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Allianz auf der Kippe: Welche Unterstützungen müssen jetzt halten?

Dass die Allianz seit Jahresbeginn zu den Underperformern des DAX gehört, kann nicht überraschen. Der Versicherungskonzern kann so klug und geschickt agieren wie er will, die Niedrigzins-Politik der EZB führt dazu, dass Versicherungen ernstliche Renditeprobleme bekommen. Und das ist auch den Anlegern klar. Die Schwierigkeiten, in die viele europäische Banken nun geraten sind, erinnert daran, dass hier vorerst Schmalhans der Küchenmeister ist … und hinzu kommt heute auch noch der Quartalsultimo.

Underperformer auf Quartals- und Jahressicht

Da die Aktie auch im dritten Quartal schlechter als der DAX lief, gehört sie zu denen, die im Zuge der Performanceoptimierung der Fonds eher auf der Verkaufsseite steht – zumindest zum Stichtag 30.9. Ob das indes im neuen Quartal so weitergeht oder man kurzfristig reduzierte Bestände wieder ausbaut und die Aktie dadurch wieder anzieht, werden wir erst in der kommenden Woche sehen. Aber genau das wäre entscheidend. Denn dort, wo die Aktie momentan notiert, muss sie weg – sonst wird es aus charttechnischer Sicht ungemütlich.

Entscheidungszone 128/130 Euro

Am späten Vormittag klammert sich der Kurs an das untere Ende der Auffangzone 128/130 Euro, war aber am Morgen schon zeitweise darunter gefallen. Diese Zone hat hohe Bedeutung. Denn schließt die Aktie darunter, wäre dadurch ein dreifaches Topp vollendet, das den Weg in Richtung der im Juni/Juli ausgebildeten Tiefs bei 118,35/119,05 Euro freigeben würde. Die kommenden Stunden können somit entscheidend werden.

Feiertag am Montag steigert die Nervosität

Gelingt es, die Allianz-Aktie über 128 Euro zu halten, wäre das ein zumindest kleines positives Signal. Aber das muss sich erst erweisen – immerhin haben wir am Montag feiertagsbedingt keinen Handel, alle anderen Märkte sind jedoch geöffnet. Das schürt die Nervosität und bedeutet eine Nagelprobe für die Nerven der Investoren. Ein Stoppkurs, der knapp unter dem bisherigen Tagestieg bei 126,60 Euro angesiedelt würde, wäre hier zu überlegen. Ein Ausbau von Positionen indes erst, wenn die übergeordnete Abwärtstrendlinie aus dem Dezember 2015 mit Schlusskursen über 140 Euro bezwungen wäre und so ein echter Befreiungsschlag nach oben erfolgt wäre.

 

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