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Aixtron: Weichenstellung – wo schließt die Aktie nach den Zahlen?

Darauf haben die Marktteilnehmer gewartet: Darauf, dass der Halbleiterindustrie-Zulieferer Aixtron (ISIN: DE000A0WMPJ6) heute Früh nicht nur das Ergebnis des ersten Quartals auf den Tisch packt, sondern auch die zuvor vage 2018er-Perspektive konkretisiert. Und eigentlich hätte man mit dem, was da geliefert wurde, zufrieden sein müssen. Eigentlich. Denn die Aktie hatte kurz nach Handelsbeginn zeitweise gut 10,5 Prozent zugelegt, notiert gegen 10:30 Uhr aber „nur“ noch etwa 5,5 Prozent im Plus. Da nehmen also einige in die Rallye hinein Gewinne mit. Tut man das, wenn man davon ausgeht, dass diese gerade veröffentlichten Zahlen den Weg für die Aktie nach oben freigeben? Eher nicht. Gibt es somit Haare in der Suppe des Zahlenwerks?

Der Umsatz des ersten Quartals lag mit 62,4 Millionen Euro über Vorjahr (53,6) und der durchschnittlichen Analystenprognose (60,2). Im Gegensatz zum ersten Quartal 2017, als ein Nettoverlust von 13,5 Millionen auflief, gelang ein Gewinn von 12,3 Millionen. Das ist gut. Aber wichtiger ist der Blick voraus. Der Auftragseingang lag mit 78,6 Millionen fast 17 Millionen Euro höher als im Vorjahresquartal. Der derzeitige Gesamt-Auftragsbestand liegt bei knapp 115 Millionen. Da könnte man jetzt anmerken: Allzu viel Auftrags-Vorrat gibt es nicht, die Aufträge reichen in etwa für ein halbes Jahr. Ein Grund, skeptisch zu werden?

 

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Vor einem Jahr lag der Auftragsbestand bei 88 Millionen und damit deutlich niedriger. So gesehen ist das eine klare Verbesserung. Und Wunder kann Aixtron schließlich nicht vollbringen. Außerdem konkretisierte das Unternehmen die Gesamtjahresprognose insofern, als man Umsatz und Gewinnmarge weiterhin in der großen Spanne von 230-2560 Millionen und fünf bis zehn Prozent sieht, aber erwartet, eher am oberen Ende zu landen. Bliebe es so, würde die momentane, durchschnittliche Gewinnprognose der Analysten von 17 Cent Gewinn pro Aktie zu überbieten sein. Also: Mehr kann man nach dem ersten Quartal eigentlich nicht erwarten. Daher muss man jetzt ganz genau hinsehen, was die Aktie bis zum Handelsende tut.

Denn zumindest der Sprung über die bei 15,79 Euro verlaufende 20-Tage-Linie muss auf Schlusskursbasis gelingen, ansonsten besteht das Risiko, dass sich Aixtron erneut abwärts orientiert und doch noch die wichtige Schlüsselzone 12,15/12,35 Euro testet. Das läge dann nicht an den Zahlen selbst, das wäre dann die Konsequenz eines zunehmend kritischer, nervöser werdenden Gesamtmarkts und des daraus resultierenden Gedankens, dass ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von knapp 100 für Aixtron womöglich doch zu hoch ist, weil das Wachstum sich zwar verfestigt haben mag, aber mit dieser hohen Bewertung eher nicht Schritt hält.  Ankerpunkte: Bullishe Indikation bei Schlusskursen über 17,44 Euro, Bestätigung der momentan noch bearishen Indikation bei Schlusskursen unter der gestrigen Verlaufstief von 14,46 Euro.

 

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