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Bad News aus China: Importe enttäuschen erneut

In China war der Handel bereits beendet, die europäischen Märkte erreichten die Zahlen kurz nach Handelsbeginn. Etwas später als erwartet kamen die Daten auf den Tisch … und etwas schlechter als erwartet waren sie auch noch: Die Exporte aus China fielen für den Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,8 Prozent (Prognose -4,1 Prozent nach -4,1 Prozent im Mai). Die Importe, für unsere heimischen Unternehmen die entscheidende Größe, gingen sogar um 8,4 Prozent gegenüber Juni 2015 zurück (Prognose -5,0 Prozent nach -0,4 Prozent im Mai). Warum sind die Import-Daten für uns wichtiger?

Für uns sind die Import-Daten entscheidend

Weil sie zeigen, wie sich der Warenfluss aus den anderen großen Wirtschaftsräumen, d.h. aus Japan, den USA und eben aus Europa, in Richtung China entwickelt. Geht es damit abwärts, verkaufen wir alle also weniger nach China. Man hatte im Frühjahr eigentlich gehofft, dass der bereits zwei Jahre währende Abstieg dieser Exporte nach China (bzw. eben aus chinesischer Sicht Importe ins Land) vorbei sei. Aber die Zahlen zeigen: Es geht weiter abwärts. Und das ist schlicht unerfreulich, denn China gehört zu den letzten verbliebenen Wachstumsmotoren, die auffangen, was wegen des mageren Binnenkonsums in Europa ansonsten an Wachstum fehlen würde.

Die nächsten „Big Figures“ folgen schon übermorgen!

Für China selbst ist das nicht zwingend negativ. Es kann ja sein, dass das Wachstum dort dennoch solide ist, aber mehr inländische Waren gekauft werden und deswegen weniger eingeführt wird. Auch die magere Entwicklung der Exporte aus China in den Rest der Welt kann durch einen stabilen Binnenkonsum aufgefangen werden. Das werden wir schon bald abschätzen können: Am Freitagmorgen stehen dann nicht nur das Bruttoinlandsprodukt für das gesamte 2. Quartal, sondern auch der Einzelhandelsumsatz und die Industrieproduktion für den Juni auf der Agenda.

HSCEI konnte noch nicht reagieren

Wie gesagt: Die heutigen Daten kamen erst gegen 9:30 Uhr, daher konnte man am chinesischen Aktienmarkt nicht mehr reagieren. Die Chance auf eine Trendwende als Ergebnis der momentan laufenden Bodenbildung bleibt erhalten, wie der von uns gestern bereits unter die Lupe genommene Hang Seng China Enterprises Index (HSCEI) zeigt, der sich heute mit +0,6 Prozent (aber eben in Unkenntnis der Import/Export-Daten) höher schob. Wobei: entscheidend ist nun ohnehin der Freitag mit seinem besonders großen und besonders wichtigen Konjunkturdatenpaket. Vorher ist alles, was dort passiert, als „vorläufig“ einzustufen!

 

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