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Anlegerverlag Blitzmeldung: Keine Zinssenkung in UK, DAX kippt

Nachdem die britische Notenbank kurz nach dem „BrExit“-Votum der Briten angedeutet hatte, man werde überlegen, im Sommer unterstützende Maßnahmen zu treffen, um mögliche negative Reaktionen in der Wirtschaft abzufangen, bevor sie sich ausbreiten können, war man sicher: Heute wird die Bank of England den Leitzins senken, wahrscheinlich von den vorherigen 0,50 auf 0,25 Prozent.

Um 13 Uhr wurde gemeldet: Der Zins bleibt, wo er ist, die Entscheidung war mit 8:1 Stimmen darüber hinaus sehr deutlich ausgefallen. Nicht nur der FT-SE 100 in London sacke daraufhin sofort durch, auch der DAX, der zwischenzeitlich über seine 200-Tage-Linie (10.058 Punkte) gestiegen war, drehte nach unten und gab einen guten Teil seiner vorherigen Gewinne dadurch ab.

Damit ist jetzt eine extrem spannende Situation entstanden. Denn morgen Früh kommen aus China immens wichtige Konjunkturdaten, unter anderem das Bruttoinlandsprodukt des 2. Quartals. Und den ganzen morgigen Tag über werden an den Aktienmärkten der Welt Optionen auf Aktien und Indizes abgerechnet, sprich: es ist Verfalltermin.

Das bedeutet, dass diejenigen, die als Besitzer oder Stillhalter von Optionen morgen abgerechnet werden, nun natürlich nervös werden. Wird es womöglich nichts mit einer Abrechnung ganz am oberen Ende der Handelsspanne der letzten Wochen? Würde man als Besitzer von Call-Optionen oder Stillhalter von eng am aktuellen Kurs liegenden Puts nun womöglich in Schieflage geraten? Kann diese ausgebliebene Zinssenkung dazu führen, dass der Dow Jones nun doch nicht zum Verfalltermin signifikant über seine alten 2015er Verlaufsrekorde steigt?

Das wäre möglich, noch ist diese Nachricht ganz „frisch“. Aber würde man sich das Ganze ein wenig überlegen, könnte man zum Schluss kommen, dass das bereits deutlich gefallene Pfund und die Rallye des britischen FT-SE 100 Index die Bank of England zu dem Schluss gebracht hat, dass einfach keine Notwendigkeit besteht, die Leitzinsen nach unten zu nehmen, weil sich kleine negativen Reaktionen in der britischen Wirtschaft andeuten – und das könnte man allemal auch positiv sehen.

 

 

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