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BLICK ZURÜCK: DOUBLE TROUBLE 2013

Aus gegebenem Anlass werfen wir mal einen Blick in die nicht allzu entfernte Vergangenheit. Das erste Mal, als die Terminkombination eines US-Notenbank-Statements und eines Verfalltermins an den Terminbörsen für Aufsehen sorgte, war der Juni 2013. Was war damals passiert? Am 19. Juni sprach der damalige US-Notenbankchef Ben Bernanke erstmal aus, was danach zweieinhalb Jahre die Diskussionen bestimmen sollte: Den Ausstieg aus dem „billigen Geld“. Konkret sagte er, dass die US-Notenbank darüber nachdenke, angesichts der stabilisierten US-Konjunktur eine schrittweise Rückführung der Summen vorzunehmen, mit der man am US-Anleihemarkt für gezielt niedrige Zinsen sorgte.

ÜBERRASCHUNGEN SORGEN FÜR ÜBERREAKTIONEN

Dieser Prozess begann faktisch erst Monate später, wurde zur Jahreswende 2014/2015 abgeschlossen und mündete nach ewigem Hin und Her im Dezember nun in die erste Leitzinserhöhung in den USA seit vielen Jahren. Die Reaktion war, wie der Chart des Dow Jones zeigt, recht dramatisch. Der Index war gerade auf dem Weg nach oben, als ihn diese Nachricht schlagartig in den Sinkflug schickte. Der Grund:

Weniger „billiges Geld“ bedeutete weniger Unterstützung für den Aktienmarkt als angeblich einzige Alternative zu den unattraktiv niedrigen Anleihe-Zinsen. Dementsprechend reagierte man mit Verkäufen. Aber die fielen vor allem deswegen so heftig aus, weil die großen Akteure an der Terminbörse mit Blick auf die Abrechnung der Futures und Optionen am 21. Juni 2013 fest damit gerechnet hatten, dass diese irgendwo im Bereich von 15.300/15.400 Punkten stattfinden werde. Durch den plötzlichen Verkaufsdruck mussten sie sofort reagieren:

DIESES SZENARIO KANN SICH JEDERZEIT WIEDERHOLEN

Man musste sich absichern. Um massive Verluste zu vermeiden, weil die Abrechnung der Derivate auf einmal viel tiefer ablaufen würde, ging man in Futures Short. Diese Positionen sollten an Gewinn bringen, was man bei Optionen am Freitag an Verlusten würde hinnehmen müssen. Das dumme dabei ist eben nur, dass eben diese Absicherung durch Short-Positionen den Verkaufsdruck selbst ja noch intensiviert. Kann uns das erneut ins Haus stehen?

Natürlich, jederzeit … und somit auch morgen. Und das in beide Richtungen. Es kann auch ohne Überraschungen seitens der Notenbank rund gehen, aber käme von dort etwas Unerwartetes, dann wäre erst Recht „Double Trouble“ angesagt, wobei dann ebenso eine Rallye wie ein Abverkauf anstehen könnte, daher: Jetzt am besten ein wenig vorsichtiger agieren!

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