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BIP in Deutschland stark – treibt das den DAX?

Mit +0,4 Prozent ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im 2. Quartal 2016 deutlich stärker gestiegen als erwartet. Die Analysten hatten nahezu alle +0,2 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat soll das Wachstum nun sogar 3,1 Prozent betragen statt wie prognostiziert +1,5 Prozent. Seltsam, ein solcher Anstieg, nur, weil das BIP im 2. Quartal 0,2 Prozent höher liegt? Diese Zahlen muss man hinterfragen. Konkret finden sich zwei Punkte, die man im Hinterkopf behalten sollte:

Kalendarische Effekte

Zum einen gab es einen starken kalenderbedingten Einfluss zum Vorjahresquartal. Rechnet man den heraus, liegt das Wachstum im Jahresvergleich nur bei +1,8 Prozent. Was in den Medien aber nicht oder kaum kommuniziert wird, obwohl das Statistische Bundesamt extra darauf hinweist.

Zum anderen sei, so das Bundesamt, das Wachstum vor allem durch einen starken Export zustande gekommen. Dieser aber ist, wenn man ihn sich für die drei Monate April, Mai und Juni betrachtet, eigentlich das Sorgenkind gewesen. +0,1, -1,8 und -0,3 Prozent, das waren die Veränderungen, die für die Exporte in diesen Monaten ausgewiesen wurden. Durchaus also eine seltsam wirkende Datenlage.

DAX-Hürde Schlusskurs 2015

Ob diese Daten also den DAX über die aktuelle, fast unsichtbare Hürde bei 10.743 Punkten tragen werden, ist fraglich. Auch, wenn man momentan medial im „Bullenmodus“ ist und negative Nachrichten oft unter den Tisch fallen (siehe unser Bericht zu den heutigen Konjunkturdaten in China) um die positive Tendenz ja nicht zu stören: Noch tut man sich schwer.

Der DAX ist nach einer Rallye von 650 Punkten in wenig mehr als einer Woche markttechnisch kurzfristig überkauft und stößt bei 10.743 Punkten an den Schlusskurs des Jahres 2015 an. Seit Donnerstagmittag wurden mehrere Anläufe unternommen, diese Linie zu überwinden und damit auch in der Jahresbilanz in die Gewinnzone vorzustoßen. Noch ohne Erfolg. Es ist gut denkbar, dass das im Laufe des Nachmittags noch gelingt, aber nichtsdestotrotz ist der deutsche Leitindex jetzt ein wenig heiß gelaufen … Vorsicht wäre angebracht!

 

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