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Alles wartet auf die US-Notenbank

Alles wartet auf die US-Notenbank. Morgen Abend um 20 Uhr ist es dann endlich so weit: Die Anleger werden erfahren, ob die „Fed“ (kurz für Federal Reserve Bank) die Leitzinsen bereits da um ein Viertelprozent anhebt, dies für die kommende Sitzung am 1./2. November avisiert oder schlicht gar nichts unternimmt. Und man wird anhand des mitgelieferten Statements erahnen können, wieso die „Fed“ aktiv wird – oder eben nicht. Die Nervosität im Vorfeld ist groß – aber wieso eigentlich?

Ist es wirklich so wichtig, ob der US-Leitzins bei 0,50 oder 0,75 Prozent steht? Im Vergleich zu den Jahren vor der Nullzins-Phase seit Ende 2008 ist das ja immer noch mehr oder weniger „nichts“. Nun, das ist richtig. Aber neben den letzte Woche auf Seite 11 dargelegten Aspekten (Belastung der Unternehmensgewinne durch höhere Refnanzierungskosten und einen durch teurere Kredite gebremsten Konsum) ist es vor allem die Angst vor einer wieder ernst zu nehmenden Konkurrenz durch den Anleihemarkt, die die Akteure umtreibt. Denn in den USA sind Anleihen keineswegs so uninteressant wie hierzulande. Der Chart zeigt es:

In den USA gibt es noch Zinsen

Für US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit bekommt der US-Anleger immerhin noch 1,7 Prozent Rendite (siehe Chart), also weit mehr als man in Europa bei höchster Bonität bekäme. Gleichzeitig liegt die Rendite des Aktienmarkts niedriger. Da hält man, da die Kurse ja nun einmal markant schwanken, die Dividendenrendite entgegen. Die liegt beim Dow Jones (berechnet als Durchschnitt der in dem Index notierten 30 Aktien) momentan bei 2,17 Prozent, beim DAX sind das im Vergleich gut drei Prozent.Das ist momentan schon nichts, das die US-Anleger zwingend in die Aktien treiben müsste. Denn man kann ja nie sicher sein, dass man nach ein paar Jahren bei Aktien seinen Kaufpreis wiederbekommt, was bei Staatsanleihen am Ende der Laufzeit sehr wohl der Fall ist (wenn man gleich bei der Emission einsteigt und sie nicht während der Laufzeit an der Börse kauft). Sicher, man könnte bei Aktien statt Verlusten kräftige Kursgewinne erzielen und damit zusätzlich zur Dividendenrendite ordentlich kassieren. Aber das ist eben eine „Glaubensfrage“. Sprich:

Am Ende zählt eben immer die Marktstimmung

Wenn man zweifelt, ob das mit den Kursgewinnen auf Sicht der kommenden Jahre etwas wird, braucht es gute Argumente, um trotzdem zu kaufen. Winzige bis nicht vorhandene Renditen am Aktienmarkt, starke Dividendenrenditen und eine kräftige, nachhaltig wachsende Wirtschaft wären solche Argumente. Aber das ist an der Wall Street momentan eben nicht mehr so der Fall wie noch vor zwei, drei Jahren. Und genau deswegen zieht man vor dem Mittwochabend den Kopf ein.

Da eine jetzt trotz eher mäßigen Wachstums vorgenommene Leitzinsanhebung erwarten lässt, dass noch weitere Anhebungen folgen werden, dürfte das auch bei den Zinsen am Kapitalmarkt ankommen, sprich die Rendite der US-Anleihen würde weiter zulegen und damit noch mehr zur Konkurrenz für die Aktien werden. Ob sich das nachhaltig negativ auf den Aktienmarkt auswirken würde oder es bei einer kleinen „Delle“ bleibt, muss man abwarten – am Ende ist es eben immer die Gemütslage der Investoren, die darüber entscheidet, ob ein Trend weitergeht oder sich umkehrt!

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