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Aixtron: Nicht gut, gar nicht gut!

Die Bilanz zum ersten Quartal schürte beim Chipzulieferer Aixtron (ISIN: DE000A0WMPJ6) Ende April die Hoffnung, dass es auch ohne eine Übernahme des Unternehmens etwas werden würde mit in absehbarer Zeit erreichten schwarzen Zahlen. Und das Ergebnis des zweiten Quartals, Ende Juli veröffnetlicht, bestätigte das. 2018 könne die Gewinnzone erreicht werden, prognostizierte das Unternehmen. Auch, wenn das wohl nicht allzu viel mehr würde als eine tiefschwarze Null, es wäre der richtige Weg. Ende April wurde durch die Zahlen eine Rallye losgetreten, die bis zur Veröffentlichung des Ergebnisses des zweiten Quartals Ende Juli vorhielt. Seither aber läuft etwas schief.

Die Bilanz selbst hatte nur wenig Reaktion in der Aktie nach sich gezogen. Die Rallye auf ein neues Jahreshoch (7,99 Euro) kam erst einen Tag später, am 26.7. Da hatten wir an dieser Stelle schon den Verdacht geäußert, dass es sich bei diesen Käufen um gezielte Zockerkäufe handeln könnte, die das Momentum der Rallye aufrechterhalten sollten. Wenn dem so war, ist man gescheitert. Denn seither fällt die Aktie wieder. Und das bislang ohne Gegenwehr der Käuferseite. Und was besonders problematisch ist:

Dadurch ist Aixtron an der Widerstandszone aus dem Hoch vom Herbst 2015 bei 7,74 Euro und den Tiefs der Jahre 2011/2012 bei 8,37 Euro gescheitert. Dieser hier abgebildete, langfristige Chart auf Wochenbasis zeigt, dass Aixtron auf Basis der Wochenschlusskurse in den letzten beiden Wochen beide Male zwar in diese Zone hineingelaufen war, dann aber unterhalb dieser Zone geschlossen hat. Nicht gut, zumal die vergangene Woche einen „Gravestone Doji“ produzierte, d.h. der komplette, kräftige Anstieg war per Freitagabend dahin. Und diesmal droht sogar ein Schlusskurs unterhalb des Eröffnungsniveaus vom Montag. Damit ist Aixtron, zur Stunde zu allem Überfluss auch noch unter die 20-Tage-Linie gefallen, kurzfristig wieder bearish – und das nächstliegende Kursziel in Form der Nackenlinie des großen Doppeltiefs der Aktie läge mit 5,87  Euro noch ein gutes Stück entfernt!

 

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