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Bank of England handelt – geht es jetzt durch die Decke?

Um 13 Uhr wurde die Entscheidung der Bank of England verkündet, den Leitzins auf ein Rekordtief von 0,25 Prozent zu senken. Seit 2009 hatte man den Zins bei 0,50 Prozent belassen und eigentlich über eine erste Zinsanhebung nachgedacht … bevor das EU-Referendum der Briten Ende Juni alles änderte. Und zwar so sehr, dass die Notenbank gleich noch eins draufsetzte und das 2012 auf Eis gelegte Anleihekaufprogramm wiederbelebte. Es sollten nun Anleihen im Gesamtvolumen von 70 Milliarden Pfund erworben werden, um den Markt zu stützen.

Basis dieses Maßnahmenpakets das nun, nachdem man in der direkt nach dem Referendum folgenden Sitzung noch nichts unternommen hatte, wegen der Anleihekäufe größer ausfällt als von der Mehrheit der Experten vorhergesehen, ist die Sorge, dass die britische Wirtschaft in den nächsten Jahren durch die Entscheidung, die EU zu verlassen, deutlichem Druck ausgesetzt sein werde. Die jüngsten Einkaufsmanagerdaten für Juli waren bereits schwächer ausgefallen. Die britische Notenbank reduzierte ihre Wachstumsprognosen nun deutlich, so für 2017 von zuvor 2,3 auf jetzt 0,8 Prozent.

Positive Reaktion womöglich kurzsichtig

Der Chart zeigt: Die Anleger am Aktienmarkt reagierten hocherfreut – zumindest vordergründig. Denn natürlich sackte das britische Pfund als Reaktion auf diese Maßnahmen durch, was den britischen Export stützt und die Tourismusindustrie obendrein. Aber nur dies und die niedrigeren Zinsen, die damit als Konkurrenz zum Aktienmarkt an Boden verlieren, sind Basis dieser kleinen Rallye. Ob die indes von Dauer sein wird, steht auf einem anderen Blatt, denn:

Dazu müssten die Investoren daran glauben, dass die Maßnahmen der Bank of England ausreichen werden, um die konjunkturelle Beule klein zu halten. Denn immerhin bedeutet weniger Wachstum auch niedrigere Unternehmensgewinne als die, von denen man zuvor ausgegangen war. Der Anstieg des FT-SE 100, Sie sehen es im Chart, hat seine Korrektur blitzschnell abgebrochen und ist an die bisherigen Rallye-Hochs gelaufen. So weit, so gut, aber:

Nicht ohne Stoppkurse mithalten

Jetzt ist damit auch die Widerstandszone aus den Zwischenhochs vom Sommer 2015 erreicht, an der der Index zuvor abgedreht hatte. Da müsste er durch, sprich über 6.860 Punkte hinaus, bevor der Weg aus charttechnischer Sicht wieder frei wäre. Das ist nicht unmöglich, aber momentan nicht wahrscheinlich genug, um hier nun neu einzusteigen oder zuzukaufen. Wir meinen: Wer drin ist, kann dabei bleiben, wir würden dazu aber einen Stoppkurs knapp unter das heutige Tagestief legen, für den Fall, dass die nun erst einmal abgebrochene Korrektur wieder einsetzt.

 

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