeit nur bei 147 Euro!

 

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Siltronic: Vorsicht, das sieht nicht gut aus … wären 70 Euro denkbar?

Der TecDAX legte in den letzten Tagen eine beeindruckende Rallye hin. Ob das am Ende nicht mehr als eine scharfe Gegenbewegung auf einen vorherigen, noch schärferen Abwärtsimpuls wird, sei für den Moment dahingestellt. Was die Aktie des Halbleiterindustrie-Zulieferers Siltronic (ISIN: DE000WEAF3001) angeht, ist vor allem interessant, dass diese Aktie von den Rückkäufen der Akteure im deutschen Tech-Sektor wenig berührt wurde: Die Aufwärtsdynamik war mäßig, aber kaum begann der TecDAX ein wenig wackliger zu werden, wurde bei Siltronic schon wieder kräftig draufgehauen. Das wirkt vom aktuellen Chartbild her, als wäre da noch einiges an Luft nach unten vorhanden.

Die Aktie stoppte ihre Gegenreaktion gestern genau auf Höhe derjenigen Chartmarke, die man als typischen Punkt erwarten durfte, an dem die Leerverkäufer, die „Bären“, ihre Stellungen verteidigen würden: an der 20-Tage-Linie. Sie war der nächstgelegene charttechnische Widerstand – genau da hätten die Käufer Zeichen setzen müssen. Die Zeichen setzte indes das andere Lager. Jetzt, noch nicht einmal zum Ende dieser Handelswoche, notiert die Aktie dort, wo sie die Woche begann … und zehn Euro unterhalb des erst gestern erreichten Hochs der Gegenbewegung. Das wirkt, als wäre diese Aktie auch bei denen, die jetzt im TecDAX auf Chancen-Jagd gehen, von der Liste verschwunden. Was nicht unbedingt überraschend wäre, denn:

 

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Die gesamte Chipbranche und die mit ihr verbundenen Unternehmen, so eben z.B. auch Aixtron oder Siltronic, sind derzeit nicht gefragt, weil man sich um die mittelfristige Wachstumsperspektive sorgt. Und man weiß eben, wie extrem die Gewinne gerade der Zulieferer auf konjunkturelle Veränderungen reagieren – in beide Richtungen. Dieser Chart auf Wochenbasis zeigt, dass die Siltronic-Aktie noch vor zwei Jahren um 25 Euro notierte … und das war damals keine Phase, in der die Halbleiterindustrie eine Krise gesehen hätte, damals war nur der Wachstumszyklus in einem früheren Stadium. So gesehen argwöhnt man nicht zu Unrecht, dass für Siltronic noch viel Luft nach unten wäre, falls sich die Befürchtungen bestätigen sollten, dass der Zenit des Wachstums bei den Chipherstellern überschritten ist. Aber dürfte nicht der einzige Grund für diesen Druck auf den Kurs sein … und der andere könnte zumindest die Chance bedeuten, dass da nach oben eventuell doch etwas gehen kann:

Der morgen anstehende Options-Abrechnungstermin an der Terminbörse kann die Aktie kurzfristig besonders drücken, denn hier dürfte das Interesse an einer Abrechnung der Optionen am unteren Ende der Handelsspanne groß sein. Was hieße: Die Aktie könnte ab der kommenden Woche wieder steigen. Nur: Darauf einfach auf Verdacht zu setzen wäre brandgefährlich. Sollte der Kurs weiter nachgeben, wäre ein Anlauf in den Bereich der Supportzone um 70 Euro wahrscheinlich. Und ob es auf der Oberseite zu mehr reicht, als sich in der zwischen 107,75 und 117,05 Euro gelegenen, massiven Widerstandszone festzufahren, ist fraglich.

 

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E.ON: Von wegen sicherer Hafen

Wenn die Aktienmärkte mal wieder zu Fallobst werden, kann es nicht schaden, sich auf defensive Aktien zu konzentrieren, sagt man. Aktien von Unternehmen, die mit den Gründen der fallenden Kurse, z.B. dem Handelskrieg, dem BrExit oder der Problemen um und mit der Türkei und Italien nichts zu tun haben. Die auch im Fall schwächeren Wachstums seitens Umsatz und Gewinn nicht allzu sehr betroffen wären. Aktien wie die Energieversorger, z.B. wie E.ON (ISIN: DE000ENAG999). Doch der Chart zeigt: Mit der Hoffnung, dort einen „sicheren Hafen“ vorzufinden, war es in den letzten Wochen Essig.

Die Marktteilnehmer können derzeit einfach nicht absehen, wie es hier läuft bzw. weitergeht. Die Probleme bei Branchenkollege RWE, dieses Hin und Her um Nord Stream 2, die problematischen Bindungen zu innogy und Uniper, die nicht klar erkennbare Marschrichtung der Bundesregierung in Sachen Energie … man fühlt sich, als würde man hier durch dichten Nebel marschieren. Und das wiederum führte dazu, dass E.ON im Zuge der allgemeinen Marktschwäche keinen Sonderstatus bekam: Die Aktie fiel wie alle anderen auch. Zur Freude derer, die hier Short sind:

 

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Seit Beginn der zweiten Jahreshälfte werden die Abwärtstrends der Aktie sukzessive steiler. Die 200-Tage-Linie ist längst gebrochen und wurde durch einen vergeblichen Versuch, sie zurückzuerobern, Ende September als Widerstand bestätigt. Derzeit versucht man sich Hand in Hand mit dem Gesamtmarkt an einer Gegenbewegung nach oben, aber:

Erst, wenn das September-Tief, die steile August-Abwärtstrendlinie und die 20-Tage-Linie, die zusammen im Bereich 8,53/8,65 Euro eine Widerstandszone bilden, überwunden würden, wäre zumindest ein kurzfristiges Trading-Signal auf der Long-Seite gegeben. Sollte E.ON unterhalb dieser Zone aber wieder nach unten abdrehen, wäre das bisherige, im Februar markierte Jahres-Verlaufstief bei 7,88 Euro ein durchaus mögliches Kursziel des derzeit noch alles im Griff behaltenden Bären-Lagers.

 

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