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Banken-Stresstest: Müssen wir zittern?

Der Termin für die Veröffentlichung der Ergebnisse des diesjährigen Stresstests für europäische Banken erweckt den Eindruck, man müsse sich Sorgen machen: Freitag – also heute – um 22 Uhr. Wenn auch die Wall Street schließt und die europäischen Index-Futures ihren Handel beendet haben. Wartet man bis nach dem Handelsende, weil Schlimmes verkündet wird und man hofft, das Wochenende würde die Gemüter dann wieder beruhigen?

Man darf vermuten, dass man sich seitens der Europäischen Bankenaufsicht nur nicht den Vorwurf antun will, man habe durch einen unklugen Veröffentlichungszeitpunkt für Kursverwerfungen gesorgt. Denn ob die Marktteilnehmer diesen Stresstest wirklich ernstnehmen, ist fraglich. Das Problem ist: Die Kriterien, nach denen ein zu bestehendes Krisenszenario abläuft und zu bestehen ist, sind bekannt. Man kann sich also speziell auf diese Anforderungen hin vorbereiten. Banken, die das nicht hinbekommen, haben zwar wirklich ein Problem. Aber das heißt nicht, dass nicht einige oder sogar viele andere Geldhäuser trotzdem unter Wasser geraten, wenn eine krisenhafte Entwicklung anders abläuft als hier simuliert.

Überraschungen möglich, aber wohl nicht marktentscheidend

Was die Bankaktien selbst angeht, ist fraglich, ob da Nervosität nötig ist: Die Banken haben derart heftig an Boden verloren (siehe der untenstehende Chart des Euro Stoxx Banken seit 2006), dass ihr Gewicht in den europäischen Indizes so überschaubar ist, dass es DAX oder Euro Stoxx 50 wohl eher nicht entscheidend ins Wanken bringen würde, wenn es hier zu erneuten Abgaben käme.

Fazit: Fürchten sollte man sich aus der Warte heraus, dass die Banken überhaupt derart gefährdet sind. Das jahrelange „immer mehr“ hat sich zu einem Bumerang entwickelt, der hartnäckig in den Büchern der Geldhäuser feststeckt. Und Banken in Schieflage sind nun einmal imstande, die Wirtschaft insgesamt von den Füßen zu holen. Was die Ergebnisse dieser Ausgabe des Stresstests angeht, ist das Zittern indes tendenziell unnötig. Man wird schon dafür sorgen, dass die Finanzwelt nicht aufschreit … denn würde man ein solches Ergebnis veröffentlichen würde man ja gerade das anschieben, was man dringend vermeiden muss: Stress.

 

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