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Bayer: Würde man als Käufer jetzt in die Falle tappen?

Gerechnet vom Vorwochen-Tief hat die Bayer-Aktie (ISIN DE000BAY0017) jetzt bereits gut zehn Prozent Boden wettgemacht. Und die Analysten überschlagen sich mit „Kaufen“-Empfehlungen. Das klingt, als wäre Bayer jetzt ein Schnäppchen. Aber könnte der Schein nicht gewaltig trügen?

Das könnte er. Er muss nicht … aber das ist eben das Problem: Das kann man jetzt noch nicht ansatzweise absehen. Denn ob sich Schadensersatz- bzw. Schmerzensgeld-Zahlungen wegen Monsantos Glyphosat-Produkten zur Milliardenhöhe auftürmen oder nicht, ist unsicher. Es kann so kommen. Aber es muss eben nicht, wie gesagt. Das bedeutet, dass man als Investor durch dichten Nebel wandelt, wenn man sich überlegt, diesen aktuellen Level der Aktie als günstig einzustufen und zu kaufen. Und:

 

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Dass die Analysten jetzt reihenweise mit „Kaufen“-Ratings aufwarten, liegt vor allem daran, dass sie ihre Kursziele deutlich nach unten nehmen mussten, weil sie dem Einbruch der Aktie hinterher hinkten. Und da man nicht allzu heftig reagieren will, nimmt man das Ziel nur moderat herunter, woraus sich zwangsläufig ergibt, dass das Kursziel immer noch deutlich über dem aktuellen Kurs liegt. „Kaufen“ ist damit eher „technisch“ folgerichtig als ein Ausdruck von Erkenntnis, dass Bayer jetzt fundamental „billig“ wäre. Wenn sich das Glyphosat-Problem ausweitet, wäre sie es nämlich eher nicht. Und was die Charttechnik angeht, sehen wir bislang nichts anderes als eine Gegenreaktion:

Dass die Aktie momentan wieder über dem Jahrestief 2016 (82,16 Euro) notiert, hat nicht viel zu sagen. Wichtiger sind das vorherige 2018er-Tief bei 87,40 Euro und, entscheidend, die Kurslücke, die das erste Glyphosat-Urteil gerissen hatte. Die Aktie müsste diese bis 93,36 Euro reichende Lücke schließen und, besser noch, die 200-Tage-Linie sowie die aus dem Herbst 2017 stammende Abwärtstrendlinie überwinden, was Closings über 98 Euro erfordern würde. Erst dann wäre die Aktie charttechnisch wieder bullish einzuordnen. Alles, was sich darunter abspielt ist, so verlockend dieses niedrige Niveau auch sein mag, eine Gegenbewegung in einem intakten Abwärtstrend und damit auf der Long-Seite ein schwer eingrenzbares Risiko.

 

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