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Blitzinfo: Die US-Notenbank zieht den Kopf ein!

Soeben veröffentlichte die US-Notenbank das Statement zu ihrer Sitzung von 14./15. Juni. Die Leitzinsen bleiben unverändert. Das war im Vorfeld keineswegs sicher gewesen, weil das Protokoll der vorherigen Notenbank-Sitzung (Ende April) auswies, dass die Mehrzahl der Mitglieder des FOMC (Federal Open Market Committee, das Entscheidungsgremium der US-Notenbank) der Ansicht waren, dass eine Leitzinserhöhung dann im Juni opportun wäre, wenn sich die US-Konjunktur weiterhin so positiv entwickeln würde wie dies im März und April der Fall war. Aber:

Statt sich auf die für Mai auf 4,7 Prozent gesunkene Arbeitslosenrate zu fokussieren, nahm man im Statement die erstaunlich geringe Zahl neuer, im Mai geschaffener neuer Arbeitsplätze (+38.000) zur Kenntnis, wenngleich man andererseits hervorhob, dass  sich die Wirtschaft ansonsten offenbar weiterhin gut entwickele. Dennoch, so hieß es sinngemäß, würde man der etwas eingetrübten Lage Rechnung tragen, indem man die Leitzinsen belasse, wo sie sind. Interessant dabei:

Es gab keinerlei Aussagen zu einem möglichen neuen Termin für eine Zinserhöhung.

Es gab keine Aussage, ob man Chancen und Risiken ausgewogen sieht oder nicht. Die Entwicklung der Weltwirtschaft oder die Abstimmung über den Verbleib in der EU in Großbritannien wurde nicht erwähnt. Das ist eher überraschend.

Esther George, das Mitglied des FOMC, das bei den beiden letzten Statements gegen die anderen Mitglieder stimmte, weil sie eine Zinserhöhung als nötig ansah, stimmt diesmal mit den anderen FOMC-Mitgliedern, d.h. die Entscheidung war einstimmig.

Die US-Notenbank nahm ihre Prognose für das Bruttoinlandsprodukt für das Gesamtjahr 2016 von 2,2 auf 2,0 Prozent zurück. Die Inflationsprognose wurde von 1,2 auf 1,4 Prozent für das Jahresende angehoben.

Sechs der zwölf FOMC-Mitglieder erwarten nur eine Zinserhöhung im gesamten Jahr 2016. Ende April hatte das nur ein Mitglied angenommen.

Fazit: Im Vorfeld der Pressekonferenz mit Fed-Chefin Yellen gleich um 20:30 Uhr lässt sich das Statement wie folgt zusammenfassen: Die US-Notenbank zieht den Kopf ein. Sie rudert vom vorherigen Säbelrasseln zurück und nimmt die zuletzt schwächeren Konjunkturdaten zur Kenntnis. Eine klare Reaktion der Märkte steht noch aus, hier sehen wir 20 Minuten nach Veröffentlichung des Statements nur kleinere, hektische Schwankungen um das vor 20 Uhr gesehen Niveau.

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