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Achtung Terminbörse: Tappen Sie nicht in die Falle!

Heute ist „dreifacher Hexensabbat“, der große Verfalltermin am Terminmarkt. Ein Termin, der es in sich hat: Im Tagesverlauf werden an allen Aktienmärkten weltweit Optionen und Futures mit März-Laufzeit abgerechnet. Was bedeutet: Alle paar Stunden ist irgendwo ein Abrechnungstermin. Und sie alle beeinflussen die Kurse kurzzeitig!

Zum Hintergrund: Solche Abrechnungen finden eigentlich dauernd statt, immerhin gibt es jetzt auch Optionen, die jede Woche auslaufen. Wichtiger aber sind die größeren Termine am jeweils dritten Freitag eines Monats. Und in jedem dritten Monat eines Quartals, d.h. im März, Juni, September und Dezember, kommen dann auch noch die Futures-Abrechnungen hinzu. Das sind Momente, in denen es für die großen Akteure an den Terminbörsen um Milliarden gehen kann die verdient … oder verloren werden können. Und das hat natürlich Auswirkungen auf die Kurse. Sie wissen:

Hinter jedem starken Kursimpuls steckt ein Motiv

Die Kurse bewegen sich nicht, weil sie von unsichtbarer Hand als Reaktion auf angeblich entscheidende Nachrichten nach oben oder unten transportiert werden. Kursveränderungen sind immer das Ergebnis einer Veränderung zwischen Kauf- und Verkaufsorders. Die Anleger machen die Kurse. Und die haben keineswegs immer Beweggründe dafür, die mit der Nachrichtenlange konform gehen. Gerade dann nicht, wenn es um einen großen Verfalltermin geht.

Wenn große Akteure mal richtig Geld in die Hand nehmen, können sie damit Trends intensivieren oder eine Wende hervorrufen. Und wenn man weiß, dass man das kann und zugleich einen Grund hat, sich darum zu bemühen, die Kurse in die „richtige“ Richtung zu lenken, dann tut man das natürlich. Was bedeutet:

In den Tagen vor einem solchen großen Verfalltermin ringen die großen Akteure wie z.B. große Hedgefonds am Terminmarkt um den kurzfristigen Trend. Meist agieren sie dabei über die Futures: Die einen drücken, die anderen ziehen, je nachdem, wo man mit seinen Futures- und Options-Positionen den größten Gewinn einfahren würde. Natürlich kostet das gewaltige Summen. Aber solange sich der Aufwand im Verhältnis zu den dadurch gesicherten oder optimierten Gewinnen rechnet, wird das versucht. Was heißt das für Sie als Anleger?

Montag werden die Karten neu gemischt

Das heißt, dass man gerade in den Tagen vor einem Verfalltermin, wie wir ihn heute sehen, starke Bewegungen erleben kann, die nur taktische, aber nicht strategische Bedeutung haben. D.h. sie sind extrem kurzfristig terminiert. Diesen großen Adressen geht es dann nur darum, wo der DAX heute Mittag steht und nicht darum, wo er in zwei Wochen notiert. Die 150 Punkte-Rallye des DAX in der letzten Stunde des Xetra-Handels gestern (ohne neue Nachrichten) war ein typisches Beispiel für solche „Hexensabbat“-Impulse (siehe der Chart, der den DAX im bisherigen Wochenverlauf auf 15-Minuten-Basis zeigt).

Was bedeutet, dass die Karten am Montag, wenn der Verfalltermin über die Bühne ist, neu gemischt werden. Deshalb sollte man sich hüten, diesen kurzen Impulsen hinterherzulaufen, seien sie auch noch so scheinbar eindeutig. Besser wäre es, neue Positionen aufzuschieben, bis sich am Montag abzeichnet, ob z.B. dieser Abwärtsschub beim DAX wirklich nachhaltig ist oder hier nur die Terminbörsen-Akteure nach unten überzogen haben, um rein auf die Abrechnung der Futures und Optionen bezogen den größtmöglichen Gewinn zu erreichen! Tappen Sie nicht in die Falle!

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