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Bayer: Ergebnis liegt auf dem Tisch – und nun?

Bayer hat heute Früh seine Quartalszahlen präsentiert und hinterlässt ein höchst gemischtes Gefühl bei den Investoren. Der Gewinn lag marginal über, der Umsatz marginal unter den Prognosen. Und genau so soll es weitergehen: Ein Tick mehr Gewinn als gedacht für 2016 insgesamt, der Umsatz hingegen wird etwas unter der Erwartung ausfallen, vermutet die Unternehmensführung. Das klingt ein wenig nach Non-Event. Aber ist die Aktie damit nicht trotzdem jetzt ein Kauf? Immerhin hätte sie gegenüber dem DAX allerhand aufzuholen.

Im Vergleich auf Jahressicht hat Bayer gegenüber dem 27. Juli 2015 um die 27 Prozent verloren, der DAX „nur“ etwa 7,5 Prozent. Da müsste doch jetzt Aufholpotenzial da sein? Nein, nicht zwingend. Denn auch, wenn Umsatz und Gewinn damit im Vergleich zum 2. Quartal 2015 nicht wesentlich anders sind, stört die Aktionäre doch diese fehlende Dynamik, die andere DAX-Unternehmen eben vorweisen können. Durchaus möglich also, dass Bayer auch nach diesem Zahlenwerk noch eine Weile als Mauerblümchen dasteht, es sei denn …

Erst müssen die Widerstände weg

… dass der Chart Kaufsignale generiert und die Aktie dadurch wieder in den Blickpunkt der Akteure rückt. Aber das dürfte momentan gar nicht so leicht sein. Sie sehen, dass Bayer sich momentan in einer Art Flaggenformation befindet. In der Mehrzahl der Fälle, wenngleich eben nicht immer, ist das eine Konsolidierungsformation innerhalb eines Abwärtstrends. Nur, wenn der Kurs diese Formation nach oben verlässt, wozu die Aktie etwa 97 Euro auf Schlusskursbasis erreichen müsste, wäre die Kuh kurzfristig vom Eis. Aber der Haken bei Bayer ist, dass dann bereits bei 102, 106 und 111 Euro mittelfristige Abwärtstrendlinien warten, die zusammen mit der bei 103 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie ebenfalls als Widerstände fungieren. Wir meinen:

Damit würden Schlusskurse über 97 Euro nur für spekulative, risikofreudige Akteure eine denkbare Basis für den Einstieg sein. Wer in solide Trends investieren will, sollte warten, bis die Aktie mit Schlusskursen über 111 Euro wirklich den Beleg erbringt, dass sie den Abwärtstrend der letzten 15 Monate abschütteln konnte.

 

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