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Alle Augen blicken nach Hamburg

Verehrte Leserinnen und Leser!

Ein G 20-Treffen ist an sich ja nichts Ungewöhnliches. Und dass man dort Entscheidungen trifft, die den Lauf der Welt verändern, ist nicht zu erwarten. Trotzdem, die Investoren sehen diesem Treffen Ende der Woche mit Unruhe entgegen. Denn im Zuge dieser beiden Tage werden sich, zumindest ist das so angedacht, Wladimir Putin und Donald Trump erstmal zu einem persönlichen Gespräch treffen. Eine Situation, die allerhand politischen Sprengstoff beinhaltet.

Trump vs. Putin – Tauwetter oder Eiszeit?

Denn wie sich das Verhältnis zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Machtmenschen gestaltet, wird Einfluss auf die Geopolitik haben – nicht nur kurzfristig. Tauwetter oder Eiszeit, diese Frage kann sich an diesem Wochenende klären und wird auch die Weltwirtschaft nicht ohne Eindruck lassen. Und dort haben wir mittlerweile ohnehin eine Situation, an der sich, was die Perspektiven der großen Wirtschaftsräume ebenso wie die der Entwicklung der Umsätze und Gewinne der Unternehmen angeht, die Spreu vom Weizen trennen dürfte. Denn:

Es wurden an den Märkten reichlich Vorschusslorbeeren verteilt: Was den Erfolg der rigorosen Niedrigzinspolitik der Notenbanken in Europa, den USA und Japan angeht. Bezogen auf den Wachstumsmarkt China. Und vor allem mit Blick auf die wachstumsfördernden Programme des neuen US-Präsidenten. Jetzt muss geliefert werden, was vorweg genommen wurde, ansonsten könnten am Anleihe- ebenso wie am Aktienmarkt die Bären das Ruder übernehmen. Eine weitere Abkühlung des Klimas zwischen Russland und den USA käme daher mehr als ungelegen.

Notenbanken, „Trumponomics“, Geopolitik

In Europa hatte man in den vergangenen Tagen bereits deutlich steigende Anleihezinsen registriert. Ob das nur ein kurzer Schauer ist oder aber große Adressen gezielt auf eine Krise hin aus Anleihen  aussteigen, ist noch nicht absehbar. Aber die Nervosität steigt … und das G 20-Treffen wird dadurch umso mehr zum Zünglein an der Waage, was die Marktstimmung angeht. Und in den USA hat die Nachricht, dass der US-Senat die Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform zumindest bis nach dem heutigen Nationalfeiertag verschoben hat, die Hoffnungen ein weiteres Mal gedämpft, dass Trumps Pläne in absehbarer Zeit das Wachstum ankurbeln werden. Die Zahl derer, die bezweifeln, dass er überhaupt einen seiner großen Pläne (Gesundheits- und Steuerreform, die Mauer nach Mexiko und das Infrastrukturprogramm) durch die Kammern des US-Parlaments bringen wird, steigt.

Immer mehr Aktienindizes und Aktien zeigen interessante Tendenzen hin zu einer Trendwende nach unten. Einzig der Dow Jones, das Index-Flaggschiff der Wall Street, beeindruckt durch scheinbar  unerschütterliche Stärke. Aber sollte das G 20-Treffen eine weitere Enttäuschung mit Blick auf das Potenzial des US-Präsidenten bringen, kann es gerade dieser Index sein, der die lukrativsten Trading-Chancen auf der Short-Seite bietet. Denn dort, wo sich die Kurse in einem allgemein konsolidierenden Umfeld am stabilsten halten, stauen sich die Hoffnungen derer, die sich durch Käufe der im Dow Jones gelisteten Aktien einer solchen Korrektur entziehen wollen. Platzen diese Hoffnungen, könnte die Reaktion hier besonders hektisch und weitreichend ausfallen.

Wir wünschen eine erfolgreiche Handelswoche!

Herzliche Grüße, Ihr
Stefan Hoffmann & das gesamte Team

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