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ARGUMENTE FÜR EINE SOMMER-RALLYE

Einem starken Dienstag folgt aktuell ein starker Beginn in den Mittwochshandel. Auf einmal scheint alles leicht zu sein. Wochenlang ging beim DAX nichts vor und nichts zurück. Doch jetzt auf einmal geht unser deutscher Leitindex ab wie eine Rakete. Natürlich, wenn man das Depot mit Aktien gut gefüllt hat, soll es einem recht sein. Und da findet sich nun sicherlich auch noch die eine oder andere Aktie, die man zukaufen könnte. Der Frühling ist endlich, wie er sein sollte, der Aktienmarkt desgleichen – was will man mehr?

Doch kein vernünftiger Anleger käme auf die Idee, das so einfach unbesehen zur Kenntnis zu nehmen. Wer nicht ein ums andere Mal auf der Nase landen will, schaut sich dergleichen wundersame Auferstehung genauer an. Denn erfahrene Börsianer wissen: Wenn das Fundament fehlt, kann es gut sein, dass solche Aufwärtsimpulse nicht weit tragen. Und dann würden sich Zukäufe schlicht nicht lohnen. Überlegen wir uns also mal, welche Argumente für eine Sommer-Rallye sprechen würden – und welche dagegen.

ZINSNIVEAU STÜTZT DEN AKTIENMARKT

Ein ganz wichtiges Element sind die Notenbanken und das Zinsniveau. Hier hätten die bullishen Anleger Rückenwind. Denn dass die Bank of Japan und die EZB ihren Kurs gezielt niedriger Anleihe-Renditen verändern könnten, ist nicht zu erwarten. Und je niedriger die Renditen bei Anleihen, desto weniger Kapital würde dorthin wandern statt in Aktien. Dass der andere „sichere Hafen“ in Form der Edelmetalle aktuell ebenfalls unter Druck steht, macht das Bild noch vorteilhafter. Die US-Notenbank könnte im Juni zwar zum zweiten Mal die Leitzinsen anheben. Aber das Niveau dort bleibt dennoch niedrig. Und die meisten Investoren interpretieren diese Maßnahme noch als eher unproblematisch, da man der US-Notenbank glaubt, dass das Wachstum in den USA so stark ist, dass eine Zinserhöhung nicht nur harmlos, sondern einem solideren Wachstum sogar zuträglich ist.

Solange man das Zinsumfeld als günstig ansieht, ist es auch weniger problematisch, dass die Umsätze und Gewinne vieler großer Unternehmen nicht den Erwartungen entsprechen. Denn da klemmt es in der Tat. Doch steigende Bewertungen sind eben solange nicht tragisch, wie man sie nicht als „zu teuer“ ansieht bzw. keine Alternative sieht. Dieses ansonsten negative Element ist damit aktuell als neutral einzustufen.

Der Vorteil einer strafferen Zinspolitik in den USA ist zudem ein tendenziell wieder fallender Euro. Das stützt die Exportunternehmen der Eurozone. Solange er nicht über 1,15 US-Dollar steigt, ist das Währungsumfeld für DAX und Euro Stoxx 50 eher günstig.

AM ENDE ENTSCHEIDET IMMER DIE MARKTSTIMMUNG

Im Großen und Ganzen sieht der Katalog positiver Argumente also ganz gut aus. Eines aber muss man immer bedenken: Alle diese Aspekte, ob die Konkurrenzlosigkeit der Anleihen, die Harmlosigkeit relativ hoher Aktienbewertungen oder die vorteilhafte Entwicklung des Euro, hängen davon ab, dass die Mehrheit der Anleger diese Dinge auch als positiv ansieht. Sprich sie sind keine zwingenden Faktoren für weiter steigende Aktienkurse. Kippt die Stimmung, kehrt die Nervosität wieder zurück, dann kann sich die gestern neu zum Leben erweckte Goldgräberstimmung am Aktienmarkt auch schnell wieder auflösen… denn einen Zwang, aufgrund guter Rahmenbedingungen Aktien zu kaufen, gibt es natürlich bei nichts und niemandem.

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