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Anlegerverlag Newsflash: Arbeitsmarktdaten geben Tradern freie Bahn

Soeben kamen die US-Arbeitsmarktdaten für den August auf den Tisch. Und das Ergebnis ist ein Problem, denn es ist weder für die bullishe noch für die bearishe Seite eine klare Vorgabe. Konkret:

Mit 151.000 neu geschaffenen Jobs lag die Zahl zwar unter den Prognosen der Analysten (180.000). Aber dafür wurde das Ergebnis vom Juli um 20.000 Stellen auf 275.000 nach oben korrigiert. Im Saldo lag man also sehr nah an der Prognose.

Andererseits ist die Zahl der neuen Arbeitsplätze enttäuschend ausgefallen, wenn man die Jobs herausrechnet, die seitens der öffentlichen Hand geschaffen wurden. Im rein privaten Arbeitsmarkt waren es nur 126.000, erwartet hatte man eine Zahl um 178.000.

Hinzu kommt, dass die Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent unverändert blieb, da hatte man mit einer leichten Absenkung auf 4,8 Prozent gerechnet. Auch nicht gut, wenn man auf starkes Wachstum hoffte: Das Durchschnittseinkommen stieg nur um 0,1 Prozent, auch da hatte man mehr erwartet. Was bedeutet das nun?

Eben, das ist die Frage. Ist das der US-Notenbank dennoch „stark“ genug, um am 21. September den Leitzins anzuheben oder nicht? Die Zahlen waren zu nahe an den Prognosen und zu wenig „schwach“, um das nun absehen zu können. Was heißt:

Die kurzfristigen Trader haben nun erst einmal freie Bahn, die Tendenz des heutigen Handelstages unter sich auszumachen. Das dürfte spätestens um 16 Uhr, nach der erst regulären halben Stunde Handel an der Wall Street, erkennbar sein. Eigentlich unerfreulich, denn besser wären eindeutig starke oder schwache Daten gewesen, die hätten erkennen lassen, was die „Fed“ bei ihrer nächsten Sitzung tun wird, denn dann würden auch mittelfristig agierende Akteure heute eine Basis haben, um aktiv zu agieren und so eine Trendentscheidung bei den allesamt nahe wichtiger Chartmarken pendelnden Aktienindizes hervorrufen.

Zehn Minuten nach den Daten ist das Ringen zwischen Bullen und Bären noch offen, genauer hinsehen sollte man aber bei Euro/US-Dollar. Dort geht es leicht höher, das wäre gut für die Wall Street … aber negativ für die Eurozone.

 

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