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Apple: Kaufen oder nicht kaufen?

Apple legte gestern nach US-Handelsende sein Ergebnis für das abgelaufene 2. Kalenderquartals vor. Es wurde als „gut“ bezeichnet, nachbörslich stieg die Aktie um etwa fünf Prozent. Doch wer genauer hinsieht – und das sollte man! – runzelt angesichts dieser Zahlen die Stirn. Was war an diesem Zahlenwerk denn wirklich gut?

Angenommen, man würde gut oder schlecht alleine daran beurteilen, ob das Unternehmen die durchschnittlichen Vorabschätzungen der Analysten übertroffen hat, dann wären diese Zahlen gut. Der Gewinn pro Aktie lag mit 1,42 US-Dollar über der Durchschnittsprognose von 1,38 US-Dollar, der Umsatz bei 42,4 Milliarden US-Dollar, die Prognose hatte bei 42,1 Milliarden gelegen. Aber Vorsicht! Erstens ist das „toppen“ dieser Erwartungen ja nun nicht gerade üppig ausgefallen. Zweitens ist es eigentlich völlig egal, was die Analysten im Vorfeld so geraten haben, wenn man feststellen will, wie sich die Lage beim Unternehmen denn nun entwickelt.

Deutlich schwächer gegenüber dem Vorjahr

Dazu muss man sich ansehen, wie sich Apple im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres geschlagen hat. Das direkt davor liegende erste Quartal ist keine gute Vergleichsbasis, weil saisonale Unterschiede die Zahlen stark beeinflussen. Das zweite Kalenderquartal ist bei Apple, was den Gewinn angeht, traditionell das schwächste, also muss man sich ansehen, wie es zwischen April und Juni 2015 gelaufen war und stellt ernüchtert fest: Da hatte der Gewinn noch über 25 Prozent höher gelegen … und der Umsatz hatte fast 50 Milliarden US-Dollar erreicht. So betrachtet können diese gestern veröffentlichten Zahlen alles sein, nur nicht gut!

Erst, wenn man dies erkennt, kommen die Analysten wieder ins Spiel. Denn nein, damit ist dieses Zahlenwerk trotzdem kein zwingender Grund, in die nachbörslich gestiegenen Kurse hinein zu verkaufen. Denn die Analystenschätzungen machten deutlich: Das wusste man – und dementsprechend ist die Aktie ja auch auf einem weit tieferen Niveau als im Juli 2015. Der Chart zeigt: Der Kurs liegt in etwa in dem Umfang niedriger, wie auch Umsatz und Gewinn gesunken sind.

Die entscheidende Hürde liegt höher

Damit müsste man dieses Zahlenwerk also eigentlich als neutral einstufen. Und somit den Blick auf den Chart richten: Was müsste passieren, dass diese nachbörslich positive Reaktion – die erst einmal im heutigen regulären US-Handel bestehen muss – auch wirklich ein bullishes Signal nach sich zieht, d.h. die Anleger nun wieder darauf setzen, dass Apple das Ruder herumreißt? Wir sehen:

Der Kreuzwiderstand bei 105 US-Dollar, bestehend aus 200-Tage-Durchschnitt und mittelfristiger Abwärtstrendlinie, muss bezwungen werden. Das ist die „Startlinie“, die der Kurs überqueren müsste, vorher ist die Aktie nicht als bullish einzustufen! Solange der Kurs selbst nicht auf grün umschaltet, wäre Apple damit aus unserer Sicht noch kein Kauf!

 

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