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Märkte trotzen Brexit-Angst – Trends zeigen dennoch nach unten!

Guten Tag liebe Anlegerinnen und Anleger,

Government Shutdown, harter Brexit, … momen­tan präsentieren sich die Börsen rund um den Globus wiedererstarkt. Ging das Jahr 2018 noch als eines der schlechtesten in diesem Jahrtausend in die Geschichte ein, scheint sich 2019 Besse­rung einzustellen. Aber Vorsicht:

Sie als erfahrene Anleger wissen, dass sich Börsenkurse immer in Trends bewegen. Aufwärtstrends, Abwärtstrends, Seitwärtstrends. Dabei haben solche Trends solange Bestand, bis es zu einem Trendwechsel kommt. Derzeit zeigen die übergeordneten Trends in Europa seit Februar 2018 nach unten. An der Wall Street gel­ten seit September 2018 Abwärtstrends. Und erst wenn die da­für maßgeblichen Widerstände überboten werden, schalten die Trends wieder auf grün.

Wie Sie wissen, orientieren wir uns bei unserem Millionen-Projekt an den Trends und die zeigen ganz einfach unten. Wenn Sie mich nach meiner Einschätzung fragen, halte ich einen nochmaligen Rücksetzer für wahrscheinlich, da die Umkehrformation noch nicht ausgeprägt genug war. Ich rechne daher in den kommenden Tagen mit einer Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung, ehe es dann vermutlich im März zum entscheidenden Dreh kommt.

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Ihr

Nils Schröder

Chef-Redakteur Projekt: Börsenmillion

Über den Autor

Nils Schröder ist Börsianer durch und durch. Seit mittlerweile rund 15 Jahren beschäftigt sich Schröder mit den Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Bei dem einzigartigen Projekt: Börsenmillion können alle Teilnehmer auf seinen erfolgserprobten Ansatz zurückgreifen, der herausragende Ergebnisse erwarten lässt.

Spirale dreht sich weiter – Nichts mehr da von Erhards Disziplin!

Guten Tag liebe Anlegerinnen und Anleger,

„jede Mark, die ich ausgebe, muss ich vorher auch verdienen“ – dieses Bonmot wird Ludwig Erhard zugeschrieben. Eigentlich logisch und für jeden Unternehmer und Privataushalt unentbehrlich. Nun sind Staaten keine Privataushalte und schon gar keine Unternehmen, aber dennoch…

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 hat Deutschland 368 Mrd. Euro an Zinskosten gespart, Frankreich 350 Mrd. und Italien 262 Mrd. Euro. Doch während Deutschland diese Einsparungen zumindest zum Teil zum Schuldenabbau nutzt, möchte Italien sein Defizit sogar ausweiten. Ich bin nicht sicher, was bei einem Zinsanstieg (die Fed hat die Leitzinsen bereits mehrfach angehoben…) passiert und ich habe keine Vorstellung, wie dieses Szenario endet, aber dass ein exzessives Schuldenmachen nicht gesund sein kann, weiß eigentlich jedes Schulkind. Deshalb:

Geldwerte wie Sparbuch oder Lebensversicherungen sind in der heutigen Zeit keine Alternative. Einzig Sachwerte bieten ein gewisses Maß an Sicherheit. Daher noch einmal eine Mahnung von mir: Verstehen Sie Korrekturen nicht als Übel, sondern als Chance in gut funktionierende Unternehmen zu einem günstigen Kurs einzusteigen.

 

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Nils Schröder

Chef-Redakteur Projekt: Börsenmillion

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Nils Schröder ist Börsianer durch und durch. Seit mittlerweile rund 15 Jahren beschäftigt sich Schröder mit den Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Bei dem einzigartigen Projekt: Börsenmillion können alle Teilnehmer auf seinen erfolgserprobten Ansatz zurückgreifen, der herausragende Ergebnisse erwarten lässt.

2019 als Umkehrjahr – Die Wende kommt im Frühjahr!

Guten Tag liebe Anlegerinnen und Anleger,

möglicherweise haben Sie sich beim Lesen der heutigen Überschrift Ihrem Nachmittagskuchen verschluckt. Natürlich haben die Zeilen einen mutigen Unterton, doch Vieles spricht für den von uns favorisierten Verlauf der Börsen in den kommenden Monaten. Sie wissen:

Während die Wall Street im September noch einmal neue Allzeithochs markieren konnte, befinden sich die europäischen Aktienmärkte unter dem Strich seit rund zehn Monaten in einer Baisse. Das Minus im DAX beträgt mittlerweile rund 20%. Angesichts der angeschlagenen Charttechnik und der zahlreichen Ängste, die derzeit wieder geschürt werden, gehe ich davon aus, dass die Märkte ihre Schwächeperiode noch bis ins Frühjahr hinein fortsetzen. Der März war in der Vergangenheit häufig ein Trendwendemonat. Deshalb:

In den kommenden Wochen liegen die Gewinnchancen klar auf der Baisse-Seite. Unsere Puts sind bereits sehr gut angelaufen, eröffnen aber bis in den Februar hinein sogar Verdopplungschancen. Wir werden diese Positionen demnächst ausbauen. Vermutlich zum Ende des 1. Quartals gilt es dann, neue langfristige Hausse-Positionen aufzubauen.

 

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Nils Schröder

Chef-Redakteur Projekt: Börsenmillion

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Nils Schröder ist Börsianer durch und durch. Seit mittlerweile rund 15 Jahren beschäftigt sich Schröder mit den Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Bei dem einzigartigen Projekt: Börsenmillion können alle Teilnehmer auf seinen erfolgserprobten Ansatz zurückgreifen, der herausragende Ergebnisse erwarten lässt.

Barrick Gold: Ein „Top Pick“ für 2019?

Viele Investoren sind überzeugt: Das miserable Aktienjahr 2018 wird von einem deutlich besseren 2019 abgelöst. Die Achillesferse dieser Hoffnungen ist indes, dass es eben nur Hoffnungen sind. Seit die derzeitige US-Regierung im Amt ist, hat sich die Perspektive für die Weltwirtschaft Monat für Monat mehr eingetrübt. Der Unfrieden nimmt zu. Und der Effekt der Steuersenkungen, des einzigen Großprojekts, das die Regierung Trump in zwei Jahren wirklich zuwege brachte, ist bereits verpufft, die Nebenwirkungen jedoch beginnen schon jetzt. Und das ist den Investoren sehr wohl bewusst.

Zu hoffen, dass doch alles irgendwie von alleine besser wird, das hat schon 2008/2009 nicht funktioniert. Und viele erkennen, dass diese extremen Rallyes an der Wall Street, die derzeit aus dem Nichts auftauchen, nurmehr Ausdruck der Verzweiflung der Zocker ist, die sich im Zuge der vorherigen, immensen Abwärtsbewegung komplett verspekuliert haben und alles auf eine Karte setzen. Wobei die Dimension dieser Rallyes, bei denen der altehrwürdige Dow Jones binnen Stunden Distanzen zurücklegt, die vor nicht allzu langer Zeit die normale Handelsspanne eines ganzen Monats waren, deutlich macht, dass es sich hier keineswegs um kleine Anleger handelt. Das ist ein Szenario, in der die Gefahren noch zunehmen. Ein Szenario für Gold. Und für Goldminenaktien wie dem kanadischen Minen-Riesen Barrick Gold (ISIN: CA0679011084).

 

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Auffällig war, dass der Goldpreis im Zuge der Super-Rallyes der US-Aktien am Donnerstag und Freitag nur ganz kurzzeitig an Boden verlor. Diejenigen, die bei Gold jetzt Long sind, bleiben dran, lassen sich von diesen wirren Kursschüben der Aktienindizes nicht beirren. Das ist ein sehr bemerkenswertes Signal. Eines, das darauf hindeutet, dass die kommenden Monate für Gold noch einiges an Potenzial bereithalten. Und damit erst recht für die Minenaktien. Denn da wirkt ein steigender Goldpreis ja mit einem Hebel, weil deren Gewinn erst auf Höhe der Förderkosten einer Feinunze Gold beginnt.

Dementsprechend lohnt es, gerade den Minenriesen Barrick Gold im Auge zu behalten. Zumal er unmittelbar vor einem mittelfristig relevanten, markant bullishen Signal steht. Sie sehen in diesem Chart auf Wochenbasis, dass Barrick Gold im Begriff ist, eine zweieinhalb Jahre alte Abwärtstrendlinie zu überwinden. Diese Linie bildet mit der Widerstandszone im Bereich 13,40/14,00 US-Dollar eine massive Hürde. Wenn es gelingt, diesen Widerstandsbereich mit Schlusskursen über 14,25 US-Dollar hinreichend deutlich zu überwinden, wäre der Weg nach oben erst einmal frei. Und wenn sich die Rahmenbedingungen für die Investoren tatsächlich weiter eintrüben, wäre die Chance, dass Barrick Gold zu einem der Top Picks des kommenden Jahres wird, sehr gut!

 

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Zalando: Ein Boden auf Abruf

Jahrelang waren die Anleger optimistisch geblieben. Immer wieder hatte zwar das Umsatzwachstum des Online-Händlers Zalando (ISIN: DE000ZAL1111) überzeugt, aber die Gewinne enttäuscht. Es blieb einfach zu wenig hängen, teilweise zahlte man glatt drauf. Aber die Hoffnung wirkte unerschütterlich, dass sich das deutlich ändern werde, wenn Zalando erst einmal die nötige Größe und Marktmacht erreicht hat. Aber noch ist dieses Ziel nicht erreicht, immer noch nicht. Und jetzt verließ die Anleger der Mut, jetzt mehren sich die Schwarzseher, haben die Baren die Aktie im Griff:

Die Jahresbilanz von Zalando ist eine Kurshalbierung. Aber das müsste, sollte doch langsam des Elends genug sein … oder nicht? Nicht zwingend. Zalando spielt das „Amazon-Prinzip“. Erst wird ohne Rücksicht auf Gewinnerzielung gewachsen. Und dann, wenn die Positionierung im Markt stabil und unangreifbar ist, dann werden die Gewinne eingefahren. Bei Amazon hat das funktioniert. Aber es muss eben nicht immer wieder klappen. Gerade weil Amazon jetzt ein Moloch ist, in dessen Schatten man sich arrangieren muss … und das in nahezu jedem Bereich des Handels. Und noch weiß man nicht, ob das Weihnachtsgeschäft für Zalando ein gutes war, eines, das die Investoren zurückbringt.

 

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Man darf vermuten, dass Zalando im Januar noch vor den offiziellen Bilanzdaten Tendenzen mitteilen wird. Bis dahin könnte die Aktie erst einmal stabil bleiben, im Einzugsbereich der Supportzone 22,80/24,00 Euro pendeln. Aber es wird eben ein Boden auf Abruf sein. Denn es reicht eben nicht, wenn der Umsatz neue Rekorde erreicht hat, was wohl der Fall sein wird. Es muss etwas verdient worden sein, um die Leerverkäufer davon abzuhalten, sich Zalando erneut vorzuknöpfen, das bisherige Allzeittief bei 17,50 Euro anzugehen. Und noch ist es völlig offen, ob die Anleger erleichtert aufatmen oder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen werden, daher: Vorsicht bleibt geboten!

 

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Aixtron: Kann das der Boden sein?

Mit einem Zugewinn von 4,3 Prozent gehört die Aktie des Anlagenbauers und Chipindustrie-Zulieferers Aixtron (ISIN: DE000A0WMPJ6) heute zu den großen Gewinnern im TecDAX. Was die Jahresbilanz nicht heilen konnte, die bleibt klar negativ. Gegenüber dem Jahresende 2017 (11,58 Euro), vor allem aber in Relation zum am 19. März bei 19,75 Euro markierten Jahreshoch. Natürlich hoffen die Investoren, dass 2019 ein wieder deutlich besseres Jahr wird. Aber wie steht die Chance dafür?

Sie wäre dann gut, wenn sich die dunklen Wolken über den Wachstumsperspektiven wieder verziehen würden. Was hieße: Umgehende Beendigung des Handelskriegs mit Regelungen, die nicht nur für die USA von Vorteil sind. Und eine berechenbare, die Spur haltende US-Politik. Dann würde das Konsumwachstum wieder anziehen können, die Nachfrage nach Chips beleben und damit das Risiko deutlich verringern, dass die Chiphersteller Investitionen zurückstellen oder gar streichen, wie sie der Erwerb der von Aixtron hergestellten Beschichtungsanlagen bedeuten würde. Aber:

 

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Momentan ist all das eben die weniger wahrscheinliche Variante für das kommende Jahr. Weshalb die Anleger die Aktie bereits „vorsorglich“ verkauft bzw. die Leerverkäufer sie unter Druck gesetzt haben. Das heißt zwar, dass das Abwärtspotenzial nicht mehr so gewaltig sein dürfte, weil schon viel Negatives in den Kurs eingepreist wurde. Aber auch, wenn der Spielraum im Fall eines Scheiterns der derzeitigen Bodenbildung durch Closings unter 7,64 Euro dann nicht unbedingt groß sein müsste: Da nicht mehr Short zu gehen hieße nicht, dass man im Umkehrschluss jetzt sorglos einsteigen könnte. Sechs, sieben Euro, das wären allemal Kurslevels, die dann erreichbar wären. Man darf nicht vergessen, dass Aixtron noch vor zwei Jahren bei nur drei Euro notierte. Fazit:

Ja, es kann sein, dass Aixtron gerade einen tragfähigen Boden ausbildet, aber noch muss man das „kann“ dick unterstreichen. Erst, wenn die Aktie mit Schlusskursen über 9,00 Euro signifikant über den Kreuzwiderstand aus der November-Abwärtstrendlinie und der 20-Tage-Linie hinauskäme, wäre die Chance, dass dieser Boden hält, zumindest so hoch, dass man sich einen Long-Trade mit kleinem Kapitaleinsatz überlegen könnte.

 

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Wirecard: Das ist ein Strohhalm, mehr nicht

Einige Medien berichteten heute Morgen, die Wirecard-Aktie (ISIN DE0007472060) würde von Übernahmespekulationen höher gezogen. Das allerdings ist eine recht ambitionierte Aussage. In einem Interview sagte der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens, dass er persönlich damit rechne, dass bald ein internationaler Konzern Wirecard kaufen wolle. Das ist eine persönliche Meinung einer einzelnen Person und absolut nichts Konkretes. Sicher, für diejenigen, die sich sorgen, dass die Wirecard-Aktie über die charttechnische Klippe fallen könnte, an der sie derzeit balanciert, ist es ein Strohhalm, den man gerne ergreift. Aber:

So etwas ist gemeinhin nichts, das vorhält, solange da nicht konkrete Fakten auftauchen, die Ross und Reiter nennen. Wenn etwas Wirecard aus der charttechnischen Gefahrenzone ziehen kann, dann sind es starke Ergebnisse für das jetzt endende vierte Quartal, idealerweise noch besser als erwartet, und eine Aufhellung der derzeit negativen, äußerst nervösen Grundstimmung am deutschen Aktienmarkt. Und auch, wenn Wirecard zum Jahresabschluss zulegt und zu der 2018 durchaus überschaubaren Zahl der Aktien gehört, die einen guten Gewinn im Jahressaldo vorweisen können:

 

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Für die Wende reicht dieses Plus noch nicht. Die absolute Mindestanforderung selbst für spekulative Long-Trades wäre ein Schlusskurs über der aktuell bei 134 Euro verlaufenden 20-Tage-Linie. Bei 142,30 Euro käme dann als nächste Hürde das obere Ende der derzeitigen Handelsspanne. Und erst, wenn Wirecard die 200-Tage-Linie bei 146 und das Oktober-Tief bei 148 Euro zurückerobert hätte, wäre die Kuh auch mittelfristig vom Eis. Das kann gelingen. Aber es muss nicht.

Denn solange die Marktstimmung negativ bleibt, betrachtet man relativ hohe Kurs/Gewinn-Verhältnisse mit Skepsis. Im Spätsommer hatte man das noch nicht als Problem gesehen. Aber seither hat sich die Perspektive des Wachstums weltweit eingetrübt. Und wenn der Motor dieser Eintrübung, in Washington gelegen, nicht beginnt, wieder rund zu laufen, kann die von vielen erhoffte Stimmungsaufhellung ausbleiben. Man sollte daher die Unterseite der Kursspanne bei 124,40 Euro besser nicht aus den Augen lassen. On nun als Stop Loss Long oder als Sprungbrett für Short-Trades: Sollte Wirecard diesen Level unterschreiten, besteht Handlungsbedarf!

 

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Turbulentes Jahr 2018 – 2019 wird ein Super-Jahr

Guten Tag liebe Anlegerinnen und Anleger,

das Jahr 2018 biegt auf die Zielgerade, wobei die verbleibenden Stunden vermutlich nicht mehr viel an dem Gesamtergebnis der Börsen ändern dürften – sofern nicht etwas völlig Außergewöhnliches passiert. Dabei hatten es die vergangenen Monate wirklich in sich. Konkret:

Die Aktienmärkte gingen vergangenen Monaten durch ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle. Im Februar markierten die Börsen noch neue Höchststände auf breiter Front, ehe die Kurse auf eine erste Korrektur einleiteten. Zumindest die US-Indizes konnten diesen Rückschlag aber zügig wieder aufholen und markierten im September noch einmal neue Allzeithochs. Seitdem gelten allerdings an nahezu allen Börsen massive Abwärtstrends. Das bedeutet:

Nach dem Hin-und-Her der vergangenen Monate winken für 2019 nun wieder klare Trends. Wir rechnen mit fallenden Kursen bis ins Frühjahr hinein und einem Tief im März. Anschließend sollten die Märkte zu einer kräftigen Aufholjagd ansetzen, sodass die Börsen ab April von steigenden Notierungen geprägt sein dürften. Ihnen und Ihrer Familie einen guten Rutsch und ein gesundes
2019.

 

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Nils Schröder

Chef-Redakteur Projekt: Börsenmillion

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Nils Schröder ist Börsianer durch und durch. Seit mittlerweile rund 15 Jahren beschäftigt sich Schröder mit den Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Bei dem einzigartigen Projekt: Börsenmillion können alle Teilnehmer auf seinen erfolgserprobten Ansatz zurückgreifen, der herausragende Ergebnisse erwarten lässt.

Daimler: Neues Jahr, neue Chance?

Der Abrechnungstermin an der Terminbörse hat die Aktie gezielt gedrückt, dachte man. So gesehen wäre heute, nachdem dieser Termin am Freitag über die Bühne ging, ein idealer Moment gewesen, um Daimler (ISIN: DE0007100000) wieder nach oben in Marsch zu setzten, um an der Bodenbildung „zu arbeiten“. Aber der Schuss ging nach hinten los. Trotz der gewaltigen Rallye am Mittwochabend in den USA. Daimler startete kaum höher und fällt seither. Viel Luft ist nicht mehr bis zum bisherigen Tief der Abwärtsbewegung bei 45,07 Euro. Heißt das, dass die Baisse weiter geht, noch tiefere Levels ausgelotet werden?

Das kann es heißen, aber eine Chance wäre da noch: der morgige Jahresultimo. Es liegen nur zwei Tage zwischen dem „Hexensabbat“, der Abrechnung der Optionen und Futures (am vergangenen Freitag) und dem letzten Handelstag des Jahres am morgigen Freitag. Wenig Zeit, um „Window Dressing“ zu betreiben. Fonds weisen zum Jahresende ihre Performance aus. Kein Zuckerschlecken nach diesem schwachen Börsenjahr. Aber auch, wenn man da nicht glänzen kann, allzu dumm mag man da nicht dastehen. Daher neigen Fonds dazu, die großen Verlierer eher zu verkaufen und mehr Gewinner ins Depot zu nehmen. Ein Vorgang, der den Spitznamen „Window Dressing“ trägt. Und der ein Grund sein kann, warum Daimler heute, einen Tag vor Torschluss 2018, so mies dasteht. Denn:

 

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2018 war für die Aktie eine einzige Abwärtsbewegung. Das Jahreshoch wurde im Januar bei 76,48 Euro erreicht. Seither gab es nur „bad news“. Und das Damoklesschwert möglicher US-Strafzölle ist noch keineswegs verschwunden. Kein Wunder, dass man bei den Fonds eine Aktie wie Daimler dann eher untergewichtet sehen will, wenn es morgen zum Handelsende darum geht, die Karten auf den Tisch zu legen. Was wiederum hieße: Ab der kommenden Woche, mit dem Start ins neue Jahr, könnte sich das Blatt wenden. Aber!

Auch, wenn Daimler dann eine Chance hätte, wieder eingesammelt zu werden: Sie sehen im Chart, wie dicht gestaffelt die Widerstände oberhalb der aktuellen Handelsspanne sind. Wer auf eine Erholung setzt, tut das in intakten Abwärtstrends und hätte damit die Chancen gegen sich. Im Auge behalten kann und sollte man Daimler allemal. Aber es müsste mehr kommen als eine Gegenbewegung an die mit der 20-Tage-Linie bei 48,16 Euro beginnende, bis 54,82 Euro reichende, massive Widerstandszone, um hier ein wirklich vertrauenerweckendes bullishes Signal zu generieren!

 

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Evotec: Falsche Richtung? Ja, aber …

Man mag es gar nicht glauben: Evotec (ISIN: DE0005664809) ist zur Mittagszeit der zweitschwächste Wert im TecDAX. Und das, obwohl das Unternehmen gerade erst letzte Woche seine Ergebnisprognose für das endende Jahr angehoben hat. Und das nicht  ein bisschen, sondern satt: Statt der bislang angepeilten 30 Prozent soll die Gewinnsteigerung jetzt um 45 Prozent liegen. In einem Umfeld, in dem sich Gewinnwarnungen die Klinke in die Hand geben, sind das wirklich „good news“. Und es ist die Bestätigung, dass man bei Evotec weiß, was man tut. Geschickte Akquisitionen und Kooperationen lassen das Biotechunternehmen wachsen. Und das gelingt mit beeindruckender Konstanz. Und was tun die Anleger?

Sie verkaufen, statt zu kaufen. Falsche Richtung? Mittelfristig ohne Zweifel, ja. Aber es stellt sich auch die Frage, ob es da wirklich allzu viele gibt, die die Aktie verkaufen, weil sie ihr nichts zutrauen oder ihnen gar die Anhebung der Gewinnprognose zu dünn war. Es ist wahrscheinlicher, dass es die Leerverkäufer, die „Bären“ sind, die gerade ihre nächste Attacke reiten. Und die wissen: Wenn eine Aktie auf positive Nachrichten hin unter Druck kommt, ist die Wirkung umso höher, die Chance, die Käufer komplett zu demoralisieren und dadurch Supportlinien durchbrechen zu können, hoch. Und genau das wird jetzt versucht:

 

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Evotec hatte vor Weihnachten zwar marginal unter der 200-Tage-linie geschlossen, die aber von tieferem Niveau aus fast wieder erreicht, das konnte man als „gehalten“ ansehen. Es hätte das Sprungbrett zu einer Gegenreaktion nach oben werden können, womöglich die Basis eines neuen Aufwärtsimpulses. Den Bullen genau in einem solchen Moment den Boden unter den Füßen wegzuziehen, ist ein typisches Verhalten der Leerverkäufer. Und damit haben sie jetzt den Schlüssel zu einem auch mittelfristig relevanten Shortsignal in der Hand:

Wenn es gelingen sollte, die aktuell im Feuer stehende Mai-Aufwärtstrendlinie zu durchbrechen, wäre die Chance, dass sie die Evotec-Aktie auch noch zügig bis zum Oktober-Tief bei 15 Euro nach unten durchreichen können, hoch. Und auch, wenn es gelingen sollte, diese Linie zunächst zu halten, wäre noch Vorsicht angeraten. Erst, wenn Evotec wieder über der derzeit bei 18,57 Euro verlaufenden 20-Tage-Linie schließen würde, wäre die Gefahr gebannt, dass der Kurs seine Abwärtsbewegung mit neuem Schwung fortsetzt.

 

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