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Es muss nicht immer logisch sein!

Es scheint nur ein platter Spruch zu sein, wenn Ihnen jemand mitteilt: „Börse ist keine exakte Wissenschaft“. Ausgerechnet da, wo es um Zahlen und um Geld geht, kann, ja muss man doch letzten Endes mit Zirkel und Lineal agieren können, wenn man die nötigen Formeln kennt. Alles andere wäre doch nicht logisch. Oder?

Doch. Die einzige wirklich unverrückbare Regel die Börse betrefend ist, dass sie nicht immer logisch ist. Aber das wiederum ist dann doch logisch zu erklären. Denn ja, an der Börse geht es um nüchterne Zahlen, die sich in Bilanzen, Konjunkturdaten, Zinsen, Bewertungen niederschlagen. Aber ein Element ist immer dabei, das nicht auf Logik basiert: wir. Menschen agieren oft emotional statt rational, nicht selten, ohne sich dessen bewusst zu sein. Und da auch diejenigen, die Milliarden bewegen, Menschen sind, bewegen sich Börsenkurse oft anders, als man erwarten sollte.

Minus erwartet, Plus bekommen

Ein tadelloses Beispiel hierfür haben wir gestern bei Rohöl gesehen. Die Verhandlungen der OPEC über die Deckelung der Fördermenge waren am Sonntag gescheitert. Nachdem man im Vorfeld auf eben diese ins Wasser gefallene Einigung spekuliert und den Ölpreis in wenigen Tagen um 20 Prozent nach oben gezogen hatte, wäre mit einem Kurseinbruch zu rechnen gewesen. Der kam auch am frühen Morgen, doch plötzlich wurden diese Verluste überraschend immer kleiner. Man kaufte, statt zu verkaufen. Warum?

Weil es zwar im mittel- bis langfristigen Kontext durchaus um die Veränderung der faktischen Angebot-/Nachfrage-Situation bei Rohöl geht, aber nicht im kurzfristigen Zeitraster, in dem spekulativ agierende Trader das Geschehen bestimmen. Dort entscheiden aktuelle Positionierung, Barreserven, Entschlossenheit und die kurzfristige chart- und markttechnische Konstellation darüber, ob man kauft oder verkauft.

Rohöl drohte durch den anfänglichen Verkaufsdruck wichtige charttechnische Unterstützungen zu brechen. Da ofenbar aber viele kurzfristige, große Trader in Long-Positionen saßen, diese nicht kampfos aufgeben wollten und zugleich die nötigen Barreserven hatten, um dagegenzuhalten, hielten sie auch dagegen … und waren erfolgreich. Das waren emotional basierte Entscheidungen. Sie waren es, die nach der logischen, ersten Reaktion die Kurse bei Rohöl am Montag bewegten.

Charttechnik glättet Emotionen

Was bedeutet: Die Reaktion am Rohölmarkt war nicht „falsch“, weil ein Ereignis, das von der Logik her ein Minus hätte nach sich ziehen müssen, am Ende in ein Plus mündete. So funktionieren die Märkte: Es geht in die Richtung, in der die Mehrheit der aktiven Anleger bzw. des aktiven Kapitals agiert. Und die handeln eben nicht immer strikt rational. Und so kommt eben manchmal „grün“ heraus, wenn „rot“ logisch wäre, was bestätigt: Die Börse ist in der Tat keine exakte Wissenschaft.

Aber das ist ja auch nicht schlimm, im Gegenteil, gerade diese Emotionen, die das Handeln aller Anleger mit bestimmen, machen ja die Faszination der Märkte aus. Und mit der von uns als Entscheidungsgrundlage verwendeten charttechnischen Analyse hat man ein Instrument, das die Wogen, die Emotionen an den Börsen bisweilen verursachen, wieder glättet – siehe unsere heutigen Empfehlungen.

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